Die blutige Wahrheit

KINDER IM KRIEG

Nothilfe in Syrien

Der Konflikt in Syrien geht in das vierte Jahr und die Situation für die Kinder verschlechtert sich rasant. Bereits sind mehr als 5,5 Millionen Kinder betroffen, das sind doppelt so viele wie vor einem Jahr. Die Zahl der Flüchtlinge im eigenen Land hat sich auf 3 Millionen sogar verdreifacht und mehr als 1,2 Millionen Kinder sind in die Nachbarländer geflohen. Diese Kinder benötigen medizinische und psychologische Betreuung, Schutz und Bildung.

Die Situation

Seit mehr als drei Jahren befindet sich Syrien im Ausnahmezustand und eine friedliche Lösung ist nicht in Sicht. Bereits sind 5,5 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen: 4,3 Millionen in Syrien und 1,2 Millionen in den umliegenden Ländern.

Die Lage der Flüchtlinge ist dramatisch: In den Kriegswirren mussten sie alles zurücklassen, sie leben in grossen kollektiven Unterkünften, die sanitären, hygienischen sowie medizinischen Verhältnisse sind prekär. Es fehlt an passenden Kleidern, Decken, Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. 2,68 Millionen Schulkinder können nicht zur Schule und Ende Oktober 2013 brach im Osten des Landes Polio aus, da die Kinder nicht mehr geimpft wurden.

 37‘498 Kinder kamen auf der Flucht zur Welt, 323‘000 Kinder unter fünf Jahren erhalten keine Hilfe, da sie in umkämpften Gebieten eingeschlossen sind oder sehr abseits leben. Mehr als 10‘000 Kinder verloren in diesem Krieg ihr Leben

http://www.unicef.ch/de/so-helfen-wir/nothilfe/nothilfe-syrien

Die Unicef hat das Bild der verletzten 11-jährigen Syrerin Dania Kilsi zum Foto des Jahres gekürt:
Die Unicef hat das Bild zum Foto des Jahres gekürt: Die verletzte 11-jährige Syrerin Dania Kilsi.

Der Menschenrechtsaktivist Moayad Iskafe: „Kinder sind die Hauptopfer des Kriegs in Syrien.“

Die Genfer Friedenskonferenzen hält er für sinnlos. Die Terrororganisation Isis arbeite für Assad.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Fuer-Syrien-gibt-es-nur-eine-militaerische-Loesung/story/12116663?dossier_id=965

Auszug aus dem Interview:

Sie sind Teil des Widerstands. Zu welcher Gruppierung gehören Sie?
Zu keiner. Ich war auch nie als Kämpfer im Einsatz. Ich arbeite für die Fernsehstation TV Orient in Katar. Da träume ich von einem laizistischen Staat und einem Syrien ohne Assad. Ich bin ein Syrer, der helfen will.

Womit konkret?
Ich engagiere mich wie gesagt bei der Ausbildung junger Journalisten. Diese sollen Verbrechen dokumentieren, egal von welcher Seite sie begangen werden. Dann kämpfe ich gegen Zwangsehen. Im syrischen Bürgerkrieg passiert es leider immer öfter, dass Mädchen in Nachbarländer verkauft werden, weil Familien Geld brauchen.

Was sind Ihre Mittel dagegen?
Wir versuchen seit 2011, insbesondere in Gegenden, wo Menschen mit wenig Bildung leben, über Zwangsehen aufzuklären. Dann haben wir an den Grenzen zur Türkei und zu Jordanien kleine Stationen, wo wir zusammen mit Hilfswerken Familien mit Geld und Nahrungsmitteln unterstützen, um zu verhindern, dass diese aus materiellen Gründen  ein Mädchen verkaufen. Kinder sind die Hauptopfer des Syrienkriegs. Sie erleben den blutigen Krieg Tat für Tag. Ihre Schulen sind geschlossen, psychologische Hilfe erhalten sie nicht. Aber auch Frauen sind zunehmend schutzlos. Es gibt Frauen, die sind einfach verschwunden. (Tages-Anzeiger
06.03.2014)

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Nothilfe in Zentralafrika

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Der Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik dauert bereits ein Jahr und mittlerweile sind 2,3 Millionen Kinder davon betroffen. Zunehmend werden Kinder zu Opfern von schrecklicher Grausamkeit und Gewalt. UNICEF bittet dringend um Spenden, um die notleidenden Kinder mit dem Nötigsten versorgen zu können. unicef_im_zar_bearbeitet-1.jpg

Flüchtlinge in der Zentralafrikanischen Republik

Die Situation

Die Zentralafrikanische Republik ist nach Monaten blutiger Bürgerkriegskämpfe zusammengebrochen: Handel und Landwirtschaft liegen brach, die meisten Gesundheitszentren sind zerstört, die Schulen geschlossen.

Vom Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik ist rund die Hälfte der Bevölkerung des Landes – darunter 2,3 Millionen Kinder – betroffen und braucht dringend Hilfe. Mittlerweile leben 825‘000 Menschen als Vertriebene im eigenen Land, viele flüchten über die Grenzen nach Kamerun und in die Demokratische Republik Kongo.

Die Zivilbevölkerung ist Opfer der Gewalt und Gräueltaten, die von bewaffneten Gruppen verübt werden und diese machen selbst vor Kinder keinen Halt: Sie werden wegen ihrer Religion oder Herkunft zunehmend misshandelt, verstümmelt oder getötet. UNICEF bestätigt, dass Kindern, die im Kreuzfeuer verwundet wurden, Gliedmassen amputiert werden mussten, weil sie aufgrund der unsicheren Lage nicht rechtzeitig in ein Krankenhaus gebracht werden konnten.

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