Die Asymmetrie des Arabisch-Israelischen Kriegs

Israels Existenzrecht und Selbstverteidigung gegen arabischen Terror

Hardly an Excessive Demand
By Eli E. Hertz

December 28, 2014

The weight of the evidence of so many scholars, observers, pollsters and monitors make it almost impossible to mitigate, not to mention ignore the enormity of finding a solution to the Arab-Israeli conflict [or better described as Arab-Israeli war].

When one grasps the duration of the conflict and its roots, when one fully faces the depth of animosity towards Israel and the antisemitism that permeates the Arab world from the political, religious and intellectual elites down to the grass roots, the sheer magnitude of the challenge for peacemakers becomes painfully apparent.

When one admits the implications of Palestinian society’s behavior – the repetitive pattern of nearly 100 years of rejectionism on the diplomatic front and a penchant for terrorism against civilians, the “readiness” of Arabs for co-existence and the chances of a breakthrough assume their true proportions.

The unwillingness to accept Israel as a legitimate non-Muslim political entity is epitomized by the Palestinians asymmetrical demands for the Right of Return of all Palestinian refugees to the Jewish state coupled with a demand that the West Bank and Gaza be cleansed of all Jews.

One cannot artificially narrow the scope of the conflict. One cannot duck the tough issues – whether in the Palestinian camp or the Arab world as a whole. Western leadership that is “Staying above the conflict” out of fear that demanding Arabs to ‘walk the talk’ will jeopardize one’s status as an honest broker has not and will not bring peace.

There has never been “a cycle of violence.” Resorting to such neutral terminology requires the U.S. and Europe to acquiesce to, and perpetuate a gross misrepresentation of reality.

Putting Israel and its neighbors on the same footing totally ignores the asymmetry of the history of the conflict and something as fundamental as “cause and effect.” The truth is – one side has been the aggressor time-after-time. The Arabs have been the initiators of more than five major wars resulting in the death of more than 22,000 Israeli soldiers and civilians. Arabs continuously call for political and economic boycotts and unbridled incitement. The Palestinians have launched wave-after-wave of terrorism against Israelis and other Jews and made hate the fuel that directs and runs their society.

All this began before there was a State of Israel, before there was an “occupation” and it continues unabated to this day.

In response to these onslaughts, Israel has not demanded reparations for the horrific causalities it has sustained in its fight for survival against repeated Arab aggression. It did not ask the Arab countries forrestitution on behalf of 899,000 Jews that fled “All Moslem Lands” [NY Times , May 16, 1948]. It has only asked that it be allowed to live in peace with recognized and defendable borders as suggested in UN Security Council Resolution 242, and to develop according to its own Jewish ethos, and this  is hardly an excessive demand.

Quelle: http://www.mythsandfacts.org/article_view.asp?articleID=294

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Rat der Religionen und Religionswächterrat

In Bern gibt es nicht nur einen Rat der Religionen, der sich unter der mohammedanischen  Präsidentschaft (Maizar) verstärkt in die gesellschaftlichen Belange einzumischen gedenkt, wie Maizar bereits ankündigte, sondern auch ein Haus der Religionen. Es wurde kürzlich eingeweiht.

Hier wird der Friede der Religionen demonstriert, mit seinen diversen Mietern vorgeführt. Der Friede mit der Religion des Friedens. Auch Juden machen mit. Täten sie es nicht, würde ihnen womöglich Islamhass vorgeworfen. Und Christen versteht sich. Die guten Menschen, die kein gestörtes Verhältnis zur Scharia haben, sondern die gesunde frische proislamische Einstellung derer, die nicht von der Krankheit der Islamophobie befallen sind, die ausserhalb dieses Hauses der Religionen, im dar al Harb, wie eine Grippe umgeht. Während der Islamstaat mit Aktivitäten  zur Ausweitung seines Territoriums der Welt vor Augen führt, was die Dschihadreligion gebiert  und was der Koran legitimiert, wird in Bern der Friede mit dem Islam zelebriert.

Ein moderater Moslem, der in das Haus einziehen wird, ist der Imam Memeti, den die Sonntags-Zeitung zum «Schweizer des Jahres» gekürt hat (SZ 28.12.14). Der Präsident des albanisch-islamischen  Vereins Schweiz bezeichnet die Konvertiten vom  IZRS als «rückständige Islamisten» und unterscheidet zwischen einem «rückständigen und einem modernen Islam.» Hm. Was ist das, ein «moderner ISLAM»? Ein Islam ohne Koran? Ohne Scharia? Ohne orthodoxe Mohammedaner, die den Profeten als ihr Vorbild betrachten?

Freilich droht Gefahr auch für dieses Haus der Religionsgemeinschaften, und zwar von wahren Gläubigen – Memetis Moschee ist schon verwüstet worden von anderen Moslem –  und von den Ungläubigen. Drum gibt es in der Schweiz nicht nur das Haus der Religionen und einen Rat der Religionen mit einem Moslemmeister Maizar, der so weise ist, die Scharia nicht gerade jetzt einführen zu wollen, sondern wenn die Zeit reif ist (auch für die Steinigung gibt es noch das Moratorium). http://nebelhorn.myblog.de/nebelhorn/art/6280013/Wenn-die-Zeit-reif-ist
http://nebelhorn.myblog.de/nebelhorn/art/6334277/Moderater-Moslem-Maizar 11.3.2010

Es gibt auch den Wächterrat. Er nennt sich Eidgenössische Kommission gegen Rassismus.
Diese Kommission und ihre Hilfskräfte, die im Dunstkkreis des linken Spektrums angesiedelt sind,  wacht über die rechte Gesinnung der Schweizer.  Seit dem Inkrafttreten des  Antirassismusartikels (261bis StGB) im Jahr 1995, demzufolge die Religion eine Rasse ist, die nicht «diskriminiert» werden darf, auch wenn das nicht wörtlich so definiert ist, nur in der Praxis der Kriminalisierung der Kritik des Islam darauf hinausläuft, gab es 390 Verurteilungen. (Tages-Anzeiger 27. 12.14)

Die Zahl der Anzeigen und Verurteilungen hat in letzter Zeit stark zugenommen. Gemeldet wurden der EKR mehrere tausend Fälle. Am stärksten betroffen seien Juden, heisst  es im Tages-Anzeiger.  Leider erfahren wir nicht, wer denn die rassistischen Delikte gegen Juden mehrheitlich verübt. Schweizer? Moslems? Linke Antisemiten?  Islamischer Antijudaismus, oder linker Antizionismus sind für die EKR tabu. Die EKR schweigt sich über die fatale Fusion aus, und auch die Presse scheint nicht sonderlich interessiert an den Hintergründen, sie könnten ein Licht auf den Islam werden. Grüne können ungestraft zusammmen mit ihren Hamasfreunden antisemitische Parolen grölen an antiisraelischen Demos, die „nichts mit Antisemitismus zu tun haben„, weil sie sich ja nur gegen die Existenz des Judenstaats richten. Analog wie der Islam, der nichts mit dem Islamstaat zu tun hat…

Welcher Art die anderen Delikte sind, erfahren wir hier nicht, das bleibt im Dunkeln, der Wächterrat möchte sich nicht soweit in die Karten schauen lassen, wie es sich für eine quasi geheime Religionsbehörde auch gehört. Die «Vorfälle» hätten in den sozialen Netzwerken stark zugenommen, lesen wir. Besonders im letzten Jahr, da waren es 192 «rassistische Vorfälle» . Wir  würden die Meinungsdelikte  gern mal im Wortlaut kennenlernen. Die meisten sollen «eine Verbindung zu den Ereignissen im Nahen und Mittleren Osten» haben. Aha. Ob das die Hamasverbindungen der Grünen sind? Kaum, denn die sind ja von der EKR geschützt. Islamischer Terror gehört  schliesslich respektiert, das ist Religionsfreiheit. Wir können nur raten, denn die Details werden nicht bekanntgegeben. Koranische Mordaufrufe gegen Juden und andere Untermenschem sowie Anleitung  zum Frauenprügeln sind für diesen EKR-Kreis ohnehin kein Rassismus-Delikt, islamische Geschlechtsapartheid ist kein Straftatbestand. Dass der Koran eine ergiebige Quelle rassistischer Propaganda gegen die Kuffar ist, interessiert die EKR nicht, deren früherer Chef vor Ehrfurcht strammsteht, wenn eine puerile Schweizer Konvertitenburschenschaft, denen der Islamschönschreiber Schulze die Persilscheine liefert, eine «Fatwa» herausgibt. Womit die Witzfigur der EKR sich die Narrenkrone der unfreiwilligen Komik aufgesetzt haben dürfte.

Die «Rassismus»-Anzeigen sind so zahlreich, dass die Gerichte nicht überlastet werden sollen und die meisten Fälle weitergegeben werden, an sog. «Fachstellen», die sich mit den «Vorfällen» befassen sollen. Die Zahl dieser «Fachstellen» aus dem linken Lager der Pfründenbeschaffung in der Migrationsindastrie hat sich verdoppelt, und mit ihnen steigt die Anzahl der «Vorfälle». Man werfe nur einen Blick auf die Statistiken, die einen > Anstieg von Fällen und Stellen ausweisen.

Könnte es sein, dass die wunderbare Vermehrung der gut bezahlten «Fachstellen», dieser Pfründe der Gesinnungsüberwacher, auch die Vermehrung der «Vorfälle» zur Folge hat?  Das Volk scheint immer rassistischer zu werden – je mehr Fachstellen für Meinungsdelikte, desto dichter das Netz der Überwachung, wie in der  Asylindsutrie: je besser ausgebaut die Aufnahmezentren sind, desto mehr Asylanten fühlen sich angezogen. Die Fachstellen für Rassismus scheinen den Rassismus  geradezu zu generieren.  Da ihre Kriterien nicht messbar sind und der Einschätzung durch linke Hirne unterliegen, sind sie für die gewöhnlichen „Rechtspopulisten“ (alle, die es wagen, die Zustände des wachsenden Kriminalitätsimports plus Plünderung der Sozialwerke zu kritisieren).

Manchmal ist die Rassismuskommission auch gnädig und verzichtet auf Strafandrohung, vor der kein Witzemacher sicher sein kann. So im Fall von Andreas Thiel. Hier wagte die Kommission wohl keine Auseinandersetzung mit dem Koran. Scheinheilig tut die EKR so, als sei Islamkritik straflos, nur Beleidigung von Moslems nicht. Aber es gibt keinen Islam ohne Moslems, und auch Witze über Minarette sind in der Schweiz schon mit hohen Bussen geahndet worden. Das ARG zeigt nachhaltig Wirkung in der öffentlichen Diskussion, in den Leisetretermedien, wo man um den heissen Brei herumredet, wenn es um den Islam geht, auch wenn die Kommission nicht in jedem Fall mit einer Anzeige aufwartet. «Strafe einen und triff Hundert» gilt weiterhin. Einen Einblick in das Klima der Meinungsüberwachung bietet das blog eines fleissigen Zuträgers und Belieferers diverser «Stellen» mit Informationen über angebliche Verstösse gegen das ARG, der Mann heisst Hans Stutz und ist uns als Sammler „rassistischer“ Ansichten schon bekannt. http://www.hans-stutz.ch/start.html.

Die prästabilierte Harmonie von ECRI und EKR

Wie das Schweizer ARG über die Grenzen wirkt und die an Anmassung der Strassburger Richter  contra Schweizer Recht anheizt, zeigen die Aktivitäten der Europäischen Zensur-Kommission ECRI:

Die fremden Richter massen sich nicht nur die Hoheit über das Schweizer Rechtssystem an und missachten Urteile des Schweizer Bundesgerichts zur Ausweisung von Kriminellen (>ein Beispiel),
sondern massregeln auch die Schweizer Volkspartei, womit sie nur einer Volksinititive der SVP
Vorschub leisten: «Schweizer Recht geht fremdem Recht vor»

Auch der oberste Bischof warnt Schweizer Politiker (was bisher eher ungewöhnlich war, aber auch vor der Abstimmung über das Minarettverbot mischten die Landeskirchen pro Islam kräftig mit): 
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Oberster-Bischof-warnt-Schweizer-Politiker-15540030
    «Tragen Sie Sorge zu den internationalen Vereinbarungen, in die unser Land eingebunden ist», appelliert der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz besonders an die SVP.

Die rechtsbürgerliche Partei ist nicht nur das Feindbild der islamophilen Linken, sondern auch der mit dem Islam dealenden Kirche, deren Jesuitenpolitik sich mit den linken Bestrebungen trifft: die Umwandlung Europas in Drittweltverhältnisse durch globale gleiche Verteilung der Verelendung – entspricht sowohl den kirchlichen Werten der Vermehrung ohne Grenzen als auch dem linken Heils-programm („Der  Weizen der Kirche blüht wo das Elend herrscht» – gilt auch für Migrationspolitik der Linken). Interessant, wenn auch für mich nicht überraschend, ist die gemeinsame Ablehnung jeder humanen globalen Geburtenkontrollpolitik  – siehe Verteuflung der Ecopop-Initiative durch die linken Herrschaften. Bevölkerungs-Explosion ist kein Thema mehr.  Von Frauenrechten keine Rede.  Das wäre ja „Menschenrechtsimperialismus“.  Und deutsche rechtskonservative Islamgegner träumen davon, wie sie die einheimischen Frauen dazu bringen können, gegen Abermillionen von Moslemmigranten anzugebären – um die Wette mit dem Moslem-Vermehrungsprogramm. Das  Gewaltvermehrungsprogramm und das Kulturzerstörungssystem – anders gesagt: die unlimitierte Bevölkerungsvermehrung mit Gewalt und unbegrenzte Bevölkerungsdezimierung mit Gewalt –  sind siamesische Zwillinge. Der Wachstumswahn und seine „demografischen“ Blüten wuchern auch im Westen, wo der blosse Gedanke an ein Nullwachstum der Bevölkerung schon Blasphemie ist. Der „Respekt“ des kinderlosen kath. Klerus  vor der „Glaubensstärke“ des Islam zeigt ziemlich klar, wo Gott hockt: der „Respekt“ gilt der rohen Durchsetzungskraft des religiösen Männergewaltrechts gegen die Frauen, das „Gott zurück bringt nach Europa“.       
http://www.pi-news.net/2014/12/prof-sinn-wir-braeuchten-32-mio-migranten/

Im „Wettkampf der Wiegen“, der den konservativen Fundis ebenso vorschwebt wie Erdogan, nur von der andere Seite, dürfen die Frauen dann ausbaden, was ihnen die Männerpolitik eingebrockt hat, die ein Männergewaltrecht im Gewand der Religion massenhaft in den Westen eingeschleust hat. Dagegen ist das antifeministische Wutgeschnaube der Eurabier, die wohl auch die Weltkriege für ein Frauenwerk halten, nur peinlich pueril. Auch die zu Recht beanstandete  Unterwerfung der linken Weiber unter das Männerprogramm ändert daran so wenig wie sie es inszeniert haben. Der Öl-Deal Eurabias mit den Arabern war ein reines Männerwerk, wie die millionenfachen Massenmorde, an denen immer Millionen präzivilisatorischer Männerhorden beteiligt sind. Das Männerrechts-Gewaltprogramm der Massenvermehrung ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder, das in den patriarchalen Religionen wie unter nichtreligiösen Diktaturen funktioniert, ist manmade. 
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2009:  Strassburg beschwert sich über «rassistischen» Ton der SVP
     Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz ortet in der Schweiz eine gefährliche Polarisierung des politischen Diskurses. Bern müsse reagieren.
Der politische Diskurs der SVP habe einen fremdenfeindlichen Ton angenommen: Das die Meinung aus Strassburg. 15.09.2009

    Die vom Europarat ins Leben gerufene Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) zeigte sich in ihrem vierten Länderbericht tief besorgt über den veränderten Ton in der politischen Debatte in der Schweiz seit der Veröffentlichung des letzten Berichts im Januar 2004.

Insbesondere der politische Diskurs der SVP habe einen rassistischen und fremdenfeindlichen Ton angenommen, heisst es in dem am Dienstag in Strassburg veröffentlichten ECRI-Bericht. Im Visier seien dabei insbesondere junge Ausländer, Asylsuchende, Dunkelhäutige, Muslime und Roma. Asylsuchende würden generell beschuldigt, keine echten Flüchtlinge zu sein sowie das Asylverfahren und Sozialleistungen zu missbrauchen. Dunkelhäutige würden grundsätzlich als Drogenhändler beschrieben, und Vorurteile gegen Muslime spiegelten sich in Behauptungen wider, die Schweiz laufe Gefahr, von Muslimen überschwemmt zu werden. Junge Ausländer, insbesondere vom Balkan, würden aller Formen von Verbrechen beschuldigt.

Die ECRI ist eine Art Vollzugsorgan der Vorschriften der OIC gegen Blasphemie (Islamkritik).
Die Europäische und die Schweizer Meinungsaufsichtkommission arbeiten gur zusammen:

(..) Die EKR gab gleichentags bekannt, dass sie die Einschätzung der ECRI teile, wonach die Hauptkritik den Verunglimpfungen von Zugewanderten und religiösen Minderheiten sowie dem ungenügenden Diskriminierungsschutz gelte. Sie will Ende Jahr eine Studie und Empfehlungen zum Ausbau des rechtlichen Schutzes publizieren. (15.09.2009)

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2007: Auch Doudou Diène vom Diktatorenclub der UN, deren UN-Rat für Menschenrechte so vorbildliche Staaten wir Saudi-Arabien vorzuweisen hat, hat ein wachsames Auge auf die Schweiz, die er womöglich für den europäischen Kolonialismus verantwortlich macht, oder?
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-14/artikel-2007-14-doudou-bei-den-h.html
Mörgeli: Doudou bei den Helvetiern  (Die Weltwoche, Ausgabe 14/2007)

Uno-Sonderberichterstatter Doudou Diène beehrt die Schweiz
(….) Diène besuchte die Schweiz fünf Tage lang. Nach der Veröffentlichung eines Vorberichts empörte sich der senegalesische Jurist, dass schon just die Nennung seiner Herkunft «das beunruhigende Auftreten einer fremdenfeindlichen Kultur» zeige. Pardon. Wir sind ja bemüht, ein gastfreundliches Land zu sein – selbst wenn uns die Gäste auf die Füsse spucken. Nennen wir Diène darum gemäss seinen Worten fortan einen «nichteuropäischen Ausländer». Nun kommt der nichteuropäische Sonderberichterstatter aus einem nichtchristlichen Land, das kaum Toleranz gegen Andersgläubige und eine Apartheid der Geschlechter kennt. Viele junge Senegalesen fliehen mit Booten Richtung Kanaren mit nur einem Ziel: das nichtafrikanische, nichtmuslimische Ausland zu erreichen.

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Das sieht der Moslem Memeti anders, der die Schweiz als sein neues Domizil zu schätzen weiss:

 Ach, wir Muslime haben keine grossen Probleme in der Schweiz. Jeder darf hier seine Religion ausüben. Unsere wirklichen Probleme liegen in den jeweiligen Ländern, aus denen die Mehrheit der Muslime abstammt: Dort gibt es keine Meinungsfreiheit, keine Sicherheit. Dagegen sind die Probleme in der Schweiz nichts. Viele Muslime haben ihr Land verlassen, weil sie dort keine Zukunft sahen. Wenn sie jetzt hier sind, sollen sie sich nicht beklagen, sondern dankbar sein, eine neue Heimat gefunden zu haben mit Perspektiven, von denen sie daheim nicht mal zu träumen gewagt haben.

Das ist freilich nicht die Meinung jener Gläubigen, die vom Kalifat in Europa träumen. Es ist auch nicht die Meinung der linken Islamlobby, die die moslemische Vorhut des kommmenden Kalifats als «diskriminierte Minderheit» umbuhlt, wohl wissend, dass es die Mehrheit von morgen ist, der die Kollaborateure schon heute ihren Tribut entrichten.

Ralph Giordano

In memoriam

Ralph Giordano war eine der profiliertesten Stimmen des von Humanität motivierten Widerstands gegen die Islamisierung. Mit seinem Tod hat die demokratische Islamkritik einen unerschrockenen Menschenrechtler und Humanisten verloren, der als überlebender Jude in Deutschland von Neonazis und als Islamkritiker, der sich mit den Islamverfolgten und -bedrohten solidarisierte, von islamophilen Linken gemobbt und vom Moslems mit Mord bedroht wurde, von letzteren schlimmer sogar als von den Rechtsextremen, wie er einmal sagte. Sein vehementer Protest gegen den neuen Totalitarismus in Europa wird aber von den Meinungsregulierern der gleichgeschalteten Medien der deutschen Islamlobby sorgfältig und schlau unterschlagen, ohne ihn sitzen sie sicherer auf ihren Stühlen.  Der einst vor den Nazis untergetauchte Intellektuelle, der sich schon vor Jahrzehnten freimütig zu seiner früheren prokommunistischen Parteinahme bekannte, die er als grossen Irrtum bereute angesichts der Verbrechen, die in den Bloodlands begangen wurden, war sehr viel integrer als die vielen wohletablierten „Linksintellektuellen“, die bis heute mit dem ML liebäugen und  es sich in feudalen Meinungsmonopolen unterm Leninbild bequem gemacht haben.  Er war moralisch erschütterbar, ein wortgewaltiger Kämpfer, kein Opportunist, kein Wischiwaschi-Allesversteher der intellektuell aufpolierten schönen neuen Welt der Multikulturdesigner.  Der alte Giordano musste noch erfahren, wie auf deutschen Strassen wieder antisemitische Parolen gegrölt wurden, diesmal an antiisraelischen Demonstrationen, an denen der Moslemmob der Islamofaschisten gemeinsam mit linkstotalitären Terroristenfans marschierte und Slogans wie „Juden ins Gas“ gerichtlich genehmigt wurden.  In seinen letzten Lebensjahren also musste der Zeuge der späten allzuspäten Judenmordprozesse, den nach einem solchen Gerichtsverfahren „ein Gefühl der Unwirklichkeit“ befiel,  den Beginn des nächsten  totalitären Zeitalters miterleben, das wir heraufziehen sehen,  den Anfang von wieder wirklich finsteren Zeiten, in denen die Lebenden die Toten beneiden werden.

Regine van Cleev

 

RALPH GIORDANO –  INTEGRATION UND FREIHEIT

02.06.07

Meine Forderung an die politische Leitung der Stadt, die Pläne zum Bau einer zentralen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld einzustellen, weil sie angesichts der gescheiterten Integration ein falsches Bild von den wahren Beziehungen zwischen muslimischer Minderheit und Mehrheitsgesellschaft entwerfen, hat mir schwere Morddrohungen eingebracht, unmißverständlich und in türkischer Sprache (womit ich diesen Teil der Minderheit nicht unter Generalverdacht stellen will).

Dazu erkläre ich bindend: Ich werde mich auch weiterhin tabulos wenden gegen alle grundgesetzwidrigen und damit integrationsfeindlichen Verhältnisse und Zustände innerhalb der muslimischen Minderheit, allen voran gegen die inakzeptable Stellung der Frau (wie sie niemand erschütternder dokumentiert hat, als die türkische Soziologin Frau Dr. Necla Kelek, im Namen aller anderen entwürdigten und bedrohten Leidensgenossinnen). Ich werde auch weiterhin kritisch Stellung nehmen gegen jene Imame und Verbandsfunktionäre, die den liberalen Rahmen und die Toleranz der freiheitlichen Verfassung nutzen, um totalitäre Ansichten von Staat und Religion in ihren Enklaven durchzusetzen; die die Spielregeln rechtsstaatlicher Verfasstheit unterminieren, mit antiwestlicher Indoktrination Scharia-orientierten Unterricht geben und die Standards der Demokratie – wie Koedukation, Sexualunterricht, Sport, Klassenfahrten, Geschlechtergleichheit – verweigern.

Ich werde auch weiterhin auf meiner kulturellen Selbstbestimmung beharren, auf einer Lebensform, die die meine ist und die in mannigfacher Hinsicht mit der muslimischen nicht übereinstimmt. Und ich will das sagen dürfen, unbehelligt. Ich will sagen dürfen, dass ich auf deutschen Straßen weder Burka-Trägerinnen noch Tschador-Verhüllten begegnen will, so wenig wie Muezzin-Rufe von haushohen Minaretten hören. Auch will ich öffentlich darüber grübeln dürfen, daß ein EU-wärts strebender türkischer Außenminister seine Töchter in Deutschland studieren läßt, weil sie hier tun können, was in der Türkei offiziell verboten ist, nämlich ungehindert mit dem Kopftuch in die Vorlesung zu gehen. Wobei ich die Vorstände der meisten muslimischen Verbände in Deutschland, darunter die Ditib, nicht um Aufklärung bitten werde, weil ich von dieser Seite nichts als Verschleierung erwarte.

Ich werde meine Ansicht von Meinungsfreiheit auch nicht einem Ungeist anpassen, der sie so auslegt: „Alle haben das Recht, ihre Meinung frei auf eine Weise auszudrücken, die der Scharia nicht zuwiderläuft.“ Nein und dreimal nein! Die Scharia, das Gesetz des Islam, ist notorisch grundgesetzwidrig, ein skandalöser Anachronismus, das Fossil einer überholten Menschheitsepoche und ein schweres Hindernis auf dem Wege zur Reformierung und Modernisierung des Islam. Sie wird von mir genauso selbstverständlich in die kritische Methode einbezogen wie der Koran, die Biographie Mohammeds und das Alte und das Neue Testament. Und ich will das sagen, schreiben, denken dürfen – offizielle Fatwa-Drohung hin, inoffizielle her.

Wo sind wir denn, dass wir uns überlegen müssten, ob unser Tun und Handeln radikalen Muslimen gefällt oder nicht? Wo sind wir denn, dass wir uns in vorauseilendem Gehorsam von religiösen und anderen Fanatikern vorschreiben ließen, was wir sagen dürfen oder nicht? Wo sind wir denn, daß wir in die Knie gehen vor jenen offenbar jederzeit von irgendwelchen hiesigen Imamen abrufbaren islamischen Zorn- und Empörungskollektiven zwischen Kairo und Ball, wie der Streit um die dänischen „Mohammed-Karikaturen“ sie uns vorgeführt hat? Ich bin der Traditionen, Sitten und Gebräuche überdrüssig, die jede Kritik in Beleidigungen umfälschen, selbst aber höchst verschwenderisch mit Verbalinjurien gegen Andersgläubige zur Hand sind.

Ich wehre mich gegen ein Erpresserpotential, das uns unter islamischer Beobachtung halten will und seine Tentakel von Zentral- und Vorderasien bis in die Mitte Europas ausgeworfen hat: Wer nicht kuscht, der lebt gefährlich! Soll ich nun schweigen und alle meine erkämpften und erlittenen Kriterien verraten, weil auch mir mit Mord gedroht wurde? Was, Germania, ist hier falsch gelaufen, dass heute so gefragt werden muß? Damit komme ich auf jene professionellen Multikulti-Illusionisten, xenophile Anwälte aus der linksliberalen Ecke, wie Hans Chrisian Ströbele und Claudia Roth, gnadenlose Verneiner berechtigter Eigeninteressen der Mehrheitsgesellschaft und Großverhinderer jeglicher realistischen Lagebeurteilung des Immigrantenproblems – sie sind im Auge zu behalten.

Ich jedenfalls stehe an der Seite aller säkularisierten Muslima und Muslime, die mit Reformen den Weg zu einer Integration freimachen wollen, die diesen Namen verdient – ein Ziel, von dem wir noch weit entfernt sind. Was mich nicht hindert, es mit meinem Molekül näher zu bringen. Denn eine friedliche Alternative zur Integration gibt es nicht.

http://antiislam.wordpress.com/2007/07/30/ralph-giordano-integration-und-freiheit/

 

Rede von Ron Prosor vor der UN-Vollversammlung

Der UN-Botschafter Israels vor den Vereinten Israel-Bashern

 

Willkommen beim Bashing-Festival gegen Israel! (Quelle: > Die Welt )

Jedes Jahr tagt die Vollversammlung der Vereinten Nationen zur „Palästinafrage“ – ein bekanntes Ritual. Doch dann hält Israels UN-Botschafter eine bemerkenswerte Rede. Der Wortlaut in Auszügen:

Ich stehe vor der Welt als ein stolzer Repräsentant des Staates Israel und des israelischen Volkes. Ich stehe aufrecht vor Ihnen, wissend, dass Wahrheit und Moral auf meiner Seite sind. Und doch stehe ich hier auch in dem Wissen, dass heute in dieser Versammlung die Wahrheit auf den Kopf gestellt und die Moral beiseite gelassen werden wird.

Tatsache ist: Immer wenn Mitglieder der internationalen Gemeinschaft über den israelisch-palästinensischen Konflikt reden, breitet sich ein Nebel aus, der alle Logik und moralische Klarheit verhüllt. Das Ergebnis ist nicht Realpolitik, sondern Surrealpolitik.

Der unnachgiebige Fokus der Weltöffentlichkeit auf den israelisch-palästinensischen Konflikt ist ungerecht gegenüber den mehr als zehn Millionen Opfern von Tyrannei und Terrorismus im Nahen Osten. Während wir hier reden, werden Jesiden, Bahai, Kurden, Christen und Muslime exekutiert und vertrieben von radikalen Extremisten in einer Größenordnung von 1000 Menschen pro Monat.

Wie viele Resolutionen haben Sie letzte Woche verabschiedet, die sich mit dieser Krise beschäftigten? Und wie viele Sondersitzungen haben Sie einberufen? Die Antwort ist: null. Was sagt dies über das internationale Interesse am Leben der Menschen? Nicht viel, aber es spricht Bände über die Heuchelei der internationalen Gemeinschaft.

Rechte der Araber in Israel

Von den 300 Millionen Arabern im Nahen Osten und Nordafrika sind weniger als ein halbes Prozent wirklich frei – sie sind alle Bürger des Staates Israel. Israelische Araber zählen zu den am besten ausgebildeten Arabern der Welt. Sie zählen zu unseren führenden Ärzten und Chirurgen, sie werden in unser Parlament gewählt, und sie dienen als Richter an unserem Obersten Gericht.

Millionen von Männern und Frauen im Nahen Osten würden sich solche Chancen und Freiheiten wünschen. Und dennoch: Eine Nation nach der anderen wird heute dieses Podium betreten und Israel kritisieren – die kleine Insel der Demokratie in einer Region, die von Tyrannei und Unterdrückung heimgesucht wird.

In unserem Konflikt ging es nie um die Errichtung eines palästinensischen Staates. Es ging immer um die Existenz des jüdischen Staates. Vor genau 67 Jahren, am 29. November 1947, stimmten die Vereinten Nationen dafür, das Land in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufzuteilen. Ganz einfach. Die Juden sagten ja. Die Araber sagten nein. Aber sie sagten nicht nur nein. Ägypten, Jordanien, Syrien, Irak, Saudi-Arabien und der Libanon begannen einen Vernichtungskrieg gegen unseren neugeborenen Staat. Das ist die historische Wahrheit, die die Araber zu verdrehen suchen.

Der historische Fehler der Araber hat Folgen bis heute – es sterben Menschen im Krieg, es sterben Menschen durch Terrorismus, es werden Menschen entstellt durch die politische Engstirnigkeit der Araber. Laut UN wurden rund 700.000 Palästinenser vertrieben in dem damaligen Krieg, den die Araber selbst begonnen hatten. Zugleich wurden rund 850.000 Juden gezwungen, aus arabischen Ländern zu fliehen.

Die Misere des palästinensischen Volkes

Wie kommt es, dass die Vertreibung der Juden 67 Jahre später von den Vereinten Nationen komplett vergessen wird, während die Vertreibung der Palästinenser jedes Jahr Gegenstand einer Debatte ist? Der Unterschied ist: Israel hat alles getan, die jüdischen Flüchtlinge in die Gesellschaft zu integrieren. Die Araber taten genau das Gegenteil.

Die schlimmste Unterdrückung des palästinensischen Volkes gibt es in den arabischen Ländern. Im überwiegenden Teil der arabischen Welt wird Palästinensern die Staatsangehörigkeit vorenthalten, werden sie auf aggressive Weise diskriminiert. Es wird ihnen verwehrt, Land zu besitzen oder bestimmte Berufe zu ergreifen. Und dennoch wird keines – nicht ein einziges – dieser Verbrechen in den Ihnen vorliegenden Resolutionen erwähnt.

Wenn es Ihnen um die Misere des palästinensischen Volkes ginge, dann gäbe es wenigstens eine einzige Resolution zur Tötung von Tausenden von Palästinensern in Syrien. Und wenn Ihnen die Palästinenser so am Herzen lägen, dann gäbe es wenigstens eine Resolution, die die Behandlung der Palästinenser in den libanesischen Flüchtlingscamps verurteilte.

Aber es gibt keine. Der Grund dafür ist, dass es in der heutigen Debatte nicht darum geht, über den Frieden oder über das palästinensische Volk zu sprechen – sondern gegen Israel. Dies ist nichts anderes als ein Hass- und Bashing-Festival gegen Israel.
Israels UN-Botschafter Ron Prosor am Rednerpult
Foto: UN Photo/Amanda Voisard Israels UN-Botschafter Ron Prosor am Rednerpult

Die europäischen Nationen behaupten, für „Liberté, Égalité, Fraternité“ zu stehen – für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Aber nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein. Ich höre europäische Spitzenpolitiker oft erklären, dass Israel das Recht habe, in sicheren Grenzen zu existieren. Das ist außerordentlich freundlich. Doch muss ich sagen: Wenn ich jetzt und hier erklärte, Schweden habe das Recht, in sicheren Grenzen zu existieren, würde das ungefähr genauso viel Sinn machen.

In Sicherheitsfragen hat Israel auf die harte Tour gelernt, dass es sich auf andere nicht verlassen kann – jedenfalls ganz bestimmt nicht auf Europa. 1973, an Jom Kippur, dem höchsten israelischen Feiertag, haben die arabischen Nachbarstaaten Israel angegriffen. Kurz vor Kriegsausbruch traf Golda Meir, unsere damalige Premierministerin, die schwierige Entscheidung gegen einen Präventivschlag. Der israelischen Regierung war klar, dass ein Präventivschlag sie die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft kosten würde.

Während die arabischen Truppen an jeder Front näher rückten, verschlimmerte sich die Lage in Israel. Wir hatten mehr und mehr Verluste, Waffen und Munition wurden gefährlich knapp. In dieser Stunde unserer Not beschlossen Präsident Nixon und Außenminister Henry Kissinger, uns Galaxy-Transporter mit Panzern und Munition zu schicken. Das einzige Problem war, dass die Transportflugzeuge auf dem Weg nach Israel auftanken mussten.

Während unsere Existenz auf dem Spiel stand, war Europa nicht einmal bereit, die Flugzeuge nachtanken zu lassen. Die USA schritten abermals ein und handelten aus, dass die Flugzeuge auf den Azoren tanken dürfen. Die israelische Regierung und das israelische Volk werden nie vergessen, dass uns nur ein einziges Land zur Hilfe kam: die Vereinigten Staaten von Amerika.

Schwedens historischer Fehler

Israel ist der leeren Versprechen europäischer Spitzenpolitiker müde. Das jüdische Volk hat ein gutes Gedächtnis. Wir werden nie vergessen, dass ihr uns in den 40er-Jahren im Stich gelassen habt. Dass ihr uns 1973 im Stich gelassen habt. Und dass ihr uns heute wieder im Stich lasst. Jede europäische Volksvertretung, die vorschnell und unilateral einen palästinensischen Staat anerkannt hat, gibt den Palästinensern genau das, was sie wollen: Staatlichkeit ohne Frieden.

Indem man ihnen die Staatlichkeit auf dem Silbertablett serviert, belohnt man unilaterales Handeln und nimmt den Palästinensern den Anreiz, zu verhandeln oder Kompromisse zu schließen oder der Gewalt abzuschwören. Die Botschaft, die man so sendet, lautet, dass die palästinensische Autonomiebehörde in einer Regierung mit Terroristen sitzen und zu Gewalt gegen Israel anstiften kann, ohne irgendeinen Preis dafür zu bezahlen.

Das erste EU-Mitglied, das einen palästinensischen Staat offiziell anerkannt hat, war Schweden. Man wundert sich, warum die schwedische Regierung so begierig auf diesen Schritt war. Im Fall anderer Konflikte in der Region ruft sie zu direkten Verhandlungen auf – für die Palästinenser jedoch, Überraschung, rollt sie den roten Teppich aus. Außenministerin Söder mag hier eine historische Anerkennung durch ihre Regierung feiern, tatsächlich aber handelt es sich um einen historischen Fehler.

Israel hat auf die harte Tour gelernt, dass es schreckliche Folgen haben kann, auf die internationale Gemeinschaft zu hören. 2005 haben wir unilateral sämtliche Siedlungen aus dem Gazastreifen entfernt und all unsere Bürger abgezogen. Hat uns das dem Frieden irgendwie näher gebracht? Nicht im geringsten.

Noch eine Terrorkratie?

Stattdessen hat es dem Iran den Weg geebnet, seine Terrorvertretungen zu schicken und vor unserer Haustür eine Terrorhochburg zu errichten. Ich kann Ihnen versichern, dass wir denselben Fehler nicht zweimal machen werden. Wenn es um unsere Sicherheit geht, können und werden wir uns nicht auf andere verlassen. Israel muss in der Lage sein, sich allein zu verteidigen.

Die meisten Menschen glauben, dass es sich bei diesem Konflikt im Kern um einen Kampf zwischen Juden und Arabern oder zwischen Israelis und Palästinensern handelt. Sie irren sich. Es handelt sich um einen Kampf zwischen Menschen, denen das Leben heilig ist, und jenen, die den Tod feiern.

Nach dem brutalen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem wurde in palästinensischen Städten und Dörfern gefeiert. Man tanzte auf der Straße und verteilte Süßigkeiten. Junge Männer posierten mit Äxten vor der Kamera, von den Minaretten gab es per Lautsprecher Glückwünsche an die Adresse der Terroristen, die als „Märtyrer“ und „Helden“ bejubelt wurden.

Nicht zum ersten Mal haben die Palästinenser den Mord an unschuldigen Zivilisten gefeiert. Wir sehen das nach jedem Terroranschlag auf israelische Zivilisten, wir sahen das, als sie am 11. September auf die Straße gingen, um den Angriff auf das World Trade Center hier in New York City zu feiern. Fragen Sie sich: Was für einen Staat würde eine solche Gesellschaft hervorbringen? Braucht der Nahe Osten wirklich noch eine Terrorkratie? Manche Mitglieder der internationalen Gemeinschaft tun alles, um einen solchen Staat hervorzubringen.

Als wir heute das UN-Gebäude betraten, passierten wir die Fahnen aller 193 Mitglieder der Vereinten Nationen. Zählen Sie: Es gibt 15 Fahnen mit einem Halbmond und 25 mit einem Kreuz. Und eine einzige mit dem Davidstern. Unter all den Nationen dieser Erde gibt es einen kleinen Nationalstaat für das jüdische Volk. Für manche Leute ist das ein Staat zu viel.

Wenn ich vor Ihnen stehe, muss ich an die Jahre denken, als das jüdische Volk mit seinem Blut für die Ignoranz und Gleichgültigkeit der Welt bezahlen musste. Diese Zeit ist vorbei. Niemals werden wir uns dafür entschuldigen, ein freies Volk in einem souveränen Staat zu sein. Niemals werden wir uns dafür entschuldigen, dass wir uns verteidigen.

Den Nationen, die immer noch dem Vorurteil den Vorzug vor der Wahrheit geben, rufe ich zu: „J’accuse!“ Ich klage euch der Täuschung an. Ich klage euch an, weil ihr denjenigen, die unseren Staat zerstören wollen, Legitimität verleiht. Ich klage euch an, weil ihr in der Theorie Israel das Recht auf Selbstverteidigung zugesteht, in der Praxis aber Israel dieses Recht absprecht. Ich klage euch an, weil ihr Konzessionen von Israel verlangt, aber nicht von den Palästinensern. Angesichts dieser Vergehen ist das Urteil klar: Ihr seid nicht für den Frieden, ihr seid nicht für das palästinensische Volk. Ihr seid nur gegen Israel.

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Zur Erinnerung:

JAN KARSKI – Tell the World

Jan Karski about his meeting with President Franklin D. Roosevelt, 1943

Jan Karski about the indifference of the free world and Szmul Zygielbojm

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Vorort von Paris:  Brutaler Überfall auf jüdisches Paar erschüttert Frankreich