Israelfeinde und Islamfreunde

 

Regisseur verbotener Filme unter Hausarrest im Gottesstaat IRAN

TEHRAN : Jafar Panahi

Jafar Panahi

Vor einem Monat erhielt der regimekritische iranische Regisseur Jafar Panahi in Abwesenheit den Goldenen Bären an der Berlinale für seinen jüngsten Film «Taxi». Er konnte ihn nicht selber entgegennehmen, da er 2010 zu sechs Jahren Gefängnis und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt worden war wegen angeblicher «Verbrechen gegen die nationale Sicherheit und propagandistischer Aktivitäten gegen das System der Islamischen Revolution“. Der Regisseur ist zwar auf freiem Fuß, muss aber jederzeit mit seiner Verhaftung rechnen. D.h. der steht unter Hausarrest. Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-131814270.html

Sein Film «Der Kreis», der die menschenunwürdige Behandlung der Frauen im Iran vorführt und 2000 in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, ist im Iran verboten.

http://www.kino.de/kinofilm/der-kreis/58143

http://www.daskino.at/film_19366_Der+Kreis

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OBAMAS DEAL MIT DEM IRAN – MENSCHENRECHTE KEIN PROBLEM

Gabriel musste in Saudi-Arabien noch so tun, als läge ihm etwas am verurteilten Badawi.

Ob Obama auch über das Schicksal der verfolgten Regimekritiker mit Teheran verhandelt?

Even Democrats won’t back Obama’s Iran nuclear deal

By Robert Spencer 16 Comments March 16, 2015

Everyone knows he is handing the Iranians a license to nuke Tel Aviv. Even some Democrats know. “Democrats won’t back Iran nuclear deal in blow to White House as enough break with Obama to put veto-proof legislation in the works to stop an agreement,” by Francesca Chambers, Daily Mail, March 16, 2015

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KNESSETWAHLEN UND DIE BESSERWISSER

Die Presseschau des Deutschlandfunks bietet zum Tag der israelischen Parlamentswahlen eine exquisite Auslese an Netanyahu-Bashing, das die deutsche chronisch antiisraelische («israelkritische») Berichterstattung krönt. Die Sprachrohre der linken Antizionisten können die Abwahl von Netanyahu kaum erwarten, mit der sie ihre antiisraelischen proislamischen Positionen bestätigt sehen wollen. Denn die deutschen Medien wissen immer, welche Politik die Israelische Regierung zu machen hat und wen die Israelis zu wählen haben. Es sind diese deutschen Spezialisten wie die von Fürstenfeldbruck 1972, die sich im Umgang mit den Tod-feinden Israels so viel besser auskennen als die Israelis, denen die deutsche Regierung schon 1972 die Beteiligung am Management der Geiselnahme verweigerte, deren Ausgang dann entsprechend der deutschen Besserwisserei ausfiel. (Brandt liess die Täter noch entkommen.)

Die «Basler Zeitung“  beteiligt sich nicht am Israelbashing der antisemitischen Linken

Einer, der das Netanyahu-Bashing der Medien nicht mitmacht, ist der Chefredaktor der BaZ (Basler Zeitung), die auch immer wieder gegen den links-antisemitischen Mainstream anschreibt mit Artikeln wie denen von David Klein, Daniel Wahl oder Dominik Feusi. Es ist Markus Somm, der in der BaZ vom 14. März die Rede Natanyahus vor dem amerikanischen Kongress verteidigt, die von deutschen Medien als Affront gegen Obama verunglimpft wird, wobei es die deutschen Besserwisser nicht interessiert, wie gefährlich Obamas Iran-Deal für die Sicherheit Israels ist. Selbst wenn sie es wüssten – es interessierte sie nicht. Die Frage wird gar nicht erst gestellt.

Markus Somm, der Chefredaktor der Basler Zeitung, stellt sie und würdigt die Rede Netanyahus zum iranischen Atomprogramm gegenüber den Anwürfen der islamophilen Linken, für die die Verteidigungspolitik Netanyahus des Teufels ist und Israel das Weltübel, das den (islamischen!) Weltfrieden verhindert. So für einen simplen Zürcher Israelbasher, Peter Schneider, der nichts vom arabischen antijüdischen Rassismus zu wissen für nötig hält, aber sich nicht entblödet, Netanyahu als Rassisten hinzustellen, sprich zu kriminalisieren, im Chor mit allen linken Antisemiten, denen der Judenstaat ein Ärgernis ist. In diesem medialen Umfeld hat der Artikel von Somm Seltenheitswert, er ist überfällig im politischen Klima, in dem die dauernde Dämonisierung Netanyahus eine obsessive Massensportart gegen Israel ist.

Die EU-Eliten folgen mit Figuren wie dem antiisraelischen propalästinensischen Asselborn den Richtlinien der OIC,  denen  sich die Medien unterwerfen. Die Basler Zeitung gehört seit dem Kurswechsel mit Markus Somm als Chefredaktor nicht dazu.

Dass Somm aber den Stil der Linken, die alles, was nicht ihren Denkkommandos folgt, als «rechts» oder «rechtsextrem» denunzieren, erst neuerdings beobachtet haben will, reizt zu der satirischen Nebenbemerkung, ob er in den letzten 10 bis 20 Jahren Jahren keine Zeitung gelesen hat, – der Meinungsterror der Linken ist ja nicht erst neuerdings zu beobachten, der ist sehr viel älteren Datums… Was er hier schildert, ist allen Islamgegnern altbekannt:

Markus Somm zum «Zustand der politischen Kultur

  • «Neuerdings beobachte ich .. eine Radikalisierung des schlechten Geschmacks auf der linken Seite (die sich heute lieber undefinierbar als «linksliberal» bezeichnet). Wer mit der Linken nicht übereinstimmt, wird entweder beschimpft, wahlweise «braun», «faschistoid», «das erinnert mich an die Dreissigerjahre», «nationalkonservativ», «stramm rechts» (während man von «stramm links» nie etwas liest), «Rechtsaussen» – oder, was noch beliebter ist: Man verzerrt die konkreten Aussagen der Rechten auf so groteske, böswillige Art und Weise, dass der unbefangene Zuhörer, der nicht im Detail weiss, was der Konservative ursprünglich überhaupt gesagt hat, den Eindruck erhält: die spinnen, die Rechten! Sie sind wahrscheinlich schlechte Menschen…
  • (…) Wenn die SVP es ablehnt, dass die islamische Glaubensgemeinschaft als Staatskirche anerkennt wird, und mitteilt, man strebe ohnehin eine Entflechtung von Staat und Religion an, was also auch die christlichen und jüdischen Religionsgemeinschaften beträfe: Dann reagiert Christian Levrat, der Präsident der SP, und wirft der SVP vor, sie „hetze“ gegen Muslime auf. Wer „hetzt“ da gegen eine Minderheit? Die SVP oder Christian Levrat?
  • Wenn die SVP dem Landesrecht den Vorrang vor dem Völkerrecht einräumen will und ausdrücklich darauf hinweist, dass sie das zwingende Völkerrecht, das die zentralen Menschenrechte umfasst, davon ausnehmen möchte: Dann rufen die Gegner der SVP, die SVP möchte die Menschenrechte abschaffen. … Das ist eine Verzerrung einer politischen Position, das ist eine Verleumdung. Denn was hiesse der Vorwurf konkret: dass die SVP foltern, Sklaverei legalisieren oder den Genocid erlauben möchte. Wer, der bei Sinnen ist, glaubt das?
  • Und wie im Fall von Netanyahu erweist sich die Methode als durchsichtig. Hört nicht hin, er ist ein Rassist! Hört nicht hin, sie sind gegen die Menschenrechte! Wer keine Argumente hat, könnte auch schweigen oder eingestehen, dass er nicht recht hat.

Diese linke Leier kennen Islamkritiker schon seit Jahrzehnten. Und Netanyahu ist seit je der Buhmann der EU, auch der antiisraelische Deutschlandfunk lässt es sich nicht nehmen, einen Gewährsmann (für alle Fälle Moshe Zimmermann) aus Israel aufzutreiben, der dem DLF die israelische Politik als «rassistisch» erklärt, ohne den arabischen Rassismus, sprich islamischen Antijudaismus, also das moslemische Judenmordprogramm, auch nur zu erwähnen. Dass die israelische Regierung sich bei ihrem Verteidigungsprogramm nicht auf die Araber verlässt, die in Israel leben (während Juden aus den arabischen Staaten vertrieben wurden), das ist für den DLF und seine Gewährsleute «Rassismus» und unbegründeter «Nationalismus».

http://www.deutschlandfunk.de/knesset-wahl-nationalistische-tendenz-bleibt-bestehen.694.de.html?dram:article_id=314274

Die Niederträchtigkeit der Berichterstattung über Netanyahus Politik gehört zum Standard-Erziehungsprogramm des Deutschlandfunks, der das deutsche Bessermenschentum mit dem permanentem Israelbashing zu immer neuen Blüten auffrischt. Hinzu kommt pro-islamische Dauerberieselung, mit der die Brut der Denunzianten-und Islam-Agentenbande der deutschen Medien die deutschen Menschen über das vorbildliche Leben des «Profeten» instruiert. Das initiale Judenschlachten von Medina muss den islamophilen Medienmenschen besonders vorbildlich vorkommen.

Somm Zustand der Kultur

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