Moslemischer Judenhass und medialer Vernichtungsfeldzug gegen Israel

 

Jüdische Allgemeine:

Europa, Deine Heuchler!

von Ralph Giordano3  31.7.14

Anschläge in Paris »Tod den Juden!«; eingeschlagene Fensterscheiben im Haus des Oberrabiners im niederländischen Amersfort; verbrannte israelische und amerikanische Flaggen in Brüssel, und ganze Heereszüge propalästinensischer Demonstranten bis in die letzten Winkel bundesdeutscher Klein- und Großstädte – die agile Truppe der antisemitisch-antisraelischen Internationale hat unter der Losung »Gaza« mobil gemacht!

(…. ) Aber wollen (noch!) ungefährdete Deutsche tatsächlich allen Ernstes die Israelis besserwisserisch belehren, wie sie vor den Mordanschlägen der Dschihadisten und der Hisbollah zu schützen sind? Wie es sich leben lässt in einem Land, in dem jedermann jederzeit überall zum Subjekt von Anschlägen werden kann? Und darf man angesichts so hassverzerrter Mimik fragen, was wäre, wenn der Raketenregen auf die Bundesrepublik Deutschland niedergehen würde? Was, wenn Attentatsfurcht in ihren Alltag einzöge? Es bedarf wohl keiner großen Phantasie, um sich die hiesigen Folgen vorzustellen – Panik, Chaos, Rufe nach dem »starken Mann« und nach der Todesstrafe. Und die Demokratie? Hier versagt meine Phantasie …

Ich weigere mich nach wie vor, die Maßnahmen Israels zum Schutze seiner Bürgerinnen und Bürger auf die gleiche Stufe zu stellen mit den hinterhältigen Anschlägen der Terroristen – ich weigere mich kategorisch.

Nicht Israel wird es sein, von dem aus die großen Schatten über das 21. Jahrhundert fallen werden. Fallen werden sie aus der Hemisphäre von 22 arabischen Ländern, die 50mal mehr Menschen haben als Israel, 800mal mehr Bodenfläche und – die größten Anpassungsshwierigkeiten an die Moderne (ohne je die Ursachen dafür bei sich selbst zu suchen).

Den selbsternannten, von mir hier angesprochenen und angegriffenen Israel-Anklägern in mancher bundesdeutschen Redaktionsstube und Chefetage der Medien aber rate ich, sich mit dieser aus einem Weltärgernis längst zu einer Weltbedrohung gemauserten Geschichtsbewegung intensiver als bisher zu beschäftigen. Steht doch nirgends geschrieben, dass Deutschland ein weißer Fleck auf der Landkarte der Terroristen bleiben wird.

Was mich an der bundesdeutschen Szene adrenalisiert, ist die grenzenlose, geradezu reflexhaft einseitig reagierende Schuldzuweisung an Israel, wie sie gerade jetzt wieder durch weite Teile der öffentlichen und der veröffentlichten Meinung zum Ausdruck kommt. Erschreckend dabei übrigens, um wieviel höher als der durchschnittliche Pegel der anti-israelische und antisemitische innerhalb der muslimischen Minderheit in der Bundesrepublik liegt. Ohne einer Generalisierung das Wort reden zu wollen – auch das widerspiegelt sich derzeit unmissverständlich in erschreckender Direktheit auf unseren Straßen unter der grünen Fahne des Propheten.  >Volltext 

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19852

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