Gefühlsdomina im Deutschlandfunk

Im Deutschlandfunk wurde das Rührspektakel mit Klaus Kleber aus der deutschen Tagesschau noch überboten.  Zur Sentimentalität gesellt sich die Brutalität einer Zwängerei von Nötigungsqualität. Heute morgen kurz vor sieben, 20.8.15 (nicht online), hörte man dort eine Moderatorin den slowakischen Politiker Richard Sulik einvernehmen, so wie  sonst nur noch Vertreter Israels vom DLF streng verhört werden. https://nixgut.wordpress.com/2015/08/15/henryk-m-broder-claus-kleber-macht-den-vorheuler/
 
Deutschlandfunks erste Frage: Welche Gefühle er habe beim Anblick der Flüchtlingsboote. Richard Sulik antwortete sachlich und kompetent, benannte das politische Problem, das er als eines der mangelnden Grenzsicherung Europas bezeichnete. Worauf die DLF-Moralautorität einen strengeren Ton anschlug: sie habe ihn nach seinen Gefühlen gefragt, erklärte sie barsch, und sie erwarte, dass er sage, dass die Leute ihm leid tun. Die Gefühlskommandeuse kannte kein Pardon. Wenn die deutsche Gefühlskeule zuschlägt, kommt die Vernunft kaum noch zu Wort.
Der slowakische Politiker aber, der dezidiert das geltendem Recht seines und jedes anderen souveränen Landes vertrat, in eigener Regie durch die demokratisch gewählten Volksvertreter über die Aufnahme von Fremden nach eigenem Bedarf zu entscheiden, liess sich nicht derart nötigen. Stattdessen erläuterte er der Moderatorin das geltende Asylrecht, das sie aber nicht gelten liess. Der Slowake liess sich von der Gefühlsbefehlhaberin nicht in die glitschige Falle des deutschen Rührstückrepertoires locken, er reagierte nicht zerknirscht wie gewünscht, sondern erklärte präzis, was der Unterschied von Asylberechtigten und Nichtberechtigten ist.  
Offenbar geht man in diesem deutschen Moralmeister-Medium, dem die Gefühle der Muslime heilig sind, davon aus, dass ein Parlamentarier eines Landes, das wie die Slowakei Moslems ablehnt als Asylanten, dem DLF  Rechenschaft schuldig sei und seine persönlichen Gefühle beim Anblick der sog. «Flüchtlinge» öffentlich auszubreiten und der  forschen deutschen Gefühlsbegutachterin mitzuteilen habe!  Es gibt nicht nur Stilberaterinnen in der Kosmetikbranche, es gibt nun im DLF auch Gefühlsberaterinnen und -regulierinnen.

Wie wärs mit einem Gefühlsministerium, das die staatliche Überwachung der staatlich verordneten Gefühle vornimmt und regelmässige gründliche Gefühlsrevisionen durchführt mit diplomierten Gefühlskontolleurinnen. Das Ansinnen der DLF-Dame war von einer unerträglichen Penetranz, das ganze  Interview darauf angelegt, dem Politiker, der von der EU-Linie (der ruinösen Rettungsschirme) abweicht und bis heute nicht widerruft, nachzuweisen, was für ein Unmensch er doch sein muss, ganz im Gegensatz zu der  verlogenen deutschen Gefühlsdirektorin, die so vergeblich wie gefühllos auf die Tränendrüsen ihres Gesprächspartners drückte, ohne dass der sich eine Sekunde  von dieser sentimentalen Zwängerei (analog der Zwangsliebe zum Islam?) beeindruckt zeigte.

Hier sprach endlich einer Klartext, endlich zur Sache über die Situation, die die  illegale Massenmigration in Europa produziert. Die Moderatorin ging in ihrer Selbstgerechtigkeit noch weiter als der Tränenfabrikant Kleber; sie versuchte, ohne jedes Gefühl für das Recht des anderen auf s e i n e ,  nicht  ihre (angeblichen) Gefühle, Sulik brutal und sentimental unter Druck zu setzen, verlangte in massregelnder deutscher Tonart Auskunft über seine  Gefühle beim Anblick der Massenmigranten auf dem Meer. Als liesse er persönlich die Leute dort ertrinken. Zunächst wollte sie ihm nachweisen, er schicke syrische Flüchtlinge zurück ins Kriegsland, eine tückische perfide Unterstellung, denn Sulik hatte lediglich vorgeschlagen, ein Auffanglager in Nordafrika zu errichten, in dem Asylanträge rechtlich geprüft würden und wo die Asylberechtigten ein Weiterreiserecht und Aufenthaltsrecht erhielten. Wieso ein Nichtasylberechtigter nach Deutschland kommen soll und jeder, der will, ein Recht auf Aufnahme hat, das konnte die selbstgerechte Dhimmidame nicht erklären (die dummerweise nicht verriet, wieviel «Flüchtlinge» aus dem Maghreb sie denn bei sich zu Hause aufnehmen möchte), – sie setzte schlicht und dreist voraus, dass Deutschland alle, die kommen wollen, aufzunehmen verpflichtet sei.

Als der Versuch, Sulik als gefühllosen Politiker zu überführen, misslang, versuchte sie es andersrum: er habe doch selber seinerzeit Asyl in Deutschland bekommen, ob er darauf verzichten wolle. Als sei ein akzeptiertes Asylgesuch Grund zur Aufnahme von Millionen nicht Asylberechtigter! Sulik gab zur Antwort, dass er im Falle einer Ablehnung seines Antrags nicht mit Gewalt versuchen würde, in das Land einzudringen. Der Unterschied zwischen Asylberechtigung und dem illegalen Eindringen ist der Moderatorin, die sich eiskalt über alle Interessen der einheimischen Bevölkerung hinwegsetzt, wohl nicht geläufig und nicht begreiflich.

Dass die Slowakei nur Christen, keine Moslems mehr aufnehmen will, das muss für die Islamunterworfenen vom islamophilen Dhimmilügenfunk ein ungeheures Sakrileg sein. In entsprechend aufgebrachtem, empörtem Ton wurde Sulik dazu von der Gefühlsfachfrau einvernommen.

Die Frage, was Islam für Christen in islamischen Ländern heisst, Christen, die sogar noch in westlichen Flüchtlings-Zentren mit moslemischen Attacken rechnen müssen, mitten in Deutschland, wo Moslems auch «Juden-ins-Gas»  rufen dürfen, straflos, wird hier nicht gestellt, das alles interessiert die Gefühlsscharführerin nicht, die so empört ist, dass ein Land es wagt, von seinem Recht, selber zu bestimmen, wen es hereinlässt und wen nicht, Gebrauch macht und die erklärten Feinde der Kuffar nicht hereinlässt.
http://bazonline.ch/ausland/europa/slowakei-will-keine-muslimischen-fluechtlinge/story/30904930
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In der Schweiz stehen die Nationalratswahlen bevor. Da müssen die Parteien sich etwas einfallen lassen, um den wachsenden Unmut der Bevölkerung über die Asylpolitik von Bundesbern zu beschwichtigen. Die CVP hat sich folgendes ausgedacht:
http://www.nzz.ch/schweiz/taten-statt-worte-1.18598897

Basler Zeitung von heute, 20.8.15:

„Christ sein heisst nicht, alle Flüchtlinge aufzunehmen“

(…) «Die neue Härte im Asylbereich kommt nicht nur gut an. (…) so hatte etwa Kardinal Kurt Koch kürzlich in der „Sonntagszeitung“  eine deutliche Reaktion der Schweiz auf die Flüchtlingswellen verlangt.

Der Kardinal, der als Bischof von Basel die mangelnde Begeisterung seiner Schafe für den Islam mit einer „Grippe“ verglich, wovon die Herde zu heilen ist, verlangt nun von den Grippekranken eine deutliche Reaktion auf die „Flüchtlings“- Flut? Denkt er da vielleicht an eine Art Lampedusa-Empfang in Chiasso, mit bischöflichem Fusskuss für die „Flüchtlinge“, die die Islamisierung Eurabias vorantreiben? Wer seine Feinde nicht küsst, ist kein wahrer Christ?    

Nun, vorerst handelt es sich nur um Worte bei dieser „Härte“. Wie hart  mag  es erst werden, wenn bis zu einer Milliarde Afrikaner sich über Europa verteilen (siehe dazu Heinsohn). Aber dieser Härtefall, den die exzessive Aufnahmewilligkeit der Altruismus mimenden Linken zur Folge haben werden,   ist kein Wahlkampfthema,  auch wenn es nicht ganz so verlogen   in den Medien in Deutschland, da die direkte Demokratie demokratische Diskussion ermöglicht.

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http://www.ref.ch/gesellschaft-politik/naechstenliebe-heisst-auch-ehrlichkeit-asyl-ist-nur-fuer-fluechtlinge-moeglich/

Der Kommentarbereich ist eine Spielwiese des Gutmenschentums, nach dem Motto von «Kein  Mensch ist illegal». Jeder ertrinkende Flüchtlinge sei ein Ertrinkender und müsse gerettet werden. Gewiss sollen Ertrinkende gerettet werden,  das begründet aber noch keinen Anspruch auf Aufnahme als Flüchtling, wenn die Voraussetzungen zum Asyl nicht gegeben sind, sondern der junge Mann als illegaler Migrant auf der Suche nach einem besseren Leben ist, z.B.  von Sozialhilfe, auf Kosten aller, die selber arbeiten müssen, –  oder ein Krimineller auf der Flucht vor Strafe. Wer vor dem Ertrinken gerettet wird, hat darum noch kein Recht in irgend einem Land seiner Wahl voll versorgt zu werden, es gibt auch kein Recht auf Sozial-Betrug. Die Asylsuchenden könnten in ein Auffanglager gebracht werden, wo ihr Asylgrund geprüft wird nach geltendem Recht, wie Richard Sulik sagte. Wenn kein Mensch illegal sein soll, wie der linke Einfall heisst, dann ist auch keiner mehr kriminell. Was die Linke ohnehin meint.  Kriminelle werden als Opfer betrachtet und die Kritiker kriminalisiert.

 

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