Die antisemitische Internationale in der Schweiz

ANTISEMITENPARADE

Die BaZ stellt Schweizer Antisemiten vor, die zum Boykott Israels aufrufen

 http://bazonline.ch/schweiz/standard/Unheimliche-Aktivisten/story/16092625

Unheimliche Aktivisten

Schweizer Politiker fordern einen Boykott Israels. Ein Aufruf, der mit legitimer Kritik nichts mehr zu tun hat und Erinnerungen an die dunkelsten Tage der Geschichte weckt. Kommentar von Hansjörg Müller

Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Israel-Kritik und Antisemitismus? Allein schon die Frage ist problematisch, denn hat sich jemals irgendjemand gefragt, worin legitime Russland-, Slowakei- oder Guatemala-Kritik bestehen könnte?

Dabei ist es gar nicht so schwierig, zu unterscheiden. Selbstverständlich darf man Israel kritisieren: Ohne weiteres kann man etwa die Meinung äussern, dass die Siedlungspolitik, die der jüdische Staat im Westjordanland verfolgt, eine mögliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts eher erschwert als erleichtert. Doch gibt es auch Fälle, in denen der Verdacht des Antisemitismus zur Gewissheit wird: Dies ist dann der Fall, wenn an Israel strengere Massstäbe angelegt werden als an alle anderen Staaten, wenn falsche Tatsachen verbreitet werden oder dem Land das Existenzrecht abgesprochen wird.

Eine europäische Obsession

In den meisten Ländern Europas ist Israel-Kritik längst zu einer Obsession geworden, die in allen politischen Lagern mehr oder weniger verbissen verfolgt wird. Bei den Damen und Herren, die auf dieser Seite abgebildet sind, handelt es sich um ganz besonders engagierte Kritiker des jüdischen Staates. Sie gehören der globalen Bewegung BDS («Boycott, Divestment, and Sanctions») an und fordern einen Boykott israelischer Waren, den Abzug ausländischer Investitionen sowie politische Sanktionen. Zu den Unterstützern zählen amtierende und ehemalige Nationalräte wie Andrea Hämmerle, Geri Müller und Daniel Vischer, aber auch Arnold Hottinger, der frühere, langjährige Nahostkorrespondent der «Neuen Zürcher Zeitung».

Zweierlei Mass

«Israelische Produkte? Kaufe ich nie!», sagen diese Israel-Kritiker voller Stolz und berufen sich dabei auf das völkerrechtswidrige Gebaren des jüdischen Staates. Doch haben dieselben Leute mit ähnlichem Engagement zu einem Boykott Russlands aufgerufen, seit dessen Truppen in der Ukraine operieren? Und sind marokkanische Orangen für Müller, Hämmerle und Hottinger genauso tabu wie jene aus Jaffa, nachdem Marokko nun seit 1979 die Westsahara besetzt hält?

Derartige Einwände kümmern die Israel-Kritiker nicht. Und eben damit wird ihr Boykottaufruf zum reinen Willkürakt gegen das jüdische Volk, der unweigerlich Erinnerungen an die 1930er-Jahre weckt, als der Pöbel durch deutsche Städte zog und «Kauft nicht bei Juden!» auf die Schaufenster jüdischer Geschäfte schmierte.

Bezeichnend ist auch, dass sich die Schweizer BDS-Mitglieder in ihrer Kritik von Tatsachen nicht beirren lassen: Israel sei ein Apartheidsstaat, behaupten sie ebenso falsch wie erwartbar. Sicher kommt es gelegentlich vor, dass israelische Araber diskriminiert werden, doch zeugt der Vorwurf der Apartheid von Masslosigkeit und Unwissenheit: In der Knesset, dem israelischen Parlament, gibt es arabische Abgeordnete und dem Obersten Gerichtshof des Landes gehört seit 2004 ein arabischer Israeli an. Alles in allem ergeht es Israels arabischer Minderheit besser als der muslimischen Mehrheit in den meisten arabischen Staaten.

Ein neuer Holocaust

Am verräterischsten ist freilich dieser Satz im Schweizer BDS-Manifest: «‹Die PalästinenserInnen haben einfach Pech, an der Existenz Israels ist nicht mehr zu rütteln› – so der resignative Grundtenor angesichts eines scheinbar unlösbaren Konflikts.»

Unwillkürlich fragt sich der Leser: Was sind das für Menschen, die es für ein Unglück halten, dass an der blossen Existenz des jüdischen Staates angeblich nichts zu ändern sei? Nein, wer so redet, fordert keine Zweistaatenlösung, sondern das Ende Israels. Weswegen es konsequent ist, dass die BDS-Leute auf dem Recht aller palästinensischen Flüchtlinge auf «Rückkehr zu ihren Wohnstätten und ihrem Besitz» bestehen. Eine Forderung, deren Verwirklichung unweigerlich auf die Vertreibung der Juden aus dem Nahen Osten oder auf einen neuen Holocaust hinausliefe. Es sind unheimliche Aktivisten, mit denen wir es hier zu tun haben. Ihre Forderungen zeugen von mangelndem Urteilsvermögen, Herzenshärte und schierer Dummheit. (Basler Zeitung)

Erstellt: 12.03.2014,

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Ich denke, dass die Ignoranz gewollt ist, es muss nicht nur pure Dummheit sein, die hier auch stark vertreten ist. Aber Kollaboration mit einer Milliardenmacht wie dem judenfeindlichen Islam, der seit seinen Anfängen zum Töten von Juden aufruft und den heutigen Terror gegen Israel betreibt, ist nicht nur Dummheit, sondern Korruptheit. Kollaborateure wissen, was sie tun und vor welcher Macht sie den Kotau machen. Der Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina z.B. ist nicht so dumm, nicht zu wissen, wem er sich andient und welche Barbareien er  unterstützt.

Er kennt auch die Bedrohung Israels, die er billigt, denn er hat das Existenzrecht des Judenstaats noch nie anerkannt seit seiner Herkunft aus der stalinistischen Schweizer Linken. Das ist so korrupt wie zynisch, und wenn dann noch die Verschlagenheit der Takiya hinzukommt, haben wir einen der klassischen Kollaborateure vor uns. Hier erscheint er im Kreise seiner GesinnungsgenossInnen.

Mehrheitlich Frauen übrigens, denen die Scharia ganz besonders gut zu gefallen scheint – sie täte ihnen auch ganz besonders gut. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Aber Vischer gehört nicht mal zur Gattung der Kälber, eher zu der der Metzger, wenn er die Macht hätte, in der Schweiz die Scharia in seinem Sinne durchzusetzen. Gegen Frauen und Schülerinnen.  Aus den Leserbriefen an die BaZ  zu den unheimlichen Aktivisten:

  • In fremden Händeln nichts zu suchen:
  • Einseitige Parteinahme in einem politisch-kriegerischen Konflkt kolportiert Konfrontation und Gewalt und macht sich nolens volens mitschuldig am Blutvergiessen. Besonders feige und abgeründig schrecklich, wenn solch kategorisch verurteilende Parteinahme  im Brustton moralinsauren Weltverbesserungsfanatismus aus wohlbehütetem Elfenbeinteum  verkündet  wird. Aus sehr sicherer Entfernung. Im Nahostkonflikt negiert einseitige Parteinahme bewusst oder unbewusst nicht nur die biblische Überlieferung der Kinder Israels, sondern auch und in allererster Linie Israels staatliche Geschichtlichkeit. Sie negiert in menschenverachtender Weise Israels Recht auf Existenz , das Überleben unserer jüdischen Mitmenschen. Hansjörg Müller kann deshalb nicht anders als an die dunklen 1930er Jahre zu erinnern – mit allem Recht. (…) Hanspeter Mohler-Meyer, Liestal
  •  Anerkennen die Palästinenser Israel?
  • Der Artikel von Hansjörg Müller zeigt eindringlich die beängstigenden Absichten der Befürworter und Befürworterinnen des Boykotts israelischer Waren. Mit einer internationalen Aktion soll Israel in die Knie gezwungen werden. Warum eigentlich? Die zentrale Frage lautet doch: sind die Palästinenser bereit, Israel als Staat anzuerkennen. Die laufenden Verhandlungen zwischen Israels Regierung und der palästinensischen Regierung sind zum Scheitern verurteilt, solange obige Frage nicht eindeutig mit Ja beantwortet wird.  Bis heute ist Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas dieser Antwort ausgewichen. Über was soll denn Israel mit einem Verhandlungspartner sprechen, der seine Existenzberechtigung negiert? Wie wenig eine echte Verhandlungslösung angestrebt wird, zeigt zum Beispiel die Haltung zur Flüchtlingsfrage. Alle palästinensischen Flüchtlinge sollen das Recht auf Rückkehr in ihre Wohnstätten erhalten. Angesichts der enormen Zahl von Flüchtlingen, die über Jahrzehnte in den Flüchtlingslagern herangewachsen sind, bliebe nur die Vertreibung der heutigen Einwohner Israels oder ihre Vernichtung, eine Horrorvorstellung. Treten wir diesem Ansinnen entschlossen entgegen.
  • Roman Geeser, ehem. Prädident der Gesellschaft Schweiz-Israel

Eine dringend nötige, überfällige Klarstellung, nachdem die Leser der BaZ vor dem Redaktions-Wechsel von links  zu liberal  über Jahre mit den israelfeindlichen Verlautbarungen  des Präsidenten  der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Vischer, und Konsorten eingedeckt wurden. Die Frage der Rückkehr wird von den linken Israelfeinden wider besseres Wissen wie ein Rechtsanspruch behandelt,  den es aber nicht gibt. Keine Flüchtlingsgruppe der Welt hat ein Rückkehrrecht über die Generationen hinaus, die gar nicht im Herkunftsland der ursprünglichen Flüchtlings-Generation geboren wurden. Nur für die Palästinenser gibt es dieses  Sonderstatut, das den künstlich geschürten Konflikt am Kochen hält, im Sinne der arabischen Nachbarsataaten, die nicht daran denken, ihre  moslemischen Glaubensbrüder zu integrieren. Bei Bedarf bringen sie sie lieber um, wie die Joradanier es mit den ihnen lästigen Palästensern am schwarzen September machten.  Von einem Rückkehrrecht der nach der Staatsgrüngung Israels aus den arabischen Ländern massenhaft vertriebenen Juden ist erst gar keine Rede.  Die arabischen Länder haben judenrein zu sein, was den linken Terrorfreunden keine Horrorvorstellung ist, so wenig wie die Vernichtung Israels, wie die Charta der Hamas sie vorsieht.  Die unheimlichen Linksfaschisten  sind sich den mörderischen Israelfeinden und Pogromfreunden einig. rvc     

  

 

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