Linker Antisemitismus politisch salonfähig in Deutschland

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum zählt eine israelkritische Konferenz der Partei „Die Linke“ zu den schlimmsten antisemitischen Vorfällen 2014.

Quelle: Israelnetz 2.1.15

Die Linke-Abgeordneten Inge Höger, Annette Groth und Heike Hänsel sowie Linke-Vorstandsmitglied Claudia Haydt teilen sich Platz 4 auf der Liste der schlimmsten antisemitischen Vorfälle im Jahr 2014, teilte das Wiesenthal-Zentrum mit. Die Politikerinnen hatten zu einem „Fachgespräch“ mit Israel-Hassern wie dem amerikanischen Journalisten Max Blumenthal in den Fraktionssaal im Reichstag eingeladen. Blumenthal hatte Israel mehrfach mit dem Islamischen Staat und mit Nazi-Deutschland verglichen. Die Konferenz fand ausgerechnet am 10. November statt – einen Tag nach dem Gedenken an die Reichsprogromnacht am 9. November 1938 und die damals ermordeten Juden.

Höger und Groth waren immer wieder wegen anti-israelischer Äußerungen und Veranstaltungen in den Schlagzeilen. 2010 waren sie gemeinsam mit Rechtsextremen und Islamisten an Bord des Schiffs „Mavi Marmara“, das die israelische Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen sollte.

Die Liste des Wiesenthal-Zentrums wird von einem belgischen Arzt angeführt, der einer 90-jährigen Jüdin die Behandlung verweigerte – mit Verweis auf das Leid der Palästinenser im Gazastreifen. Platz zwei belegt das jordanische Parlament wegen einer Schweigeminute für die Mörder dreier Rabbiner in einer Jerusalemer Synagoge, auf Platz drei der Einbruch bei einer jüdischen Familie in Paris, bei dem eine Frau vergewaltigt worden war. Die Täter hatten erklärt, die Opfer explizit ausgesucht zu haben, weil sie Juden seien.

Auf der Liste der schlimmsten antisemitischen Ausfälle 2012 war ebenfalls ein Deutscher vertreten: Der „Spiegel“-Kolumnist Jakob Augstein.

http://www.israelnetz.com/nachrichten/detailansicht/aktuell/bundestagsabgeordnete-auf-antisemiten-liste-90590/
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Während die deutschen Medien sozusagen unisono jeden Protest gegen die Islamisierung als Phantom einer riesigen rechtsradikalen Bewegung auf die Bildschirme zu zaubern versuchen, verschweigen sie bewusst den «Antizionismus“ der israelfeindlichen Linken sowie die krass antijüdischen Elemente des Islam. Moslems können ihren Judenhass gemeinsam mit linken Antisemiten in Deutschland straflos offen austoben. Sie müssen ihre kriminellen Parolen nur als «berechtigte Kritik an Israel» erklären; analog den Barbareien des Islam, die legal werden, wenn man sie als «Religionsfreiheit» deklariert. Echte und fiktive Neonazis stehen im Fokus der medialen Aufmerksamkeit (auch solche, die wahrscheinlich vom Verfassungsschutz etc. kreiert wurden), aber die linke Kriminalität, Gewaltaufrufe und -ausbrüche gegen bewilligte Demonstrationen, demokratische gewaltfreie Kundgebungen, werden bewusst ausgeblendet.
Der links-islamische Antisemitismus wird nicht thematisiert, die Berichterstattungen in den  islamophilen Medien erwecken gezielt den Eindruck, der Antisemitismus komme «aus der Mitte der Gesellschaft», in der die Medien offenbar den Islam ansiedeln. rvc

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