Rat der Religionen und Religionswächterrat

In Bern gibt es nicht nur einen Rat der Religionen, der sich unter der mohammedanischen  Präsidentschaft (Maizar) verstärkt in die gesellschaftlichen Belange einzumischen gedenkt, wie Maizar bereits ankündigte, sondern auch ein Haus der Religionen. Es wurde kürzlich eingeweiht.

Hier wird der Friede der Religionen demonstriert, mit seinen diversen Mietern vorgeführt. Der Friede mit der Religion des Friedens. Auch Juden machen mit. Täten sie es nicht, würde ihnen womöglich Islamhass vorgeworfen. Und Christen versteht sich. Die guten Menschen, die kein gestörtes Verhältnis zur Scharia haben, sondern die gesunde frische proislamische Einstellung derer, die nicht von der Krankheit der Islamophobie befallen sind, die ausserhalb dieses Hauses der Religionen, im dar al Harb, wie eine Grippe umgeht. Während der Islamstaat mit Aktivitäten  zur Ausweitung seines Territoriums der Welt vor Augen führt, was die Dschihadreligion gebiert  und was der Koran legitimiert, wird in Bern der Friede mit dem Islam zelebriert.

Ein moderater Moslem, der in das Haus einziehen wird, ist der Imam Memeti, den die Sonntags-Zeitung zum «Schweizer des Jahres» gekürt hat (SZ 28.12.14). Der Präsident des albanisch-islamischen  Vereins Schweiz bezeichnet die Konvertiten vom  IZRS als «rückständige Islamisten» und unterscheidet zwischen einem «rückständigen und einem modernen Islam.» Hm. Was ist das, ein «moderner ISLAM»? Ein Islam ohne Koran? Ohne Scharia? Ohne orthodoxe Mohammedaner, die den Profeten als ihr Vorbild betrachten?

Freilich droht Gefahr auch für dieses Haus der Religionsgemeinschaften, und zwar von wahren Gläubigen – Memetis Moschee ist schon verwüstet worden von anderen Moslem –  und von den Ungläubigen. Drum gibt es in der Schweiz nicht nur das Haus der Religionen und einen Rat der Religionen mit einem Moslemmeister Maizar, der so weise ist, die Scharia nicht gerade jetzt einführen zu wollen, sondern wenn die Zeit reif ist (auch für die Steinigung gibt es noch das Moratorium). http://nebelhorn.myblog.de/nebelhorn/art/6280013/Wenn-die-Zeit-reif-ist
http://nebelhorn.myblog.de/nebelhorn/art/6334277/Moderater-Moslem-Maizar 11.3.2010

Es gibt auch den Wächterrat. Er nennt sich Eidgenössische Kommission gegen Rassismus.
Diese Kommission und ihre Hilfskräfte, die im Dunstkkreis des linken Spektrums angesiedelt sind,  wacht über die rechte Gesinnung der Schweizer.  Seit dem Inkrafttreten des  Antirassismusartikels (261bis StGB) im Jahr 1995, demzufolge die Religion eine Rasse ist, die nicht «diskriminiert» werden darf, auch wenn das nicht wörtlich so definiert ist, nur in der Praxis der Kriminalisierung der Kritik des Islam darauf hinausläuft, gab es 390 Verurteilungen. (Tages-Anzeiger 27. 12.14)

Die Zahl der Anzeigen und Verurteilungen hat in letzter Zeit stark zugenommen. Gemeldet wurden der EKR mehrere tausend Fälle. Am stärksten betroffen seien Juden, heisst  es im Tages-Anzeiger.  Leider erfahren wir nicht, wer denn die rassistischen Delikte gegen Juden mehrheitlich verübt. Schweizer? Moslems? Linke Antisemiten?  Islamischer Antijudaismus, oder linker Antizionismus sind für die EKR tabu. Die EKR schweigt sich über die fatale Fusion aus, und auch die Presse scheint nicht sonderlich interessiert an den Hintergründen, sie könnten ein Licht auf den Islam werden. Grüne können ungestraft zusammmen mit ihren Hamasfreunden antisemitische Parolen grölen an antiisraelischen Demos, die „nichts mit Antisemitismus zu tun haben„, weil sie sich ja nur gegen die Existenz des Judenstaats richten. Analog wie der Islam, der nichts mit dem Islamstaat zu tun hat…

Welcher Art die anderen Delikte sind, erfahren wir hier nicht, das bleibt im Dunkeln, der Wächterrat möchte sich nicht soweit in die Karten schauen lassen, wie es sich für eine quasi geheime Religionsbehörde auch gehört. Die «Vorfälle» hätten in den sozialen Netzwerken stark zugenommen, lesen wir. Besonders im letzten Jahr, da waren es 192 «rassistische Vorfälle» . Wir  würden die Meinungsdelikte  gern mal im Wortlaut kennenlernen. Die meisten sollen «eine Verbindung zu den Ereignissen im Nahen und Mittleren Osten» haben. Aha. Ob das die Hamasverbindungen der Grünen sind? Kaum, denn die sind ja von der EKR geschützt. Islamischer Terror gehört  schliesslich respektiert, das ist Religionsfreiheit. Wir können nur raten, denn die Details werden nicht bekanntgegeben. Koranische Mordaufrufe gegen Juden und andere Untermenschem sowie Anleitung  zum Frauenprügeln sind für diesen EKR-Kreis ohnehin kein Rassismus-Delikt, islamische Geschlechtsapartheid ist kein Straftatbestand. Dass der Koran eine ergiebige Quelle rassistischer Propaganda gegen die Kuffar ist, interessiert die EKR nicht, deren früherer Chef vor Ehrfurcht strammsteht, wenn eine puerile Schweizer Konvertitenburschenschaft, denen der Islamschönschreiber Schulze die Persilscheine liefert, eine «Fatwa» herausgibt. Womit die Witzfigur der EKR sich die Narrenkrone der unfreiwilligen Komik aufgesetzt haben dürfte.

Die «Rassismus»-Anzeigen sind so zahlreich, dass die Gerichte nicht überlastet werden sollen und die meisten Fälle weitergegeben werden, an sog. «Fachstellen», die sich mit den «Vorfällen» befassen sollen. Die Zahl dieser «Fachstellen» aus dem linken Lager der Pfründenbeschaffung in der Migrationsindastrie hat sich verdoppelt, und mit ihnen steigt die Anzahl der «Vorfälle». Man werfe nur einen Blick auf die Statistiken, die einen > Anstieg von Fällen und Stellen ausweisen.

Könnte es sein, dass die wunderbare Vermehrung der gut bezahlten «Fachstellen», dieser Pfründe der Gesinnungsüberwacher, auch die Vermehrung der «Vorfälle» zur Folge hat?  Das Volk scheint immer rassistischer zu werden – je mehr Fachstellen für Meinungsdelikte, desto dichter das Netz der Überwachung, wie in der  Asylindsutrie: je besser ausgebaut die Aufnahmezentren sind, desto mehr Asylanten fühlen sich angezogen. Die Fachstellen für Rassismus scheinen den Rassismus  geradezu zu generieren.  Da ihre Kriterien nicht messbar sind und der Einschätzung durch linke Hirne unterliegen, sind sie für die gewöhnlichen „Rechtspopulisten“ (alle, die es wagen, die Zustände des wachsenden Kriminalitätsimports plus Plünderung der Sozialwerke zu kritisieren).

Manchmal ist die Rassismuskommission auch gnädig und verzichtet auf Strafandrohung, vor der kein Witzemacher sicher sein kann. So im Fall von Andreas Thiel. Hier wagte die Kommission wohl keine Auseinandersetzung mit dem Koran. Scheinheilig tut die EKR so, als sei Islamkritik straflos, nur Beleidigung von Moslems nicht. Aber es gibt keinen Islam ohne Moslems, und auch Witze über Minarette sind in der Schweiz schon mit hohen Bussen geahndet worden. Das ARG zeigt nachhaltig Wirkung in der öffentlichen Diskussion, in den Leisetretermedien, wo man um den heissen Brei herumredet, wenn es um den Islam geht, auch wenn die Kommission nicht in jedem Fall mit einer Anzeige aufwartet. «Strafe einen und triff Hundert» gilt weiterhin. Einen Einblick in das Klima der Meinungsüberwachung bietet das blog eines fleissigen Zuträgers und Belieferers diverser «Stellen» mit Informationen über angebliche Verstösse gegen das ARG, der Mann heisst Hans Stutz und ist uns als Sammler „rassistischer“ Ansichten schon bekannt. http://www.hans-stutz.ch/start.html.

Die prästabilierte Harmonie von ECRI und EKR

Wie das Schweizer ARG über die Grenzen wirkt und die an Anmassung der Strassburger Richter  contra Schweizer Recht anheizt, zeigen die Aktivitäten der Europäischen Zensur-Kommission ECRI:

Die fremden Richter massen sich nicht nur die Hoheit über das Schweizer Rechtssystem an und missachten Urteile des Schweizer Bundesgerichts zur Ausweisung von Kriminellen (>ein Beispiel),
sondern massregeln auch die Schweizer Volkspartei, womit sie nur einer Volksinititive der SVP
Vorschub leisten: «Schweizer Recht geht fremdem Recht vor»

Auch der oberste Bischof warnt Schweizer Politiker (was bisher eher ungewöhnlich war, aber auch vor der Abstimmung über das Minarettverbot mischten die Landeskirchen pro Islam kräftig mit): 
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Oberster-Bischof-warnt-Schweizer-Politiker-15540030
    «Tragen Sie Sorge zu den internationalen Vereinbarungen, in die unser Land eingebunden ist», appelliert der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz besonders an die SVP.

Die rechtsbürgerliche Partei ist nicht nur das Feindbild der islamophilen Linken, sondern auch der mit dem Islam dealenden Kirche, deren Jesuitenpolitik sich mit den linken Bestrebungen trifft: die Umwandlung Europas in Drittweltverhältnisse durch globale gleiche Verteilung der Verelendung – entspricht sowohl den kirchlichen Werten der Vermehrung ohne Grenzen als auch dem linken Heils-programm („Der  Weizen der Kirche blüht wo das Elend herrscht» – gilt auch für Migrationspolitik der Linken). Interessant, wenn auch für mich nicht überraschend, ist die gemeinsame Ablehnung jeder humanen globalen Geburtenkontrollpolitik  – siehe Verteuflung der Ecopop-Initiative durch die linken Herrschaften. Bevölkerungs-Explosion ist kein Thema mehr.  Von Frauenrechten keine Rede.  Das wäre ja „Menschenrechtsimperialismus“.  Und deutsche rechtskonservative Islamgegner träumen davon, wie sie die einheimischen Frauen dazu bringen können, gegen Abermillionen von Moslemmigranten anzugebären – um die Wette mit dem Moslem-Vermehrungsprogramm. Das  Gewaltvermehrungsprogramm und das Kulturzerstörungssystem – anders gesagt: die unlimitierte Bevölkerungsvermehrung mit Gewalt und unbegrenzte Bevölkerungsdezimierung mit Gewalt –  sind siamesische Zwillinge. Der Wachstumswahn und seine „demografischen“ Blüten wuchern auch im Westen, wo der blosse Gedanke an ein Nullwachstum der Bevölkerung schon Blasphemie ist. Der „Respekt“ des kinderlosen kath. Klerus  vor der „Glaubensstärke“ des Islam zeigt ziemlich klar, wo Gott hockt: der „Respekt“ gilt der rohen Durchsetzungskraft des religiösen Männergewaltrechts gegen die Frauen, das „Gott zurück bringt nach Europa“.       
http://www.pi-news.net/2014/12/prof-sinn-wir-braeuchten-32-mio-migranten/

Im „Wettkampf der Wiegen“, der den konservativen Fundis ebenso vorschwebt wie Erdogan, nur von der andere Seite, dürfen die Frauen dann ausbaden, was ihnen die Männerpolitik eingebrockt hat, die ein Männergewaltrecht im Gewand der Religion massenhaft in den Westen eingeschleust hat. Dagegen ist das antifeministische Wutgeschnaube der Eurabier, die wohl auch die Weltkriege für ein Frauenwerk halten, nur peinlich pueril. Auch die zu Recht beanstandete  Unterwerfung der linken Weiber unter das Männerprogramm ändert daran so wenig wie sie es inszeniert haben. Der Öl-Deal Eurabias mit den Arabern war ein reines Männerwerk, wie die millionenfachen Massenmorde, an denen immer Millionen präzivilisatorischer Männerhorden beteiligt sind. Das Männerrechts-Gewaltprogramm der Massenvermehrung ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder, das in den patriarchalen Religionen wie unter nichtreligiösen Diktaturen funktioniert, ist manmade. 
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2009:  Strassburg beschwert sich über «rassistischen» Ton der SVP
     Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz ortet in der Schweiz eine gefährliche Polarisierung des politischen Diskurses. Bern müsse reagieren.
Der politische Diskurs der SVP habe einen fremdenfeindlichen Ton angenommen: Das die Meinung aus Strassburg. 15.09.2009

    Die vom Europarat ins Leben gerufene Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) zeigte sich in ihrem vierten Länderbericht tief besorgt über den veränderten Ton in der politischen Debatte in der Schweiz seit der Veröffentlichung des letzten Berichts im Januar 2004.

Insbesondere der politische Diskurs der SVP habe einen rassistischen und fremdenfeindlichen Ton angenommen, heisst es in dem am Dienstag in Strassburg veröffentlichten ECRI-Bericht. Im Visier seien dabei insbesondere junge Ausländer, Asylsuchende, Dunkelhäutige, Muslime und Roma. Asylsuchende würden generell beschuldigt, keine echten Flüchtlinge zu sein sowie das Asylverfahren und Sozialleistungen zu missbrauchen. Dunkelhäutige würden grundsätzlich als Drogenhändler beschrieben, und Vorurteile gegen Muslime spiegelten sich in Behauptungen wider, die Schweiz laufe Gefahr, von Muslimen überschwemmt zu werden. Junge Ausländer, insbesondere vom Balkan, würden aller Formen von Verbrechen beschuldigt.

Die ECRI ist eine Art Vollzugsorgan der Vorschriften der OIC gegen Blasphemie (Islamkritik).
Die Europäische und die Schweizer Meinungsaufsichtkommission arbeiten gur zusammen:

(..) Die EKR gab gleichentags bekannt, dass sie die Einschätzung der ECRI teile, wonach die Hauptkritik den Verunglimpfungen von Zugewanderten und religiösen Minderheiten sowie dem ungenügenden Diskriminierungsschutz gelte. Sie will Ende Jahr eine Studie und Empfehlungen zum Ausbau des rechtlichen Schutzes publizieren. (15.09.2009)

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2007: Auch Doudou Diène vom Diktatorenclub der UN, deren UN-Rat für Menschenrechte so vorbildliche Staaten wir Saudi-Arabien vorzuweisen hat, hat ein wachsames Auge auf die Schweiz, die er womöglich für den europäischen Kolonialismus verantwortlich macht, oder?
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-14/artikel-2007-14-doudou-bei-den-h.html
Mörgeli: Doudou bei den Helvetiern  (Die Weltwoche, Ausgabe 14/2007)

Uno-Sonderberichterstatter Doudou Diène beehrt die Schweiz
(….) Diène besuchte die Schweiz fünf Tage lang. Nach der Veröffentlichung eines Vorberichts empörte sich der senegalesische Jurist, dass schon just die Nennung seiner Herkunft «das beunruhigende Auftreten einer fremdenfeindlichen Kultur» zeige. Pardon. Wir sind ja bemüht, ein gastfreundliches Land zu sein – selbst wenn uns die Gäste auf die Füsse spucken. Nennen wir Diène darum gemäss seinen Worten fortan einen «nichteuropäischen Ausländer». Nun kommt der nichteuropäische Sonderberichterstatter aus einem nichtchristlichen Land, das kaum Toleranz gegen Andersgläubige und eine Apartheid der Geschlechter kennt. Viele junge Senegalesen fliehen mit Booten Richtung Kanaren mit nur einem Ziel: das nichtafrikanische, nichtmuslimische Ausland zu erreichen.

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Das sieht der Moslem Memeti anders, der die Schweiz als sein neues Domizil zu schätzen weiss:

 Ach, wir Muslime haben keine grossen Probleme in der Schweiz. Jeder darf hier seine Religion ausüben. Unsere wirklichen Probleme liegen in den jeweiligen Ländern, aus denen die Mehrheit der Muslime abstammt: Dort gibt es keine Meinungsfreiheit, keine Sicherheit. Dagegen sind die Probleme in der Schweiz nichts. Viele Muslime haben ihr Land verlassen, weil sie dort keine Zukunft sahen. Wenn sie jetzt hier sind, sollen sie sich nicht beklagen, sondern dankbar sein, eine neue Heimat gefunden zu haben mit Perspektiven, von denen sie daheim nicht mal zu träumen gewagt haben.

Das ist freilich nicht die Meinung jener Gläubigen, die vom Kalifat in Europa träumen. Es ist auch nicht die Meinung der linken Islamlobby, die die moslemische Vorhut des kommmenden Kalifats als «diskriminierte Minderheit» umbuhlt, wohl wissend, dass es die Mehrheit von morgen ist, der die Kollaborateure schon heute ihren Tribut entrichten.

Wer sind Europas „Rechtspopulisten“

Wer sind Europas sogenannte „Rechtspopulisten”?
von Citizen Times 15 November 2011

Eine britische Studie gibt Aufschluss über Facebook-Anhänger (Teil I)

  • Vor einigen Tagen veröffentlichte das britische Think-Tank DEMOS eine Studie unter dem Titel The New Face of Digital Populism . Darin wurden die Ergebnisse der Befragung von Facebook-Anhängern sogenannter populistischer Parteien präsentiert.
  • Die Umfrage weist gravierende methodische Mängel auf und kann keinesfalls als repräsentativ gelten. Die Ergebnisse verdeutlichen aber doch einige Tendenzen, die es wert sind, dargestellt zu werden, weil sie mit häufigen Vorurteilen gegenüber den Bürgerrechtsparteien aufräumen.
  • Fragwürdige Auswahl und dubiose Umfrage
  • Als erstes überrascht beim Lesen der Studie die europaweite Auswahl der Parteien und Organisationen, deren Facebook-Anhänger befragt wurden. Die Zusammenstellung sei aufgrund aktueller wissenschaftlicher Literatur vorgenommen worden, kann man dem Anhang zur Methodik entnehmen. Eine Definition für populist parties and movements (PPAMs) wird jedoch nur ansatzweise geliefert:
  • „These parties are defined by their opposition to immigration and concern for protecting national and European culture, sometimes using the language of human rights and freedom. On economic policy, they are often critical of globalisation and the effects of international capitalism on workers’ rights. This is combined with ‘antiestablishment’ rhetoric and language. Often called ‘populist extremist parties’ or ‘the new right’, these parties do not fit easily into the traditional political divides.” 1
  • „While often described as ‘far right’, the ideology of many of these groups represents a mixture of leftwing and rightwing political and economic beliefs with populist rhetoric and policy.” 2
  • (..)  Weder können die ausgewählten Parteien und Organisationen über einen Kamm geschoren werden, noch sind sie in den Ideologien der etablierten Parteien verhaftet. Von der norwegischen Fortschrittspartei über Geert Wilders PVV und die deutsche DIE FREIHEIT bis hin zur österreichischen FPÖ und belgischen Vlaams Belang ist ein ganzes Spektrum vertreten, verschieden in Alter, Etablierung und politischen Positionen.3
  • Die Schweizerische Volkspartei sucht man hingegen vergebens, obwohl sie mit Parteien wie der PVV mehr gemeinsam hat, als letztere z.B. mit der FPÖ.

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Citizen Times kritisiert zu Recht die unzulängliche Definition der „rechtspopulistischen“ Bürgerrechtsparteien, deren Programm nicht mit dem üblichen Links-Rechts Schema erfasst werden. Die Schweizer Volkspartei hat aber nicht so viel mit der PVV von Wilders gemeinsam, wie er meint, da sie erstens viel älter ist als die Bürgerbewegungen, aus denen die neue Freiheitsparteien (in den Niederlande, Skandinavien und Deutschland) hervorgegangen sind und zweitens die niederländische Partej vor de Frejheid, gegründet 2006 von Geert Wilders, aus dem Widerstand gegen die Islamisierung entstanden ist, nach den Morden an Pim Fortuyn und Theo van Gogh (3. 11. 2004) notabene,  nachdem schon Hirsi Ali mit ihrem Wechsel von den Sozis zu den Liberalen eine Kontroverse um die Islamkritik in den Niederlanden ausgelöst hatte, zu der bei Wilders noch (wie schon bei Fortuyn, der das linke Tabu durchbrach) die Kritik an der Migrationspolitik als zentraler Faktor hinzukam.

Die 1971 in der Schweiz neu gegründete bürgerliche SVP hingegen hat sich in Opposition zum von links favorisierten EU-Beitritt der Schweiz unter ihrem damaligen Boss Ch. Blocher zur stärksten Schweizer Partei gemausert:  die Volksabstimmung gegen den Beitritt war ihr grösster Erfolg, – aber das Thema Islamisierung und Islamkritik war doch nicht das primäre oder zentrale Anliegen der wirtschaftliberalen und „wertkonservativen“ CH-Volkspartei unter Führung eines patriarchalen Parteichefs, dem die Frauenrechte unterm Islam, für die sogar der SP-Schuldirektor Boris Banga und der freisinnige Philipp Müller sich einsetzten (gegen Kopf-tuchzwang und Zwangsheirat), herzlich egal sein dürften, und der auch nicht wie Wilders den Kontakt mit anderen europäischen Freiheitsparteien oder Bürgerrechtsbewegungen sucht.

Erst mit der auch von freikirchlichen Kreisen ausgehenden Minarettinitiative entdeckte die   Führungsriege der SVP, für die die Islamkritik eher eine Art  Nebengleis war, das Nationalrat Schlüer zwar immer wieder in der Schweizerzeit behandelte und das vor allem der jüngere St. Galler Nationalrat Lukas Reimann mit wenig Unterstützung seitens der Partei konsequent und engagiert schon vor der Minarettabstimmung vertrat, das politische Potential der von der alt-stalinistischen islamophilen Linken als „populistisch“ und „rechtsextrem“ verschrienen Thematik der Islamkritik. Auch die überfällige Initiative der Schweizer Demokraten gegen den Missbrauch des Rassismusartikels durch die unselige Kreiskommission wurde von der SVP nur halbherzig mitgetragen und scheiterte vorläufig im ersten Anlauf bei der Unterschriftensammlung. Das Interesse der Parteibasis an dem Antirassismusgesetz, das die Islamkritik zu-rückbindet, ist auch eher gering, trifft dieser Zensurartikel doch vor allem die Medien, deren sog. „intellektuelles“  Personal  ohnehin flächendeckend linkslastig ist und sich dem Verbot von Religionskritik am Islam als „Rassismus“  eh freiwillig unterwirft. Vor daher war kaum mit genügend starkem Protest gegen den unsäglichen Blasphemieartikel zu rechnen. Aber die Stimmung der Bevölkerungsmehrheit ist alles andere als proislamisch, wie die Abstimmung zum Minarettverbot an den Tag brachte. Das Hauptinteresse der Partei aber gilt weiterhin  nicht der Abwehr der Islamisierung, sondern der Massenmigration, gegen die die SVP mit einer ebenfalls vom Volk angenommenen Ausschaffungsinitive vorgehen will. Während bei Wilders ganz klar die Islamisierung Europas im Mittelpunkt seiner Agenda steht. Wilders ist ja auch – anders als die SVP-Strategen – ein direkt Islambedrohter und Verfolgter, der im Bunker und unter Polizeischutz leben muss, nicht zu vergessen. Blocher hingegen traf sich während seiner Amtszeit als Bundesrat und Chef des Justizdepartements mit 23 Moslems zu einer bis heute geheimen Absprache – wohl kaum denkbar mit Wilders.

Soweit der kleine Unterschied der Schweizer Nationalkonservativen, die zwar neben ihrem auf die Erhaltung der direkten Demokratie gegenüber der EU fokussierten Programm mit der Migration und Ausländerkriminalität auch den Islamimport durch moslemische Zuwanderung im Visier haben (so den Zuzug von Importbräuten etc.), aber das ist nicht der Ausgangspunkt wie bei Wilders’ Partei, bei der die Freiheit der Demokratie vor dem totalitären Islam und seiner Expansion im Zentrum steht. Der Walliser SVP-Politiker Freysinger, der den Kontakt zur deutschen Freiheitspartei suchte, tat das ganz im Alleingang, die Partei steht keineswegs  hinter diesem Kurs, der den Vergleich mit Wilders zuliesse. Und auch Lukas Reimann, der einmal Schweizer Asyl für Hirsi Ali vorschlug, fand mit diesem Vorstoss kein Echo in der Partei, das Thema war ganz schnell wieder vom Tisch, kaum dass es in 20minuten aufgetaucht war. Eine „rechtspopulistische“ Internationale steht also nicht in Aussicht bei den national fokussierten Volks- und Freiheitsparteien wie bei den Linken mit Feindbild Heimat.

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Sarrazin Zielscheibe linker Polemik

26. Mai 2012 – 11:04

  • Thilo Sarrazin hat eine neues Buch geschrieben. Diesmal über den Euro – „Europa braucht den Euro nicht“. Und wieder sorgte er mit seinen Fakten und Thesen in den Reihen der linken Pseudointellektuellen für einen hysterischen Aufschrei. Im Kurier bezeichnet Andreas Schwarz auf Seite 1 der Mittwochs-Ausgabe das SPD-Mitglied Sarrazin taxfrei als „in der Wolle gefärbten Rechtspopulisten“ und darüber hinaus noch als krank. In der rot-grün durchwirkten Journalistengilde werden andere Meinungen als die eigene nicht geduldet und schnell ist man wie Sarrazin als „pathologischer Rechthaber, als Querulant“ und als „krank“ abgestempelt.

http://www.unzensuriert.at/content/008648-Sarrazin-Zielscheibe-linker-Polemik