Die deutsche Anti-Israel-Front trauert um ihren Trommler

Zum Tod von Günter Grass schrieb uns ein treuer Leser am 14.4.15:

  • Gestern starb ja dieses schreckliche „Urgestein“ (Der Spiegel) Grass, ein „Monument“ (Perceval), ein „Titan, ein Riese“ (Denis Scheck), wie es hiess, ein Mann, dessen „Vermächtnis neben dem von Goethe stehen“ (Monika Grütters) werde, mit einer „Lebensleistung … wirklich nur vergleichbar …  mit der eines Thomas Mann…“ (Denis Scheck).
    Mein Gott, die Reihen wurden geschlossen, Reich-Ranicki wurde ausgeschieden – der ellenlange Wikipedia-Eintrag von Günter Grass kommt  ohne Erwähnung seines Hauptkritikers aus, zumal  sich Grass schon im „Tagebuch einer Schnecke“ am Leben Reich-Ranickis parasitär bedient hat, geschweige denn, was später noch passierte – „Wenn man die Juden attackiert, kann man damit allerhand erreichen“
         – und fertig ist der Wundermann, der Säulenheilige…
        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/das-israel-gedicht-von-grass/marcel-reich-ranicki-ueber-grass-es-ist-ein-ekelhaftes-gedicht-11710933.html  
    ____________________________________________

Ach gut, dass Reich Ranicki nicht mehr erleben musste, dass Grass mit Thomas Mann verglichen wurde. Im übrigen ist die Eliminierung des antisemitischen Finales dieser Biographie aus den Nachrufen so kläglich wie das Schweigen über die Grasssche Duckmäuserei vor dem islamischen Religionsterror. Er heulte mit den Wölfen gegen Israel und kuschte vor dem Islam, – fiel den dänischen mordbedrohten Karikaturisten in den Rücken. Die Heroisierung ist gelinde gesagt verlogen. Denn die Nachrufer wissen, was sie auslassen.

So wie sie wusssten, was sie im Nachruf auf den mutigen und im Gegensatz zu Günter Grass in seiner Jugend von Nazis und im Alter von Moslems bedrohten Autor Ralph Giordano  bewusst wegliessen: Dessen unerschrockene islamkritische Stellungnahmen. Wenn Islam-Kuscher  einen Nachruf auf einen Islamgegegner schreiben, den sie nicht gleichzeitig als Rassisten bezeichnen können, dann ergibt das einen politisch korrekten Nachruf unter Auslassun dessen, was dem Publizisten am meisten am Herzen lag.
https://diesiebtesichel.wordpress.com/2014/12/11/ralph-giordano/
Wenn aber notorische Israelbasher von der Süddeutschen einen Nachruf auf den Israelfeind  Grass schreiben, dann lassen die peinlichen Prantlmenschen den peinlichen Schluss- und Hassaccord, das Vermächtnis des peinlichen Deutschen, diskret weg, so als wüssten sie trotz allem, wovon das die Fortsetzung ist.

__________

Auch Hans-Peter Raddatz, Orientalist und Elder Statesman der Islamkritik in Deutschland, hat den grässlichen Grass pointiert zu würdigen gewusst in seiner Analyse des „Kulturdialogs“: Europa – auf dem Weg zum Kalifat?   Im ersten Teil, „Die Ideologie dies Kulturdialogs“, schreibt Raddatz  (zu den  „:

  • „Eine ihrer Galionsfiguren war Günter Grass, dessen linkes Verdecken seiner SS-Vergangenheit ein Feigenblatt für die Lebenslüge dieser Generation und ihres reflexhaften „Blicks nach rechts“ ist und Kultur-Zyniker zum Austausch des Rassismus durch „Grassismus“ verleitet.

22. April 2015

>Volltext

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s