Vom edlen Sultan und anderen Toleranzmärchen der Islamschwärmer

Die staatlich verordnete Zwangstoleranz für den islamischen Terror

Nach den jüngsten bestialischen moslemischen Geiselmorden (Verbrennung des jordanischen Piloten bei lebendigem Leib sowie den Judenmorden von Paris) tischt ein Welt-Journalist das Lessingsche Märchen der islamischen Toleranz auf, das schon von Hans-Peter Raddatz richtiggestellt wurde. Aber alle Aufklärung über Geschichte und Natur des Islam verfängt nicht bei unterwerfungsfreudigen Kollaborateuren.

WELT-Journalist Sascha Lehnartz empfiehlt angesichts der monströsen Tat, ausgerechnet “Nathan der Weise” zu lesen, wo ein hehres Bild des Mörders Sultan Saladin gezeichnet wird. Nicht so bei Islamkennern wie Hans-Peter Raddatz, der den Sultan Salah ad-Din bzw. Saladin nicht zur «Toleranzikone» verklärt:

  • (…) «Die Chronisten werden nicht müde, Saladins Vorzüge als mudjahid zu preisen, dem traditionsgemäß das Kriegshandwerk wichtiger war als das Fasten und die Wallfahrt…plante er „die Franken bis in ihre fernen Länder zu verfolgen, um keinen an der Oberfläche der Erde leben zu lassen, der nicht an Allah glaubt, oder zu sterben.
  • Auf dem Weg dorthin hatte er Gelegenheit, ein Exempel zu statuieren, als er im Jahre 1187 die Stadt Tiberias rückeroberte und Befehl erteilte, ihm möglichst viele Gefangene vorzuführen. Sein Sekretär ‚Imad ad-Din, bekannt für genaue Schilderungen, berichtet uns:
  • „Montagmorgen, den 17. Rabi II (islamischer Monat), zwei Tage nach dem Sieg, ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und sagte: >Ich will die Erde von diesen Geschlechtern säubern.< Er setzte 50 Dinar aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu Hunderten. Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und nicht zu Sklaven zu machen. Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis (islamische Mystiker) und eine gewisse Zahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm; jeder bat, ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte die Ärmel auf. Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen finster blickten. – Es gab solche (Muslime)…die laut lachten und mordeten; wie viel Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut, wie viele fromme Werke vollbrachten sie, um dem Islam Leben zu geben…wie viel Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen…“
  • Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah?, 1. Auflage, München Mai 2001, S. 180
  • Hans-Peter Raddatz, Von Allah zum Terror?, 1. Auflage, München Mai 2002, S.17f.

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Es waren  westliche Historiker, die die Geschichte des Islam als erste erforschten, wie man bei John Laffin (The Dagger od Islam) nachlesen kann (der noch unbehelligt ist von den Denkzwängen der politcal correctness und den ideologisch befrachteten Lagerkämpfen der späteren «Islamdebatte»). Schon Leopold von Ranke schildert in seinen Werken zur Weltgeschichte die permanenten inner-islamischen Gemetzel und Eroberungskriege, wobei Sultan Saladin keine Ausnahme macht. Mehr zur Entstehung und Entwicklung des okzidentalen Märchens von der islamischen Toleranz:

Siegfried Kohlhammer:  «Duldung und Demütigung».

Siegfried Kohlhammer: «Ein angenehmes Märchen»:

  • (…) Wie die Figur Saladins zeigt, läßt sich die Idealisierung und Verklärung des Islam in europakritischer Absicht bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Diese Figur weist eine interessante Parallele zu Al-Andalus auf, was ihre Rolle im kollektiven Gedächtnis der Muslime betrifft: Beide waren jahrhundertelang vergessen und wurden erst unter westlichem Einfluß im 19. Jahrhundert neuentdeckt und -bewertet. »So überraschend es klingt, Saladin, der bald im mittelalterlichen Europa in den Jahrhunderten nach den Kreuzzügen idealisiert und von der europäischen Aufklärung geradezu enthusiastisch einem heroischen Muster angepaßt wurde – man denke nur an seine Darstellung bei G. E. Lessing und Sir Walter Scott – wurde jahrhundertelang im Nahen Osten ignoriert.«
  • Saladin wurde in literarischen Werken des europäischen Mittelalters zu einer »Idealfigur der Ritterlichkeit«. Er ging ein »in die europäische Legende als satirischer Kritiker europäischer Moral und sogar als der gute Mensch, der bemüht war, die Wahrheit des Christentums anhand der christlichen Praxis auf eine Probe zu stellen, die sie nicht bestand. Das war ein beliebtes Verfahren der Moralisten«, und so »wurde er eine Figur der christlichen Homiletik«. Als solches islamische Tugendmodell und Beschämungs- und Läuterungsinstrument taucht er dann in der Aufklärung wieder auf. Als Kaiser Wilhelm II. auf seiner Orientreise 1898 das Grab Saladins in Damaskus aufsucht, lobt er ihn in einer Rede als »Ritter ohne Furcht und Tadel«, der oft seine christlichen Gegner wahre Ritterlichkeit gelehrt habe. Kurzum: Im 18. Jahrhundert begannen die Europäer an die islamische Toleranz und höhere Menschlichkeit zu glauben, ab dem 19. Jahrhundert schlossen sich die Muslime ihnen an, und im 20. glaubten schließlich auch die Islamwissenschaftler daran. (…)

Mit Edward Said erreichte die Tabuisierung der Geschichte des real existierenden Islam und die Verklärung des Orients als Tabuzone für westliche „Orientalisten“ ihre Systematisierung und wird zum Dogma  der Islamlobby. Kohlhammer nahm den von der deutschen Linken begierig aufgegriffenen Orientalismusbegriff  2002 auseinander: ( „Populistisch, antiwissenschaftlich, erfolgreich. Edward Saids Orientalismus, Kohlhammer in Merkur 2002“)

Auch den Kampfbegriff von der „Islamfeindschaft“, mit dem deutsche Islamfreunde die Islamkritik bis heute diffamieren, hat  Kohlhammer   mit dem Essay „Die Feinde und die Freunde des Islam“  früh analysiert.

Inzwischen sind die Kreuzzüge, mit denen die neuen Islamschwärmer automatisch aufwarten, wenn es um islamogene Gewalt und Religions-Terror geht, zur unvermeidlichen Trumpfkarte auch moslemischer Apologeten und sog. «Anti-imperialisten» geworden; um die Allzweck-Wunderwaffe gegen Islamkritik einzusetzen, muss man nur das Stichwort «die Kreuzzüge» fallenlassen, hinter denen dann die blutige Eroberungsgeschichte des Islam zum Verschwinden gebracht wird, aus der nur noch die Märchenfigur des «toleranten Sultans» hervorragt im mythischen Nimbus. Wer weder über die Vorgeschichte der Kreuzzüge noch über die Grosstaten des Sultans Genaueres weiss, weiss aber ganz genau, dass der Islam (den es angeblich nicht gibt…) friedlich tolerant und eine Quelle der Aufklärung Europas ist. Es sind die westlichen linken Antisemiten, «Antizionisten», die den Moslems erklärten, wie sehr sie vom Westen, von den USA und Israel unterdrückt werden. Das Märchen entzieht sich jeder rationalen Argumentation. Es ist inzwischen fester Bestandleil der Dogmatik der linken Glaubensschule.

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Wie allgegenwärtig die Kreuzzüge sind in Dhimmiland, dazu nur ein kleines  Spotlight von heute, aus der Oldenburger Zeitung  5.Februar 2015.  (Beliebig)    

Die Uni Vechta veranstaltete eine dreitägige Tagung zum Thema Gewalt in der Historie, lese ich zufällig im Zug, wo ich diese Zeitung fand.  Wissenschaftler aus allen möglichen Sparten diskutierten auch «das Verhältnis von Religion und Gewalt – etwa am Beispiel» ….von?  Na von was wohl?  Vom Dschihad? Nichts da, am Beispiel der Kreuzzüge selbstverständlich, denn was liegt heute näher als die Kreuzzüge, wozu in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah!  Man kann nicht mal mehr eine Kurzstrecke mit einem Regionalzug fahren, ohne dass man mit den Kreuzzügen belästigt wird. Aber die Dschihadisten dürfen in Deutschland völlig unbehelligt „eine Reise“ machen, wenn’s nach dem Kitschkopf Gerhart Baum ginge, der so ums Kriminellenwohl besorgt ist, dass er um die Reisefreiheit der Terrorbrüder wimmert.      

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