Verfassungsschutz gegen Menschenrechtsbewegung

Am 27. März 2014 stellte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Verfassungsschutzbericht seiner Behörde für das Jahr 2013 der Öffentlichkeit vor. Überraschenderweise wird unser bayerischer Landesverband dort in einer neu geschaffenen Rubrik “Verfassungsschutzrelevante Islamfeindlichkeit” erwähnt.

Auf Seite 141 liest man wie folgt:

3. Bürgerbewegung Pax Europa Landesverband Bayern (BPE Bayern)

Bei der BPE Bayern handelt es sich um eine verfassungsschutzrelevante islamfeindliche Bestrebung außerhalb des Rechtsextremismus, die den Islam insgesamt als „vorsteinzeitliche, nazistische und frauenverachtende Ideologie“ ansieht.

Prägend für die Ausrichtung der BPE Bayern ist insbesondere Michael Stürzenberger, der sowohl als Vorsitzender der FREIHEIT Bayern, als Leiter von PI-München und als Vorsitzender von BPE Bayern die ideologische Ausrichtung bestimmt und öffentlichkeitswirksam agiert. BPE Bayern zielt darauf ab, wegen angeblicher Gefahren durch den Islam die Religionsfreiheit und die im Grundgesetz verankerte staatliche Neutralität und Toleranz gegenüber Muslimen und islamischen Religionsgemeinschaften
abzuschaffen.

Anlässlich des Tags der offenen Moschee beteiligte sich die BPE Bayern an einer Demonstration am 3. Oktober in München mit rund 60 Teilnehmern. Hauptredner der Veranstaltung war der Landesvorsitzende der BPE Bayern, Michael Stürzenberger. Die BPE Bayern, die ihren Sitz in München hat, kooperiert seit 2010 mit PI-München und seit 2011 auch mit der FREIHEIT Bayern.

Dazu stellen wir fest:

1. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA ist keine “islamfeindliche” Organisation, sondern eine anerkannte Menschenrechtsorganisation, deren Ziel es ist, “das demokratische Staatswesen im Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland dadurch zu fördern, dass sie die Öffentlichkeit unabhängig von politischen Parteien oder sonstigen Interessengruppen wertneutral über die Ausbreitung des Islam in Europa und die damit verbundenen Folgen für das Staatswesen unterrichtet.“ (Auszug aus der Satzung der Bürgerbewegung Pax Europa e. V.)

2. Die Behauptung, die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA sieht den Islam insgesamt als „vorsteinzeitliche, nazistische und frauenverachtende Ideologie“ an, ist falsch und unbelegt. Sie kann deshalb keiner offiziellen Verlautbarung der BPE entnommen werden.

3. Die Behauptung, die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA ziele darauf ab, „wegen angeblicher Gefahren durch den Islam die Religionsfreiheit und die im Grundgesetz verankerte staatliche Neutralität und Toleranz gegenüber Muslimen und islamischen Religionsgemeinschaften abzuschaffen“, ist falsch und unbelegt. Vielmehr ist es richtig und belegt, dass die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA sich mit allen demokratischen Mitteln gegen jeden Versuch stellt, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Verfassungen der Länder mit islamischen Recht zu unterwandern.

4. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA ist parteiunabhängig und arbeitet mit zahlreichen Organisationen gleicher oder ähnlicher Zielsetzung zusammen. Sie nimmt an den Konferenzen der OSZE teil und unterstützt einzelne Parteien und Politiker, die sich den Zielen des Vereins annehmen. Eine Präferenz für eine bestimmte politische Partei oder Organisation ist dabei nicht gegeben. Funktionäre der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA sind Mitglieder des Vereins, die gleichzeitig Mitglieder demokratischer Parteien (CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, AfD) sein können. Für links- und rechtsextremistische Parteien gilt nach wie vor die Unvereinbarkeitsklausel.

5. Das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz verlässt mit seiner Einschätzung über den Landesverband Bayern der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA als auch insgesamt mit seiner erstmals und selbst geschaffenen Rubrik „Verfassungsschutzrelevante Islamfeindlichkeit“ den Konsens des Bundesamtes für Verfassungschutz mit allen anderen Landesämtern für Verfassungsschutz und steht damit völlig isoliert da.

6. Auch wenn die Erwähnung der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA im Bayerischen Verfassungsschutzbericht wohl allein der Fokussierung auf die Person Michael Stürzenberger geschuldet ist, der einige Zeit Vorsitzender unseres bayerischen Landesverbandes war, weisen wir dieser insgesamt schon deshalb zurück, weil einige unserer Mitglieder säkulare Muslime sind, die wohl kaum Mitglieder der Bürgerbewegung Pax Europa wären, wenn diese sich gegen Menschen muslimischen Glaubens insgesamt richten würde.

7. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA und besonders ihr bayerischer Landesverband unterstützen das angestrebte Bürgerbegehren für eine Volksabstimmung über das geplante „ZIEM“ aus folgendem Grund: Dem Initiator des „ZIEM“, einem Imam aus Oberbayern, dem gute Beziehungen zu islamistischen Fanatikern der Muslimbruderschaft nachgesagt werden und der sein Projekt mit finanzieller Hilfe des terrorfinanzierenden Scheichtums Katar realisieren will, der auch unlautere finanzielle Zuwendungen zur politischen Wegbereitung einsetzt, darf weder der Freistaat Bayern, noch die Stadt München Unterstützung zur Verbreitung einer verfassungsfeindlichen Ideologie gewähren noch dafür öffentlichen Raum zur Verfügung stellen.

8. Wir erachten es daher als wahrscheinlich, dass die Erwähnung eines Landesverbandes der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA im bayerischen Verfassungsschutzbericht politisch motiviert ist und im Wesentlichen dem Erfolg der Unterschriftensammlung in München für ein demokratisches Bürgerbegehren gegen das „Zentrum für Islam für Europa in München“ (ZIEM, neuerdings MFI) entgegen wirken soll.

9. Es ist richtig, dass die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA am 3. Oktober eine Demonstration im München veranstaltet hat. Diese Demonstration war ordnungsgemäß angemeldet und es gab keinerlei Beschwerden seitens der begleitenden Polizeibeamten oder der städtischen Behörden. Die Wahrnehmung des demokratischen Grundrechts auf friedliche Versammlungsfreiheit darf nicht Gegenstand geheimdienstlicher Tätigkeit sein. Dies ist de facto nur in Diktaturen der Fall.

10. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA stimmt dem ehemaligen CSU-Innenminister Friedrich zu, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, sehr wohl aber die hier lebenden Angehörigen muslimischen Glaubens. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA unterscheidet sehr wohl zwischen den religiösen Praktiken von Muslimen und dem politischen und gesellschaftlichen Machtanspruch muslimischer Vereine und Organisationen. Eine Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ist weder wissenschaftlich belegbar noch Aufgabe der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA, der Bundesregierung oder der bayerischen Landesregierung, sondern muss von den islamischen Verbandsvertretern selbst geklärt werden, die eine solche Differenzierung vielfach selbst ablehnen.

11. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA wird sich gerichtlich gegen die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht des Freistaates Bayern 2013 zur Wehr setzen und aufzeigen, dass die Vorwürfe der sog. Islamfeindlichkeit falsch und unberechtigt sind und gleichzeitig deutlich machen, dass es keine verfassungsrechtliche Pflicht gibt, den Islam in all seinen Facetten zu tolerieren.

12. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA wird sich weiterhin bundesweit aber auch in Bayern dafür einsetzen, dass das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sowie die Verfassungen der Länder für alle Bürger in gleicher Weise verbindlich sind und der normative Anspruch der islamischen Scharia keinen Platz in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hat.

27. März 2014

Conny Axel Meier
Bundesgeschäftsführer BPE

René Stadtkewitz
Bundesvorstand BPE

Barbara Schöffmann
Landesvorsitzende BPE Bayern

Salafistenunwesen in Deutschland

 Tipi warnt vor Zunahme salafistischer Umtriebe

25. März 2014

Im Gegensatz zum NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD), der auf dem islamextremen Auge nahezu blind ist, warnt der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi, gläubiger Muslim und gegen Fundamentalismus, schon seit langem vor dem Erstarken der salafistischen Bewegung in Deutschland. Das brachte dem engagierten Politiker auch bereits Morddrohungen der Salafisten ein. In einer Presseerklärung vom 25. März 2014 gibt Tipi zu bedenken:

Salafistische Einflüsse nehmen zu – Schulen melden 28 salafistische Umtriebe allein in diesem Jahr in Offenbach und Umgebung

Salafismus und radikal Islamismus ist kein Phänomen der so genannten Street-DAWA mehr, sondern betrifft inzwischen alle Schulformen. Salafisten beginnen inzwischen bereits an den Grundschulen Einfluss zu nehmen. Allein in der Stadt und dem Landkreis Offenbach haben in diesem Jahr bereits sechs Grundschulen salafistische Vorkommnisse gemeldet. Darüber hinaus noch neun weiterführende Schulen, zwei Förderschulen und drei Berufsschulen. Es ist somit längst kein Geheimnis mehr, dass der radikale Salafismus an den Schulen Einzug gehalten hat.

Die neuesten Recherchen, die dem Hessischen Landtagsabgeordneten Ismail Tipi, nun zur Verfügung stehen, lassen aber den Schluss zu, dass radikalsalafistische Einflüsse unter Schülern in allen Schulformen an Zustimmung gewinnen. „Wir haben das Problem, dass diese Form des religiösen Extremismus gerade junge, nicht gefestigte, Männer und Frauen in ihren Bann zieht. Das ist längst nicht mehr ein Problem von Männern mit Migrationshintergrund sondern zunehmend auch für junge deutsche Männer, die sich in diese radikale Ideologie hineinziehen lassen. Inzwischen gibt es radikalsalafistische Vorfälle an allen Schulformen“, erklärte der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion weiter.

Gerade Hassprediger wie Pierre Vogel hätten weiterhin ungehindert die Möglichkeit, Jugendliche mit ihren obskuren Gedanken zu vergiften. Es betreffe auch keineswegs nur Jugendliche aus streng religiösen Familien. Die Jugendlichen hätten vielmehr keine große religiöse Vergangenheit und zeigten zunächst auch kein gesteigertes Interesse an Theologie. Erst die Beschäftigung mit dem angeblichen Islam, wie ihn unter anderem die Hassprediger Pierre Vogel, Sven Lau und Ibrahim Abou Nagie verstehen sowie deren konsequente Einflüsterungen führten zu einer Art Entdeckung der “natürlichen” Ordnung, in der der “wahre” Islam und die Scharia siegen werden. „Die Gefahren gehen inzwischen weniger von den großen Moscheen in den Städten aus, sondern vielmehr von in Hinterzimmern angesiedelten, pseudowissenschaftlichen Koranschulen, in denen die Salafisten maßgeblichen Einfluss haben. Meine Recherchen zeigen, dass es zunächst mit Beschimpfungen anderer Kinder beginnt. Oftmals sind auch muslimische Schülerinnen, die sich westlich kleiden, ein Ziel“, erklärte Tipi weiter.

Daraufhin folgten Abgrenzungsbestrebungen der indoktrinierten Kinder, das bedeute, dass sie den gemeinsamen Schwimmunterricht sowie gemeinsame Klassenfahrten ablehnten und immer öfter aggressiv auf jegliche Kritik am Koran reagierten. „Allein im Kreis Offenbach reden wir offiziell von mehr als 28 Schülern, bei denen in der jüngsten Zeit radikalsalafistische Tendenzen offensichtlich sind oder waren“ warnte Tipi. Die Dunkelziffer sei noch gar nicht abzusehen. Es sei dringend eine stärkere Präventionsarbeit nötig, um Schulen auf die missionarischen Aktivitäten der Salafisten ausreichend vorzubereiten. Daher begrüßte es Tipi, dass der extremistische Salafismus auf der morgigen (25.03.14) Schulleiterdienstversammlung in Rodgau als Hauptthema zur Sprache komme.

Der CDU-Abgeordnete rief zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schulbehörden, den Sicherheitsbehörden, den Moscheegemeinden sowie der Politik auf. Nur wenn zwischen diesen Ebenen genügend Vertrauen vorhanden sei, könne schnell reagiert werden. „Neben Aufklärungs- und Präventionsangeboten brauchen wir auch Aussteigerprogramme, um den Jugendlichen eine Möglichkeit zurück in unsere Gesellschaft zu ermöglichen“, forderte er abschließend.

Auszüge aus den Ergebnissen der Recherchen:

Zahl der Schulen mit salafistischen Vorkommnissen:

an Grundschulen: 6
an weiterführende Schulen: 9
an Förderschulen: 2
an Berufsschulen: 3

Häufigste Vorkommnisse an Schulen:

Negative Beeinflussung des Klassenklimas: 10
An den Themen besonders interessierte Schülerinnen und Schüler: 9
Koranverteilung in der Schule: 1
Einflussnahme durch Eltern: 5
„missionarische“ Aktivitäten auf dem Schulhof: 3

Weitere Vorkommnisse (Auszüge):

Ablehnung von Schwimmunterricht, Klassenfahrten.
Wunsch nach Raum zum Beten.
Schüler einer 1.Klasse: „Ich darf nicht mitsingen, das ist haram (Sünde).“
Abmeldung von Schülern bei der kostenlosen Hausaufgabenhilfe der Schulen, um an anderen „Hausaufgabeninstituten“ der Koranschulen zu lernen.
Immer mehr Kinder besuchen Koranschulen.
Aggressive Argumentation fundamentalistischer Auffassungen bei öffentlichen Veranstaltung (Trialog der Kulturen).
Beschimpfungen wie zum Beispiel „Du Jude“ nehmen zu.
Religiöse Wahnvorstellungen und zwanghafte Gedanken als Symptome seelischer Erkrankungen.
Islamistische Hetzparolen als Ausdruck massiver Abgrenzungsbestrebungen.
Bekenntnisse von Schülerinnen und Schülern auf einschlägigen Facebook-Seiten.
Störung des Unterrichts mit provozierenden Religiösen Themen.
Verharmlosung von Hasspredigern wie Pierre Vogel im Unterricht.

Quelle: ismail-tipi.de[1]

Die neueste Masche der Korangläubigen besteht übrigens darin, dass sie mit Plakaten auf der Brust in den Städten Werbung für ihren Steinzeitislam machen. (VB)

URLs in this post:

[1] ismail-tipi.de: http://www.ismail-tipi.de/inhalte/2/aktuelles/51317/salafistische-einfluesse-in-schulen-nehmen-zu/index.html

 

posted by H. K.

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Die Warnung des Moslems Tipi vor dem Salafismus erinnert an die frühen Warungen Bassam Tibis vor dem islamischen „Fundamentalismus“, die auch kaum jemand hören wollte. Bassam Tibi setzte dem die Fiktion des „Euro-Islam“ entgegen, der indes eine illusion blieb. Islamkritiker haben  den „wahren Islam“, der den Salafismus u.ä. radikale Versionen dieser totalitären Djihadreligion generiert, hinreichend analysiert, weshalb wir auch den Salafismus als Verwirklichung des wahren Islam verstehen,

gleichwohl ist jeder Protest gegen die Koranschulen willkommen, der die korrupten Parteien mit ihrer Politik der Islamisierung konfrontiert.  

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Auch in der Schweiz treiben die mit den deutschen Salafisten eng liierten Islamkonvertiten offen ihr Unwesen, sie können ungehindert vor dem Bundeshaus ihre antidemokratischen Parolen durchgeben und verteilen in Basel öffentlich ihre Hetzschriften gegen die Ungläubigen, ohne dass der Grüne Stadtpräsident  und seine hochgradig inkompetente Islam-gehilfin einen Finger rühren. Zugleich arbeitet der Verbands-Funktionär Maizar vom FIDS (Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz) fieberhaft an der Ausstattung des Islam in Basel mit Kirchenprivilegien. 

Mit den Salafisten hat sein Verein angeblich nichts zu tun;  d.h. Takiya bis zur offiziellen Übernahme der Stadt und Einführung der Scharia, die  für alle Arten Islam dieselbe Barbarei ist. BaZ-Interview mit Maizar folgt.

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Raymond Ibrahim: Why ‚Moderate Islam‘ is an Oxymoron March 24, 2014

 

http://www.meforum.org/3802/moderate-islam

           

Wowereits Woche des Islam

Berliner Islamwoche: Erzwungener Abbruch der Auftaktveranstaltung.

Die Auftaktveranstaltung der Berliner Islamwoche unter Schirmherrschaft des Berliner Senats endete in Tumult und Chaos.

FEMEN-Protest in Berlin, u.a. gegen HHer Schura-Chef Yoldas

Mit den angesagten Botschaften der Saison auf den nackten Oberkörpern  der FEMEN-Aktivistinnen: 

 „FUCK SHARIA“, „SÄKULARISMUS STATT SCHARIA“ und „TRENNUNG VON STAAT UND RELIGION“ .

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/im-roten-rathaus-femen–busen-attacke-auf-islamisten,7169128,26615524.html

Adressat war u.a. ein Milli-Görüs-Funktionär und Diskussionsteilnehmer bei der vom Regierenden Bürgermeister Wowereit schirmherrschaftlich im Regierungssitz der Stadt veranstalteten „Islamwoche“, der Hamburger Arzt Dr. Mustafa Yoldas, der in Hamburg seinerzeit als Vorsitzender der Landes-Schura einen „Staatsvertrag“ mit der Regierung der Freien und Hansestadt mitunterzeichnet hatte.

M. Yoldas war in einem Redebeitrag gestern Abend in Berlin u.a. der Meinung, MuslimInnen in Deutschland seien, wenn sie in Deutschland leben, „einen ‚Vertrag‘ mit diesem Land eingegangen“. Er meint damit  (sagt es aber wohlweislich nicht), dass es im Belieben der MuslimInnen  stehe, zu beurteilen, ob und wann „dieses Land“ sich noch vertragstreu, also seinerseits im Einvernehmen mit den MuslimInnen verhält, so dass diese ihren religiösen Pflichten  ungeschmälert nachgehen können. Sollten die MuslimInnen  zur Auffassung gelangen, dass Deutschland jenen imaginierten  „Vertrag“ (nicht identisch mit einem sog. „Staatsvertrag!“)  gebrochen habe – was voraussetzt, dass es sich nach muslimischer  Meinung  hartnäckig gegen den Islam stelle (was immer  das heißen, wer immer das feststellen mag) – dann, so entspricht es orthodox-islamischer Lehre, dürfen sich die MuslimInnen als im Nicht-Vertragszustand, also im „Krieg“ mit diesem Land befindlich betrachten. Dies entspricht der Lehre vom „Haus des Friedens“ = die islamische Welt, in der weitgehend die Scharia gilt; dem „Haus des Krieges“ = der Welt der islamfeindlichen Länder, sowie des „Hauses des Vertrages“ = die Zwischenwelt der Diaspora, in der MuslimInnen – wie etwa in Deutschland – sich (noch) in der Minderheit befinden. Wer sich einseitig und in eigener Definitionsmächtigkeit in einem  „Vertragsverhältnis“  zu diesem Land stehen sieht, der kann natürlich – wie üblich bei Verträgen – diesen „Vertrag“ (der freilich nur in der Phantasie der Orthodoxen besteht und der für sie offenbar als Garant  einer ihnen zuträglichen Glaubensumgebung gilt) jederzeit  aufkündigen  und sich damit als außerhalb der Jurisdiktion des (imaginierten) Vertragspartners stehend begreifen – mit allen Konsequenzen… angefangen von der kommod ausgebauten Parallelgesellschaft bis hin zum explizit ausgerufenen Jihad gegen dieses Land und seine BewohnerInnen.

Yoldas und seinesgleichen hält sich an einen „Vertrag“, vom dem „dieses Land“, also Deutschland, in Wahrheit nicht mal weiß, dass es je einen solchen mit den MuslimInnen abgeschlossen hat.

Kein Wunder – es gibt eine derartige Übereinkunft ja auch gar nicht! Die Wahrheit ist: Niemand lebt in Dtl. aufgrund eines „Vertrages“ mit Deutschland, sondern auf der Grundlage des Grundgesetzes, der Menschenrechte (Allg. Charta der UN) und der Gesetze und  Verordnungen, wie sie hier gelten; basta. Einen darüber hinausgehenden allgemeinen oder speziellen „Vertrag“ mit MuslimInnen oder anderen religiösen Gruppen gibt es einfach nicht.

Wir sollten derartigt Selbstermächtigungen, denen sich der sich selber Ermächtigende auch jederzeit nach eigenem Gutdünken  selbst entledigen kann, auf keinen Fall anerkennen, sondern strikt  zurückweisen und jede Rede darüber schlicht unter den Anfangsverdacht des Hochverrats stellen.

Paul Nellen an GAM

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Dazu schreibt Hartmut Krauss: Richtig.

Hübsche Bilder (für den heterosexuellen islamkritischen Mann) !

Doch nachhaltiger Protest sieht  m. E. anders aus.

Nun werden Sie fragen: Was heißt denn nachhaltiger Protest?

Ich antworte in Gestalt einer konkreten (m. E. heute schon jederzeit bei bestehendem subjektivem Handlungswillen realisierbaren) Utopie in Artikelform:

Zur Podiumsdiskussion u. a. mit dem umstrittenen Islamisten Dr. Yoldas waren nicht nur zahlreiche kopftuchverhüllte Muslimas  erscheinen, sondern auch eine beträchtliche Zahl islamkritischer Kräfte. Diese äußerten nicht nur lautstarken Protest gegen die Teilnahme von Yoldas, sondern bezeichneten darüber hinaus die Durchführung der gesamten Islamwoche als inakzeptablen Skandal. In engagierten  Wortbeiträgen wurde von Vertretern der säkularen Islamkritik (GAM, Grüne für Säkularstaat u. a.), der Stresemann-Stiftung, BPE, Ex-Muslimen und unorganisierten islamskeptischen Bürgern die zunehmende Islamisierung der deutschen Gesellschaft angeprangert  und immer wieder betont, dass der Islam eine grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung sei, die nicht unter den Schutz von Art. 4 GG gestellt werden könne. Er wurden Flyer von Büchern verteilt, die diese Thesen stützen sollen, darunter auch  Veröffentlichungen, die den Islam mit dem Faschismus vergleichen.

Als einige Muslime die Islamkritiker als „Ihr Rassisten“ beschimpften, konterten die Islamkritiker wütend und lautstark, „Die schlimmsten Menschenrechtsverletzer heute und die größten Antihumanisten der Weltgeschichte seid ihr“. Als ein Anwesender dann auch noch dazu  aufrief, die politische Klasse, die den Islamisierungsprozess in Deutschland gewährleistet, aus ihrer Machtposition zu verdrängen  und einige „Künstlerinnen“ ihren mit   islamkritischen Parolen  verzierten Busen entblößten, brach der Versammlungsleiter die Veranstaltung ab.

Nach dem Veranstaltungsabbruch sagte ein Sprecher der islamkritischen Aktivisten den anwesenden Reportern, Deutschland könne mittel- und langfristig nicht damit rechnen, dass der Gegensatz  zwischen proislamischer Regierung und islamkritischer Bevölkerungsmehrheit immer latent bleibe. In Kombination mit anderen sozialen und politischen  Konflikten sollten die  Herrschenden nicht glauben, Kämpfe wie in Thailand, der Türkei, Venezuela, der Ukraine, Brasilen, Bosnien etc. wären hierzulande grundsätzlich ausgeschlossen. „Wir kommen wieder.“

H.K.
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Die GAM als Stachel im Fleisch der Linken 
 
Das wäre nur zu wünschen, dass sich die Islamkritik bei der Mehrheit
der Bevölkerung politisch bemerkbar macht, z.B. in Form von Wegwahl der islamophilen Eliten. Davon sind wir weit  entfernt,  wie wieder mal die  die Nicht-Wahl des antiislamischen Aktivisten
Stürzenberger bei der letzten Kommunalwahl in München  zeigte  (auch wenn „Die Freiheit“ nicht gerade die Partei aller Islam-kritikerinnen ist, die sich nicht bei der anti-feministischen  PI wiedererkennen können ). 
 
Wenn es der linken GAM gelänge, die links-grünen Islamschwärmer  auf kritischen Kurs zu bringen – was ich für so illusorisch halte wie  eine päpstliche Übereinkunft mit der al Azhar zur Abschaffung des Menschenhandels, welcher im Islamischen (Ehe-)Recht so fest verankert ist wie die Islamophilie in der totalitären internationalen   Multikultidoktrin – , wäre das ein Wunder, das ich mir auch wünschen
könnte. Nur glauben tue ich nicht dran. Aber dass die Busen-Aktion   nicht das Wahre ist, würde ich jederzeit unterschreiben.
 
Diese Mädchen geben nicht nur für den islamkritischen Heteromann  (Neusprech aus dem Multisexzirkus) hübsche Bilder ab, von denen es  ja allerorten wimmelt, was soll daran noch neu provozierend und nicht animierend sein, sondern auch für den Bordellbesucher& Moslemmann eine Wichsvorlage, was soll´s.  Die Puff-PInscher springen schon begeistert an. 
 
Dass die Grüne Pädopartei hingegen mit  derlei Protest für Islamkritik  gewonnen würde, im übrigen ihr totalitäres  Pädogogikprogramm  mit dem Sexdrill im Kindergarten als Variante der  islamischen  legalen  Pädophiliepraxis beibehält, ist nicht gerade eine verlockende   Aussicht    für   Feministinnen, die weder den modischen  Genderschwachsinn  (die Geschlechter sind gleich, das vergewaltigte ebenso wie  das vergewaltigende) mitmachen, noch die unbedarften Busengirlies, die diesen Kitsch im Köpfchchen haben aus der linken Märchenwelt,  für irgendwie politisch kompetent halten.  Pest oder Cholera. die Probleme, die geleugnet werden, kommen wieder.  Auch in unheimlicher  unerkannter Gestalt.  
 
Wenn ich mir die Protestmädchen im Aufzug von Animiermädchen so angucke,  fällt mir noch etwas anderes ein als die gutgemeinte Botschaft, nämlich ein viel älteres Bild: die Frauen belagerter Städte im Mittelalter  z.B.  stiegen auf die Stadtmauern und  entblössten ihre Brüste vor den anrückenden blutrünstigen  bewaffneten Männerhorden, um sie zu beschwichtigen.  Nun, Europa befindet sich im Belagerungszustand seitens der islamischen Invasoren. Vor diesem Hintergrund wirkt diese  Attitüde der Busendemonstrantinnen nicht nur als Protest, sondern auch als – vielleicht unbewusste – Anbiederungsgeste an die Eroberer, und würde wieder zu der ansonsten links-islamophilen   Politik passen.   Wir werden sehen, wie weit der Protest bei den echten  Linkspopulisten und Islampropagandisten geht,  wenn es dann um die Legalisierung der Multigamie geht,  die schon im linken Kindergarten vorbereitet wird. rvc
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http://www.derbund.ch/kultur/Brust-raus-Bauch-rein–fuck-Dictator/story/25969861 Brust raus, Bauch rein – fuck Dictator? von Christine, Richard

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Richtig – was die Busensignale an die „richtigen“ Männer angeht, auch wenn Christine Richard vom Islam, gar feministischer Islamkritik keinen blassen Dunst hat und nicht mal weiss, wofür die Kopftuchfrauen demonstrieren… Das geht über die Grenzen der links tickenden MSM hinaus. Religionskritik, sofern am totalitären Religionsregime Islam, ist in links frisierten Köpfen „rechtspopulistisch“.

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Von ganz anderer Qualität sind die Bilder des zum Teil  entblössten und geschundenen Frauenkörpers im Film SUBMISSION von Theo van Gogh nach dem Drehbuch von Hirsi Ali, der die geschundene weibliche Kreatur vorführt, mit den Prügelspuren und Koransuren auf dem Leib,  die einen beklemmenden Anblick bieten und nicht vulgär sind wie die Vorführung der kreischenden Femen, die ich mir auch als Störerinnen eines Sarrazin-Vortrags vorstellen könnte…

 http://www.youtube.com/watch?v=e0nG-7tO9Ws

http://www.youtube.com/watch?v=e0nG-7tO9Ws

Die blutige Wahrheit

KINDER IM KRIEG

Nothilfe in Syrien

Der Konflikt in Syrien geht in das vierte Jahr und die Situation für die Kinder verschlechtert sich rasant. Bereits sind mehr als 5,5 Millionen Kinder betroffen, das sind doppelt so viele wie vor einem Jahr. Die Zahl der Flüchtlinge im eigenen Land hat sich auf 3 Millionen sogar verdreifacht und mehr als 1,2 Millionen Kinder sind in die Nachbarländer geflohen. Diese Kinder benötigen medizinische und psychologische Betreuung, Schutz und Bildung.

Die Situation

Seit mehr als drei Jahren befindet sich Syrien im Ausnahmezustand und eine friedliche Lösung ist nicht in Sicht. Bereits sind 5,5 Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen: 4,3 Millionen in Syrien und 1,2 Millionen in den umliegenden Ländern.

Die Lage der Flüchtlinge ist dramatisch: In den Kriegswirren mussten sie alles zurücklassen, sie leben in grossen kollektiven Unterkünften, die sanitären, hygienischen sowie medizinischen Verhältnisse sind prekär. Es fehlt an passenden Kleidern, Decken, Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. 2,68 Millionen Schulkinder können nicht zur Schule und Ende Oktober 2013 brach im Osten des Landes Polio aus, da die Kinder nicht mehr geimpft wurden.

 37‘498 Kinder kamen auf der Flucht zur Welt, 323‘000 Kinder unter fünf Jahren erhalten keine Hilfe, da sie in umkämpften Gebieten eingeschlossen sind oder sehr abseits leben. Mehr als 10‘000 Kinder verloren in diesem Krieg ihr Leben

http://www.unicef.ch/de/so-helfen-wir/nothilfe/nothilfe-syrien

Die Unicef hat das Bild der verletzten 11-jährigen Syrerin Dania Kilsi zum Foto des Jahres gekürt:
Die Unicef hat das Bild zum Foto des Jahres gekürt: Die verletzte 11-jährige Syrerin Dania Kilsi.

Der Menschenrechtsaktivist Moayad Iskafe: „Kinder sind die Hauptopfer des Kriegs in Syrien.“

Die Genfer Friedenskonferenzen hält er für sinnlos. Die Terrororganisation Isis arbeite für Assad.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Fuer-Syrien-gibt-es-nur-eine-militaerische-Loesung/story/12116663?dossier_id=965

Auszug aus dem Interview:

Sie sind Teil des Widerstands. Zu welcher Gruppierung gehören Sie?
Zu keiner. Ich war auch nie als Kämpfer im Einsatz. Ich arbeite für die Fernsehstation TV Orient in Katar. Da träume ich von einem laizistischen Staat und einem Syrien ohne Assad. Ich bin ein Syrer, der helfen will.

Womit konkret?
Ich engagiere mich wie gesagt bei der Ausbildung junger Journalisten. Diese sollen Verbrechen dokumentieren, egal von welcher Seite sie begangen werden. Dann kämpfe ich gegen Zwangsehen. Im syrischen Bürgerkrieg passiert es leider immer öfter, dass Mädchen in Nachbarländer verkauft werden, weil Familien Geld brauchen.

Was sind Ihre Mittel dagegen?
Wir versuchen seit 2011, insbesondere in Gegenden, wo Menschen mit wenig Bildung leben, über Zwangsehen aufzuklären. Dann haben wir an den Grenzen zur Türkei und zu Jordanien kleine Stationen, wo wir zusammen mit Hilfswerken Familien mit Geld und Nahrungsmitteln unterstützen, um zu verhindern, dass diese aus materiellen Gründen  ein Mädchen verkaufen. Kinder sind die Hauptopfer des Syrienkriegs. Sie erleben den blutigen Krieg Tat für Tag. Ihre Schulen sind geschlossen, psychologische Hilfe erhalten sie nicht. Aber auch Frauen sind zunehmend schutzlos. Es gibt Frauen, die sind einfach verschwunden. (Tages-Anzeiger
06.03.2014)

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Nothilfe in Zentralafrika

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Der Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik dauert bereits ein Jahr und mittlerweile sind 2,3 Millionen Kinder davon betroffen. Zunehmend werden Kinder zu Opfern von schrecklicher Grausamkeit und Gewalt. UNICEF bittet dringend um Spenden, um die notleidenden Kinder mit dem Nötigsten versorgen zu können. unicef_im_zar_bearbeitet-1.jpg

Flüchtlinge in der Zentralafrikanischen Republik

Die Situation

Die Zentralafrikanische Republik ist nach Monaten blutiger Bürgerkriegskämpfe zusammengebrochen: Handel und Landwirtschaft liegen brach, die meisten Gesundheitszentren sind zerstört, die Schulen geschlossen.

Vom Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik ist rund die Hälfte der Bevölkerung des Landes – darunter 2,3 Millionen Kinder – betroffen und braucht dringend Hilfe. Mittlerweile leben 825‘000 Menschen als Vertriebene im eigenen Land, viele flüchten über die Grenzen nach Kamerun und in die Demokratische Republik Kongo.

Die Zivilbevölkerung ist Opfer der Gewalt und Gräueltaten, die von bewaffneten Gruppen verübt werden und diese machen selbst vor Kinder keinen Halt: Sie werden wegen ihrer Religion oder Herkunft zunehmend misshandelt, verstümmelt oder getötet. UNICEF bestätigt, dass Kindern, die im Kreuzfeuer verwundet wurden, Gliedmassen amputiert werden mussten, weil sie aufgrund der unsicheren Lage nicht rechtzeitig in ein Krankenhaus gebracht werden konnten.

Obama gegen Israel

Bisher waren die europäischen Linken israelfeinde auch antiamerikanisch, also gegen den kleinen un den grossen Satan. Obamas  Politik anti Israel und pro Palästinenser, die er mit seiner Kairoer Rede nach Amtsantritt eröffnete und die in der totalen Fehleinschätzung der Islamisten, die den amerikanischen Botschafter in Benghasi ermordeten, vorläufig gipfelte, dürfte ihm die Sympoathien der linken „Antizionisten“ sichern. Wende in der linken Politk?     

http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/26889/Default.aspx

Kerrys Wende: Israel muss kein jüdischer Staat sein

  • Montag, 17. März 2014
  • Im Vorfeld des heutigen Besuches von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Washington hat der amerikanische Außenminister John Kerry eine spektakuläre Kehrtwende vollzogen. Bisher hatte er Israels Forderung unterstützt, dass die Palästinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen müssen, damit ein Friedensabkommen zustande kommt. Nun erklärte er, es sei ein Fehler, dass Israel auf dieser Forderung beharre.
  • Beobachter werten den Sinneswandel des Außenministers als Hinweis, dass US-Präsident Obama dem Drängen von Palästinenserpräsident Abbas nachgeben will. (Foto: John Kerry (rechts) mit dem palästinensischen Verhandlungsführer Saeb Erekat).

    Mahmud Abbas hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass eine Anerkennung Israels als jüdischer Staat für ihn unter keinen Umständen in Frage komme. Auch die Palästinenser hätten das Recht, in diesem Staat zu leben. Gleichzeitig besteht Abbas aber darauf, dass alle Juden den künftigen Staat Palästina verlassen müssen. Unterstützung erhielt Abbas von den muslimischen Staaten der Arabischen Liga.

    http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/26889/Default.aspx

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  • The Pentagon’s Bow to Islamic Extremism

    by Raymond Ibrahim 12. Febr. 2014

    http://www.meforum.org/3746/pentagon-islamic-extremism

  •  

    A European Boycott of Israel?

    by Steven J. Rosen Spring 2014

    http://www.meforum.org/3747/europe-boycott-israel

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    ttp://www.israel-nachrichten.org/archive/8576

    Frankreichs Innenminister Manuel Valls, nennt den Anti-Zionismus, “eine Einladung zum Antisemitismus.” Valls, sagte dies am Mittwoch in seiner Rede an einem Pariser Denkmal, dass an die vier Juden erinnert, die im Jahr 2012 in Toulouse ermordet wurden.

    Am Mittwoch war der zweite Jahrestag des tödlichen Überfalls auf eine jüdische Tagesschule in Toulouse, bei dem Rabbi Jonathan Sandler, seine beiden Söhne, Arieh, 6, sowie Gabriel, 3, und Miriam Monsenego, 8, von einem Islamisten ermordet wurden.

    Der alte Antisemitismus wird von der extremen französischen Rechten erneuert”, sagte Valls. “Er lebt vom Hass auf Israel. Es ernährt sich von Anti-Zionismus. Denn Anti-Zionismus ist eine Einladung zum Antisemitismus.”

    Das Denkmal für die vier Ermordeten von Toulouse, wurde von der Dachorganisation der französischen jüdischen Gemeinden CRIF, am Trocadero-Platz nahe dem Eiffelturm errichtet.

    Am Mittwoch hatten sich dort mehr als 1000 Menschen versammelt, um an die Opfer von Mohammed Merah, dem 23-jährigen Islamisten zu erinnern.

    Die Kritik an Israel, die auf Anti-Zionismus basiert – ist der Antisemitismus von heute, es ist die Zuflucht derer, die den Staat Israel nicht akzeptieren”, sagte Valls.

    Solche offiziellen Aussagen sind in Frankreich ungewöhnlich, denn das Land hat starke egalitäre Traditionen und die Politiker sprechen im Kampf gegen Antisemitismus, zumeist auch über andere Formen von Rassismus. (…)

    Redaktion Israel-Nachrichten.org

     

Die antisemitische Internationale in der Schweiz

ANTISEMITENPARADE

Die BaZ stellt Schweizer Antisemiten vor, die zum Boykott Israels aufrufen

 http://bazonline.ch/schweiz/standard/Unheimliche-Aktivisten/story/16092625

Unheimliche Aktivisten

Schweizer Politiker fordern einen Boykott Israels. Ein Aufruf, der mit legitimer Kritik nichts mehr zu tun hat und Erinnerungen an die dunkelsten Tage der Geschichte weckt. Kommentar von Hansjörg Müller

Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Israel-Kritik und Antisemitismus? Allein schon die Frage ist problematisch, denn hat sich jemals irgendjemand gefragt, worin legitime Russland-, Slowakei- oder Guatemala-Kritik bestehen könnte?

Dabei ist es gar nicht so schwierig, zu unterscheiden. Selbstverständlich darf man Israel kritisieren: Ohne weiteres kann man etwa die Meinung äussern, dass die Siedlungspolitik, die der jüdische Staat im Westjordanland verfolgt, eine mögliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts eher erschwert als erleichtert. Doch gibt es auch Fälle, in denen der Verdacht des Antisemitismus zur Gewissheit wird: Dies ist dann der Fall, wenn an Israel strengere Massstäbe angelegt werden als an alle anderen Staaten, wenn falsche Tatsachen verbreitet werden oder dem Land das Existenzrecht abgesprochen wird.

Eine europäische Obsession

In den meisten Ländern Europas ist Israel-Kritik längst zu einer Obsession geworden, die in allen politischen Lagern mehr oder weniger verbissen verfolgt wird. Bei den Damen und Herren, die auf dieser Seite abgebildet sind, handelt es sich um ganz besonders engagierte Kritiker des jüdischen Staates. Sie gehören der globalen Bewegung BDS («Boycott, Divestment, and Sanctions») an und fordern einen Boykott israelischer Waren, den Abzug ausländischer Investitionen sowie politische Sanktionen. Zu den Unterstützern zählen amtierende und ehemalige Nationalräte wie Andrea Hämmerle, Geri Müller und Daniel Vischer, aber auch Arnold Hottinger, der frühere, langjährige Nahostkorrespondent der «Neuen Zürcher Zeitung».

Zweierlei Mass

«Israelische Produkte? Kaufe ich nie!», sagen diese Israel-Kritiker voller Stolz und berufen sich dabei auf das völkerrechtswidrige Gebaren des jüdischen Staates. Doch haben dieselben Leute mit ähnlichem Engagement zu einem Boykott Russlands aufgerufen, seit dessen Truppen in der Ukraine operieren? Und sind marokkanische Orangen für Müller, Hämmerle und Hottinger genauso tabu wie jene aus Jaffa, nachdem Marokko nun seit 1979 die Westsahara besetzt hält?

Derartige Einwände kümmern die Israel-Kritiker nicht. Und eben damit wird ihr Boykottaufruf zum reinen Willkürakt gegen das jüdische Volk, der unweigerlich Erinnerungen an die 1930er-Jahre weckt, als der Pöbel durch deutsche Städte zog und «Kauft nicht bei Juden!» auf die Schaufenster jüdischer Geschäfte schmierte.

Bezeichnend ist auch, dass sich die Schweizer BDS-Mitglieder in ihrer Kritik von Tatsachen nicht beirren lassen: Israel sei ein Apartheidsstaat, behaupten sie ebenso falsch wie erwartbar. Sicher kommt es gelegentlich vor, dass israelische Araber diskriminiert werden, doch zeugt der Vorwurf der Apartheid von Masslosigkeit und Unwissenheit: In der Knesset, dem israelischen Parlament, gibt es arabische Abgeordnete und dem Obersten Gerichtshof des Landes gehört seit 2004 ein arabischer Israeli an. Alles in allem ergeht es Israels arabischer Minderheit besser als der muslimischen Mehrheit in den meisten arabischen Staaten.

Ein neuer Holocaust

Am verräterischsten ist freilich dieser Satz im Schweizer BDS-Manifest: «‹Die PalästinenserInnen haben einfach Pech, an der Existenz Israels ist nicht mehr zu rütteln› – so der resignative Grundtenor angesichts eines scheinbar unlösbaren Konflikts.»

Unwillkürlich fragt sich der Leser: Was sind das für Menschen, die es für ein Unglück halten, dass an der blossen Existenz des jüdischen Staates angeblich nichts zu ändern sei? Nein, wer so redet, fordert keine Zweistaatenlösung, sondern das Ende Israels. Weswegen es konsequent ist, dass die BDS-Leute auf dem Recht aller palästinensischen Flüchtlinge auf «Rückkehr zu ihren Wohnstätten und ihrem Besitz» bestehen. Eine Forderung, deren Verwirklichung unweigerlich auf die Vertreibung der Juden aus dem Nahen Osten oder auf einen neuen Holocaust hinausliefe. Es sind unheimliche Aktivisten, mit denen wir es hier zu tun haben. Ihre Forderungen zeugen von mangelndem Urteilsvermögen, Herzenshärte und schierer Dummheit. (Basler Zeitung)

Erstellt: 12.03.2014,

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Ich denke, dass die Ignoranz gewollt ist, es muss nicht nur pure Dummheit sein, die hier auch stark vertreten ist. Aber Kollaboration mit einer Milliardenmacht wie dem judenfeindlichen Islam, der seit seinen Anfängen zum Töten von Juden aufruft und den heutigen Terror gegen Israel betreibt, ist nicht nur Dummheit, sondern Korruptheit. Kollaborateure wissen, was sie tun und vor welcher Macht sie den Kotau machen. Der Präsident der Gesellschaft Schweiz-Palästina z.B. ist nicht so dumm, nicht zu wissen, wem er sich andient und welche Barbareien er  unterstützt.

Er kennt auch die Bedrohung Israels, die er billigt, denn er hat das Existenzrecht des Judenstaats noch nie anerkannt seit seiner Herkunft aus der stalinistischen Schweizer Linken. Das ist so korrupt wie zynisch, und wenn dann noch die Verschlagenheit der Takiya hinzukommt, haben wir einen der klassischen Kollaborateure vor uns. Hier erscheint er im Kreise seiner GesinnungsgenossInnen.

Mehrheitlich Frauen übrigens, denen die Scharia ganz besonders gut zu gefallen scheint – sie täte ihnen auch ganz besonders gut. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Aber Vischer gehört nicht mal zur Gattung der Kälber, eher zu der der Metzger, wenn er die Macht hätte, in der Schweiz die Scharia in seinem Sinne durchzusetzen. Gegen Frauen und Schülerinnen.  Aus den Leserbriefen an die BaZ  zu den unheimlichen Aktivisten:

  • In fremden Händeln nichts zu suchen:
  • Einseitige Parteinahme in einem politisch-kriegerischen Konflkt kolportiert Konfrontation und Gewalt und macht sich nolens volens mitschuldig am Blutvergiessen. Besonders feige und abgeründig schrecklich, wenn solch kategorisch verurteilende Parteinahme  im Brustton moralinsauren Weltverbesserungsfanatismus aus wohlbehütetem Elfenbeinteum  verkündet  wird. Aus sehr sicherer Entfernung. Im Nahostkonflikt negiert einseitige Parteinahme bewusst oder unbewusst nicht nur die biblische Überlieferung der Kinder Israels, sondern auch und in allererster Linie Israels staatliche Geschichtlichkeit. Sie negiert in menschenverachtender Weise Israels Recht auf Existenz , das Überleben unserer jüdischen Mitmenschen. Hansjörg Müller kann deshalb nicht anders als an die dunklen 1930er Jahre zu erinnern – mit allem Recht. (…) Hanspeter Mohler-Meyer, Liestal
  •  Anerkennen die Palästinenser Israel?
  • Der Artikel von Hansjörg Müller zeigt eindringlich die beängstigenden Absichten der Befürworter und Befürworterinnen des Boykotts israelischer Waren. Mit einer internationalen Aktion soll Israel in die Knie gezwungen werden. Warum eigentlich? Die zentrale Frage lautet doch: sind die Palästinenser bereit, Israel als Staat anzuerkennen. Die laufenden Verhandlungen zwischen Israels Regierung und der palästinensischen Regierung sind zum Scheitern verurteilt, solange obige Frage nicht eindeutig mit Ja beantwortet wird.  Bis heute ist Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas dieser Antwort ausgewichen. Über was soll denn Israel mit einem Verhandlungspartner sprechen, der seine Existenzberechtigung negiert? Wie wenig eine echte Verhandlungslösung angestrebt wird, zeigt zum Beispiel die Haltung zur Flüchtlingsfrage. Alle palästinensischen Flüchtlinge sollen das Recht auf Rückkehr in ihre Wohnstätten erhalten. Angesichts der enormen Zahl von Flüchtlingen, die über Jahrzehnte in den Flüchtlingslagern herangewachsen sind, bliebe nur die Vertreibung der heutigen Einwohner Israels oder ihre Vernichtung, eine Horrorvorstellung. Treten wir diesem Ansinnen entschlossen entgegen.
  • Roman Geeser, ehem. Prädident der Gesellschaft Schweiz-Israel

Eine dringend nötige, überfällige Klarstellung, nachdem die Leser der BaZ vor dem Redaktions-Wechsel von links  zu liberal  über Jahre mit den israelfeindlichen Verlautbarungen  des Präsidenten  der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Vischer, und Konsorten eingedeckt wurden. Die Frage der Rückkehr wird von den linken Israelfeinden wider besseres Wissen wie ein Rechtsanspruch behandelt,  den es aber nicht gibt. Keine Flüchtlingsgruppe der Welt hat ein Rückkehrrecht über die Generationen hinaus, die gar nicht im Herkunftsland der ursprünglichen Flüchtlings-Generation geboren wurden. Nur für die Palästinenser gibt es dieses  Sonderstatut, das den künstlich geschürten Konflikt am Kochen hält, im Sinne der arabischen Nachbarsataaten, die nicht daran denken, ihre  moslemischen Glaubensbrüder zu integrieren. Bei Bedarf bringen sie sie lieber um, wie die Joradanier es mit den ihnen lästigen Palästensern am schwarzen September machten.  Von einem Rückkehrrecht der nach der Staatsgrüngung Israels aus den arabischen Ländern massenhaft vertriebenen Juden ist erst gar keine Rede.  Die arabischen Länder haben judenrein zu sein, was den linken Terrorfreunden keine Horrorvorstellung ist, so wenig wie die Vernichtung Israels, wie die Charta der Hamas sie vorsieht.  Die unheimlichen Linksfaschisten  sind sich den mörderischen Israelfeinden und Pogromfreunden einig. rvc     

  

 

Kinder in den Männerkriegen

SAVE THE CHILDREN

Reports und Studien

Ein verheerender Tribut

Boy in a Syrian hospital

März 2014 – Save the Children legt dar, wie der seit drei Jahren andauernde Syrienkonflikt sich auf die Gesundheit der betroffenen Kinder auswirkt.

Nach drei Jahren des Krieges liegt das Gesundheitssystem Syriens am Boden, wie Save the Children im Bericht «Ein verheerender Tribut» aufzeigt. Kindern werden Gliedmassen amputiert, weil die Ausstattung für eine angemessene Behandlung fehlt. Neugeborene sterben im Brutkasten, weil der Strom ausfällt. Potenziell tödliche Krankheiten wie Kinderlähmung und Masern sind auf dem Vormarsch.

Geschätzte 200 000 Syrerinnen und Syrer sind seit Ausbruch des Konflikts an behandelbaren chronischen Krankheiten wie Krebs, Asthma und Diabetes gestorben – das kollabierende Gesundheitssystem hat damit bereits mehr Todesopfer gefordert als Bombeneinschläge und Schüsse.

Hunger im Kriegsgebiet

Zeina, Syrian refugee girl

September 2013 – Der Bericht «Hunger im Kriegsgebiet» beleuchtet die wachsende Hungerkrise in Syrien.

Syrien wurde durch den Konflikt 35 Jahre zurückgeworfen, die wirtschaftlichen Schäden belaufen sich auf mehr als 77 Milliarden Schweizerfranken. Allein die Agrarschäden umfassen 1.8 Milliarden Franken.

Syrische Familien leiden unter dem sich verknappenden Angebot an Lebensmitteln und steigenden Nahrungsmittelpreisen. Vier Millionen Syrer (die Hälfte davon Kinder) benötigen sofort Nahrungsmittelhilfe. Ein Fünftel der syrischen Familien verbringt eine Woche pro Monat ohne Nahrungsmittel.

Humanitäre Organisationen brauchen sofortigen, ungehinderten und sicheren Zugang in alle Landesteile Syriens.

Out in the Cold

Alaa, one year and 10 months old, has chapped skin on her cheeks, caused by exposure to the cold, Lebanon. She is Syrian refugee child.

Dezember 2012 – Der Situationsbericht Out in the Cold dokumentiert die Lage syrischer Flüchtlingsfamilien mit zahlreichen Interviews.

In den Regionen, in denen Save the Children Flüchtlingsfamilien unterstützt, drohen Regen, Stürme, Schneefall und Frost. Für die Kinder, die bereits unter extrem schwierigen Bedingungen leben, kann dies lebensgefährlich werden.

Die Kinder berichten von Kälte, fehlenden Heizmöglichkeiten und völlig unzureichender Kleidung. Manche Geschwister müssen sich zu dritt unter einer Decke wärmen. Wenn wir nicht schnell helfen, wird sich die Lage für die Kinder dramatisch zuspitzen.

Schon jetzt befinden sich weit mehr Flüchtlinge als erwartet in den syrischen Grenzregionen und täglich werden es mehr. Mehr als 50 Prozent der Flüchtlinge aus Syrien sind Kinder. Über 200 Millionen Dollar fehlen nach Angaben der UNHCR für die Hilfe. Save the Children warnt vor der massiven Finanzierungslücke für die humanitäre Hilfe in den syrischen Grenzgebieten.

In Jordanien verschulden sich Eltern, um ihre Kinder mit Wintersachen auszustatten. Im Libanon, wo es keine Flüchtlingslager gibt, können sich viele Familien die hohen Mieten nicht leisten. Einige leben in Zelten, die aus einfachen Planen bestehen. Die Einzelschicksale in Out in the Cold stehen stellvertretend für die Lage der syrischen Flüchtlingskinder und ihrer Familien die dringend Hilfe benötigen.

Zeugenbericht Untold Atrocities

Sondos, sechs Jahre, bei ihrer Ankunft im Za'atari Flüchtlingslager, Jordanien

September 2012 – Save the Children’s Zeugenbericht „Unbeschreibliche Grausamkeiten“ (Untold Atrocities) dokumentiert aktuelle Misshandlungen, Folterungen und Tötungen von Kindern im Syrischen Bürgerkrieg.

Viele Kinder, die in den syrischen Nachbarstaaten ankommen, sind hochgradig traumatisiert. Manche verletzen sich selbst, haben Alpträume oder verfallen in Depressionen. Diese Mädchen und Jungen haben unsagbares Leid erfahren und benötigen sofort psychologische Betreuung. Save the Children setzt besonders geschulte Mitarbeiter ein, die den Kindern helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten.

Save the Children ist im Libanon und in Jordanien aktiv, um syrischen Flüchtlingen zu helfen. Schon seit Sommer 2011 unterstützt die Kinderrechtsorganisation syrische Flüchtlingskinder und ihre Familien. Save the Children fordert in einer Petition an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, dass die Vereinten Nationen und ihre Mitgliedsstaaten alles tun, um sicherzustellen, dass Kinder vor allen Übergriffen geschützt werden, jedes Verbrechen gegen Kinder dokumentiert wird und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.

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The Child Development Index 2012

Child Development Report 2012

Juli 2012 – Aktuell leiden weltweit 58,7 Millionen Kinder an Mangel- und Unterernährung. Die neue Studie von Save the Children zur weltweiten Entwicklung von Kindern zeigt erschreckende Zahlen.

Der Child Development Index vergleicht die Entwicklung von Kindern in 141 Ländern. Anhand von Kriterien zu Gesundheit, Bildung und Ernährung zeigt er, wo auf der Welt es Kindern am besten und wo es ihnen am schlechtesten geht.

14. State of the World’s Mothers Report

premature baby

Mai 2013 – Der diesjährige State of the World’s Mothers Bericht von Save the Children untersucht die Lebenssituation von Müttern und Kindern in 176 Ländern – das sind mehr Länder als jemals zuvor.

Die Top-Plätze belegen in diesem Jahr Finnland, Schweden und Norwegen. Insgesamt wurde der Status von Müttern und Kindern in den 10 führenden Ländern in Bezug auf Gesundheit, Bildung, Wirtschaft und Politik als sehr positiv bewertet. Die Schweiz liegt auf Platz 12 (letztes Jahr Platz 18). Den letzten Platz unter den betrachteten Ländern belegt die Demokratische Republik Kongo. In den zehn letztplatzierten Ländern – alle aus dem subsaharischen Afrika – stellt sich die Lage genau entgegengesetzt zu den vordersten Zehn dar: Sie schneiden in allen Bereichen schlecht ab. Durchschnittlich stirbt eine von 30 Frauen an mit der Schwangerschaft verbundenen Komplikationen und eines von sieben Kindern vor seinem fünften Geburtstag.

Seit 1990 wurden weltweit beispiellose Fortschritte bei der Reduzierung der Mütter- und Kindersterblichkeit erzielt. Gemeinsam haben Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Familien die Zahl der alljährlich sterbenden Kinder unter 5 Jahren um über 40 Prozent gesenkt – von 12 Millionen auf 6,9 Millionen. Bei den Müttern ist der Fortschritt sogar noch grösser: Hier ist die Zahl der Todesfälle seit 1990 um 50 Prozent zurückgegangen – von 540 000 auf 287 000 pro Jahr. Doch blickt man auf die Statistik für die Verletzlichsten unter den Kindern – die Neugeborenen – sind die Fortschritte deutlich weniger gross: 2011 starben 3 Millionen Säuglinge in ihrem ersten Lebensmonat. Das entspricht 43 Prozent aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren weltweit. Drei Viertel dieser Neugeborenen sterben in der ersten Lebenswoche, ein weiteres Drittel überlebte seinen ersten Lebenstag nicht.

  • Child Development Index 2012 (PDF 1.69 MB)
  • Stoppt das Sterben

    Neugeborenes in Nigeria

    Februar 2014 – Eine Million Neugeborene sterben jährlich an ihrem ersten und einzigen Lebenstag.

    Der Bericht verdeutlicht, dass weltweit die Hälfte aller Todesfälle bei Neugeborenen verhindert werden könnten, wenn Schwangere und Babys von ausgebildeten Gesundheitshelfern während der Geburt versorgt würden und es eine flächendeckende, kostenlose Gesundheitsversorgung gäbe.

    In Äthiopien werden nur 10% aller Geburten von qualifizierten Helfern begleitet, in ländlichen Gegenden von Afghanistan gibt es eine Hebamme für 10 000 Frauen. In Ländern wie dem Kongo oder der Zentralafrikanischen Republik müssen Mütter für Notfallbehandlungen bezahlen. Die ist oft so teuer wie Nahrungsmittel für einen Monat.

    Das Spiel mit dem Leben

    Shokot, two years, at his home in Bangladesh.

    Oktober 2013 – Gemäss dem Bericht «Das Spiel mit dem Leben» bekämpfen viele Länder die Kindersterblichkeit nur punktuell – ganze Einkommensgruppen und Regionen sind vom Erfolg ausgeschlossen.

    Der Bericht betrachtet 75 Länder und zeigt deren Bemühungen hinsichtlich des Millenniums-Entwicklungsziels zur Senkung der Kindersterblichkeit auf.

    Der Bericht analysiert nicht nur, wie schnell die einzelnen Länder sich verbessern, sondern auch, ob die Fortschritte gleichmässig über verschiedene Gesellschaftsgruppen verteilt und nachhaltig sind.

    Niger, eines der ärmsten Länder der Welt, bekämpft die Kindersterblichkeit global am effektivsten. Die Zahl der Todesfälle bei unter Fünfjährigen konnte seit 1990 um beinahe 2/3 reduziert werden. Bemerkenswert ist vor allem, dass die Kindersterblichkeit in allen Einkommensgruppen und Regionen Nigers reduziert wurde.

13. Jahresbericht zur Lage der Mütter in der Welt

Kangaroo Care: 18 year-old mother, Hemanti Dangora practices the "skin to skin" aspect of kangaroo care with her 28 day-old baby. The baby has not yet been named.

Mai 2012 – Laut dem neusten Bericht zur Lage der Mütter in der Welt dem State of the World’s Mothers Report 2012 von Save the Children leben Mütter in Norwegen weltweit am besten; in Niger hingegen am schlechtesten.

Die Schweiz liegt auf Platz achtzehn. Der Report zeigt auf wie der Tod von jährlich einer Million Kindern verhindert werden könnte. Die Studie, welche die Situation von Müttern in 165 Ländern weltweit vergleicht, untersucht Faktoren wie Gesundheitsversorgung, Bildung und wirtschaftliche Lage von Müttern sowie kritische Indikatoren wie Kindersterblichkeit und Ernährung.

Die echten und die falschen Tränen

Ist dieses Griechenland den heutigen

Deutschen bekannt?

http://agora-dialogue.com/ist-dieses-griechenland-den-heutigen-deutschen-bekannt/

Agora Dialogue

DIE BOTSCHAFT VON DISTOMO

Das Gebaren der Deutschen den Griechen gegenüber und der Griechen den Deutschen gegenüber am Beispiel des Massakers von Distomo von den Nazis im zweiten Weltkrieg

Bericht über das Massaker von Distomo, am 10 Juni 1944, vom Vorsitzenden des Roten Kreuzes in Griechenland Sture Linner aus Schweden

Herr Sture Linner schreibt in seinem Buch: „Meine Odyssee“ folgendes über den Fall Distomo.

Wir heirateten am 14 Juni. Der Verantwortliche der griechischen Abteilung Emil Santstrom, hat uns deswegen mit einem Mittagsessen beehrt. Am späten Abend hat er mich vom Gelächter und dem Lärm in eine Ecke geführt, wo wir ungestört sprechen konnten. Er hat mir ein Telegramm gezeigt, dass er kurz vorher bekommen hatte: Die Deutschen metzelten drei Tage lang die Bewohner von Distomo in der Nähe von Delphi nieder. Anschließend haben sie das Dorf niedergebrannt. Wahrscheinlich überlebten das Massaker manche Bewohner, die unbedingt unmittelbar Hilfe brauchten. Distomo war im Bereich meiner Verantwortung, um es mit Lebens- und Arzneimittel zu versorgen. Ich gab meiner Frau Kleio das Telegramm zu lesen. Sie nickte, und so entfernten wir uns von der fröhlichen Feier. In ungefähr eine Stunde waren wir unterwegs in der Nacht. Wir haben eine beschwerliche lange Zeit, bis wir die beschädigten Straßen und die vielen Straßensperren durchfuhren, um am frühen Morgen zu der Hauptstraße zu gelangen, die nach Distomo führte. Vom Straßenrand flogen in niedriger Höhe, langsam und widerwillig Geier, als sie uns bemerkten. An jedem Baum neben der Straße und in einer Distanz von vielen hundert Meter hängten menschliche Körper, gefestigt mit Bajonetten. Manche waren noch am Leben.

Es waren die Bewohner vom Dorf, die auf dieser Art und Weise bestraft wurden. Sie wurden für Hilfe an die Partisanen dieses Bereiches verdächtigt, die eine Truppe des SS angegriffen hatten. Der Geruch war unerträglich. Im Dorf selbst brannte noch Feuer in dem Rest der verbannten Häuser. Auf der Erde lagen zerstreut hunderte Menschen jeden Alters, von Greisen bis Säuglinge. Vielen Frauen haben die Soldaten den Mutterleib mit den Bajonetten zerschnitten und die Brust herausgerissen. Andere lagen gewürgt, umwickelt mit ihren Gedärmen um ihren Hals. Es schien, als ob keiner das Massaker überlebte. Aber doch! ein Greiser am Rande des Dorfes! Wie aus Wunder hat er das Gemetzel überlebt. Er war im Schock – Zustand vor Grauen, mit leeren Blicken, der ein unverständliches Zeug sprach. Wir stiegen mitten in das Unheil und riefen auf Griechisch: „Rotes Kreuz!“, Rotes Kreuz!“ Wir kamen, um zu helfen“. Von der Ferne näherte sich eine Frau. Sie erzählte uns, dass sich eine kleine Zahl von Dorfbewohnern vor dem Angriff davon geflohen war. Zusammen mit ihr begannen wir, sie zu suchen. Auf der Suche haben wir festgestellt, dass die Frau auf die Hand geschossen wurde. Wir haben sie operiert. Kleio hat sie operiert. Es war die unsere Hochzeitsreise… Einige Zeit später hätte es einen erwähnenswerten Epilog gehabt.

Als die deutschen Truppen gezwungen wurden, Griechenland zu verlassen, ging alles nicht reibungslos. Eine deutsche Einheit wurde von griechischen Partisanen umzingelt, genau im Bereich von Distomo. Ich dachte, dass diese Tatsache von den Griechen als große Gelegenheit gehalten würde, blutige Rache zu üben. Zumal dieses Gebiet von jeder Hilfe an Lebensmittel abgeschnitten war. Ich habe nun die nötigen Lebensmittel bereitet, schickte nach Distomo eine Nachricht, dass wir kommen, und so befanden wir uns noch einmal auf dem Weg, Kleio und ich, Richtung Distomo. Als wir an Dorfeingang erschienen, kam uns ein Komitee des Dorfes, mit dem Priester in der Mitte, entgegen. Der Priester, ein richtiger Patriarch nach alten Prinzipien, mit langem, weißem, Wellenbart. Neben ihm stand der Partisanenführer mit voller Ausrüstung. Der Priester nahm das Wort und bedankte sich bei uns, dass wir mit Lebensmittel zu ihnen kamen. Er erzählte weiter: «Hier sind wir alle hungrig, sowohl wir selbst, als auch die Deutschen Gefangenen. Gewiss, wenn wir Hungernot erleiden, sind wir doch in unserem Ort. Die Deutschen haben nicht nur den Krieg verloren, sind außerdem weit von ihrer Heimat entfernt. Geben Sie ihnen das Essen, das Sie mitgebracht haben, denn sie haben einen langen Weg vor sich».

Bei diesem Ausdruck von dem Priester, hat Kleio ihren Blick auf mich gewandt und schaute mich an. Ich vermutete, was sie mir mit diesem Blick sagen wollte, aber ich sah nicht mehr klar. Ich stand dabei und weinte…“

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Dagegen können mir die öffentlichen Krokodilstränen von Gauk bei seinem Griechenlandbesuch, wie sie bei >PI vorgeführt werden, geschenkt werden. Wo Staatsoberhäupter in aller Öffentlichkeit trauern, ist immer Misstrauen angesagt. Aber die Wut der User aus dem nationalen Ressentiment- bis Revisionsbereich, in dem man von den Leiden der Griechen unter der deutschen Besatzung noch nie etwas wissen wollte, wo man die Verbrechen der SS an der Dorfbevölkerung wenn nicht gerade leugnet so doch zynisch verhöhnt, als Erschiessungen von „irgendwelchen“ Geiseln u.drgl., oder aber mit hämischem Grinsen die Quellen der Zeugenberichte bemäkelt, als seien die Berichte eines Überlebenden erfunden, – wie jener User suggeriert, der smilig eilig zur Stelle ist, um vom Bericht, in diesem Fall dem Film von Stefan Haupt, selbst abzulenken, da er nicht aus einer echten rechten Wehrmachtquelle u.drgl. stammt, müssen jedem, der eine Dokumentation über das Schicksal von Distomo gesehen hat, wie der blanke Hohn vorkommen und zutiefst befremden, um nicht zu sagen beelenden. Das ist wohl nur noch dégoutant, wie da die Massaker an der Dorfbevölkerung mit der Besatzung des Landes gerechtfertigt werden, die ja die Partisanen habe bekämpfen müssen. Durch Verstümmelung von Frauen, Kindern und Greisen?! Und ich dachte immer, der Tugendterror sei links, aber was so ein deutscher Tugendwachtmeister ist, der lässt nichts auf die deutschen Besatzer kommen. http://www.pi-news.net/2014/03/warum-musste-gauck-nach-griechenland/#comments

Aus der Quelle hagalil stammt die Nachricht

Zentralrat der Juden in Griechenland

http://www.hagalil.com/archiv/2006/09/hellas.htm

Die Leiden der Griechen unter der deutschen Besatzung

Kentriko Israilitiko Symvoulio protestiert:

NPD-Chef in Griechenland unerwünscht

Gegen den Besuch des NPD-Vorsitzenden Udo Voigt, zur Unterstützung einer rechtsextremen Gruppierung im griechischen Kommunalwahlkampf hat der Jüdische Gemeindebund Griechenlands, der Kentriko Israilitiko Symvoulio, scharf protestiert.

Moisis Constantinis, Sprecher des KIS, erinnerte an das schreckliche Leiden Griechenlands unter deutscher Besatzung. 15% aller Griechen verloren damals ihr Leben. Das Land wurde ausgeraubt und ausgehungert. Bis zum heutigen Tag weigert sich die Bundesrepublik Überlebende der Massaker zu entschädigen.

Trotz eindrucksvollstem Widerstand und der mutigen und opferbereiten Solidarität der gesamten griechischen Bevölkerung, gelang es nur eine Minderheit der jüdischen Bürger über die NS-Herrschaft zu retten. Vor diesem Hintergrund sei der Besuch des NPD-Chefs mehr als geschmacklos.

Das Schicksal der griechischen Juden unter deutscher Herrschaft 1941-1944

Ausgebeutet und vergast
Das Schicksal der griechischen Juden unter deutscher Herrschaft 1941-1944

http://www.hagalil.com/archiv/2006/09/hellas.htm

Vielleicht möchte der famose deutsche  Linienrichter auch noch den griechischen  Juden  vorschreiben,  wo ihre Erinnerungen publiziert werden dürfen und wo nicht. Bisher kannte ich das eher umgekehrt: dass Islamkritiker von linken Tugendterroristen angegriffen werden, weil sie „konservative“ blogs besucht haben oder Publikationen gelesen wie die  JF.  Aber der Typus des Tugendwachtmeisters  und Quellenüberwachers von rechts ist auch ein Erlebnis.  rvc

Auszug aus hagalil > Junge Welt

  •  Mit der in Griechenland am 6. April 1941 einfallenden 12. deutschen Armee marschierte auch eine Einsatzgruppe der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes ein. Sie sollte mit logistischer Unterstützung der Wehrmacht „Terroristen, Kommunisten, Juden und andere Reichsfeinde“ bekämpfen. Nachdem sich im Juni 1941 die Deutschen in ihre in Absprache mit dem faschistischen Italien festgelegten Besatzungszonen (nämlich „Saloniki-Ägäis“, Athen-Piräus und Westkreta) zurückgezogen hatten, konzentrierte sich die Verfolgung der Juden auf die sogenannte Saloniki-Zone. In der italienischen Zone blieben die Juden zunächst weitgehend unbehelligt – bis zur Kapitulation Italiens im September 1943.Ein Sonderkommando des Chefideologen der Nazis, Alfred Rosenberg, war der 12. Armee angegliedert. Für „Exekutivmaßnahmen“ stand dem Sonderkommando Wehrmachtspersonal aus der Geheimen Feldpolizei (GFP) und der Militärverwaltung zur Verfügung. Archive, Bibliotheken, Zeitungsredaktionen, Kirchenämter, Behörden, Bankschließfächer, Krankenhäuser, Wohn-, Geschäfts- und religiöse Gemeinschaftseinrichtungen wurden durchsucht und brutale polizeiliche Verhöre durchgeführt. Das Kommando hat historisch wertvolle Dokumente, Kulturgüter und lithurgische Gegenstände beschlagnahmt und nach Deutschland transportiert, darunter 100 000 Bücher aus den jüdischen Bibliotheken in Thessaloniki. Ziel dieser Aktionen war die Gewinnung von Argumenten für die antisemitische Propaganda und die Sammlung von statistischem Material, von Namen, Adressen, Arbeitsstellen, Eigentums- und Vermögensverhältnissen, Angaben, die für die von Rosenberg vorbereitete „rationelle“ Art des Völkermords, für Hitlers „Endlösung der Judenfrage“, von Bedeutung waren.

    Im Sommer 1942 verschärfte die Wehrmacht den Druck auf die Juden Thessalonikis. Die Militärverwaltung ordnete die Zwangsarbeitspflicht für Juden an. Unter unmenschlichen Bedingungen wurden die Arbeiter in der Erzförderung, u.a . in den vom Krupp-Konzern in Essen für die deutsche Kriegswirtschaft ausgebeuteten Chromerzgruben, sowie im Straßen- und Flugplatzbau eingesetzt. Die Aktion trug alle Merkmale der „Vernichtung durch Arbeit“. Dieses „Prinzip“ bei der Ausmerzung ethnischer oder politischer „Feinde“ wandte das Nazi-Reich insbesondere ab Herbst 1941 angesichts der hohen Verluste der Deutschen vor Moskau an. Es beinhaltete, die Arbeitskraft der Todeskandidaten vor der Vernichtung möglichst vollständig zu verwerten. Dazu hatte der Chef des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes, SS- Obergruppenführer Pohl, befohlen, der Einsatz müsse „im wahren Sinn des Wortes erschöpfend sein, um ein Höchstmaß an Leistung zu erreichen“. An der Ausführung dieses Befehls waren im Gebiet Saloniki-Ägäis in kurzer Zeit über vierhundert jüdische Zwangsarbeiter gestorben. Aus erschöpften, todkranken Arbeitern war keine Leistung mehr herauszuholen. Um aus dieser „Angelegenheit“ dennoch Gewinn schöpfen zu können, verfiel Kriegsverwaltungsrat Merten auf den „Dreh“, die jüdische Gemeinde für die Auslösung aus der todbringenden Zwangsarbeit eine Ablösesumme in Höhe von umgerechnet mehreren Millionen Reichsmark zahlen zu lassen. Einen großen Teil dieses Geldes hat Merten offenbar in die eigene Tasche gesteckt.

    Anfang 1943 verstärkten deutsche Militärs und Diplomaten den Druck auf die italienischen Militärbehörden, die in ihrer Zone lebenden Juden den “ Endlösungs „-Maßnahmen zu unterwerfen. Generaloberst Löhr , Oberbefehlshaber der in Griechenland befehlsführenden Heeresgruppe E, bedrängte den italienischen Oberbefehlshaber, General Carlo Geloso , mit den dort lebenden griechischen Juden nach deutschem Beispiel zu verfahren.

    „Endlösung“ in Thessaloniki

  • Als die Italiener das ablehnten, begannen die Deutschen ab Frühjahr 1943 in ihrer und in der bulgarischen Zone Griechenlands mit der „Endlösung“. Als erste deportierte man die etwa 4 000 griechischen Juden der Provinz Belomorje , wie die Bulgaren das Gebiet nannten, in Vernichtungslager, meist nach Treblinka, wo fast alle – etwa 97 Prozent – sofort im Gas erstickt wurden.Anfang Januar 1943 fanden in Athen Beratungen zwischen dem Bevollmächtigten des Reiches in Griechenland, Dr. Günter Altenburg, dessen Vertreter in Saloniki, Generalkonsul Schönberg, dem Oberkommando der Heeresgruppe E, dem Befehlshaber Saloniki-Ägäis und der SS statt, auf denen die Einzelheiten einer schnellen „Endlösung“ im Bereich Saloniki- Ägäis besprochen sowie der Ablauf und die Verantwortlichkeiten festgelegt wurden. Für die „Endlösung“ im Befehlsbereich Saloniki-Ägäis stellte die hochrangige Januarbesprechung eine Frist von sechs bis acht Wochen.

    Zwei Drittel aller Juden Griechenlands, etwa 50 000 Menschen, lebten in diesem Befehlsbereich. In einer konzertierten Aktion der Wehrmacht, der Dienststellen des Reichsbevollmächtigten Altenburg und der Kommandos der Sicherheitspolizei und des SD ab Januar 1943 erfolgten die Erfassung, Enteignung, Ghettoisierung und Deportation der Juden.

    Am 6. Februar 1943 ordnete die Militärverwaltung unter Max Merten die Kennzeichnung und Ghettoisierung an. Am 1. März mußten alle Juden eine detaillierte Vermögenserklärung abgeben. Wenige Tage danach wurde ihr gesamter Besitz beschlagnahmt. Alles Bargeld mußte abgeliefert werden. Es wird vermutet, daß Merten, wie schon bei der Zwangsarbeiteraktion des Jahres 1942, einen erheblichen Teil der konfiszierten Güter und des Bargeldes für sich abgezweigt hat – eine weitere Quelle, aus der sich der vermutete Schatz in dem Wrack vor Kalamata speist. Die Militärverwaltung (Merten) verkündete kraft der ihr verliehenen vollziehenden Gewalt die Terrormaßnahmen. Deren Durchführung übertrug sie den in „Endlösungsfragen“ erfahrenen Profis der Außenstelle des Sicherheitsdienstes Thessaloniki und dem Sonderkommando des Sicherheitsdienstes unter Leitung des Eichmann-Mitarbeiters SS-Hauptsturmführer Wisliceny (Sonderkommando der Sicherheitspolizei für Judenangelegenheiten ).

    Am 15. März 1943 ging der erste Transport in das Tausende Kilometer entfernte Auschwitz. Um die zu Kriegszeiten knappen Transportkapazitäten restlos auszunutzen und den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten, pferchte man die Menschen eng zusammengedrängt in Viehwaggons. 2 600 bis 2 800 Menschen wurden auf diese Weise pro Transport deportiert. Viele überlebten den neuntägigen Transport nicht und kamen tot in Auschwitz an. Fast alle Juden aus Griechenland wurden von der Rampe sofort in die Gaskammern getrieben. Im Sommer 1944 erwähnte der Kommandant von Auschwitz, Höß , beiläufig, daß die griechischen Juden zur Arbeit u. a. in den Betrieben der IG-Farben-Industrie AG körperlich nicht fähig und sofort zu ermorden sind. Nur einige junge Frauen habe er in den Block 10 überstellen lassen, wo Professor Clauberg qualvolle medizinische Experimente an ihnen durchführte.

    Als im April 1943 der Oberrabbiner Koretz an den Kollaborationsministerpräsidenten Rallis bei dessen Besuch in Thessaloniki appellierte, dafür zu sorgen, “ daß die seit 2 000 Jahren bestehende Kultusgemeinde zu Saloniki nicht liquidiert werden möge“, lehnte Rallis eine Intervention kategorisch ab. Der Befehlshaber Saloniki-Ägäis sah in diesem Vorfall einen Versuch „der Gegenwirkung gegen einen militärischen Befehl“, ließ Koretz mit seiner ganzen Familie festnehmen und auf die Liste jener Juden setzen, die „mit einem der nächsten Transporte abbefördert “ werden sollten, wie es in einem Bericht des Generalkonsuls Schönberg vom 16. April 1943 an Altenburg über den „Skandal“ hieß. Der Bericht Schönbergs spiegelt die Zustimmung des Altenburg-Apparats mit den Maßnahmen des Befehlshabers wider. Der im Januar vorgegebene Zeitplan wurde eingehalten. In kurzer Zeit deportierten die Nazis etwa 50 000 Juden aus der deutschen Besatzungszone in die Vernichtungslager.

Frauenverkauf und Zwangsehen

Mark Durie The Rising Sex Traffic in Forced Islamic Marriage

Ein wichtiger Artikel zum Thema Zwangsheirat und Eherecht, die historischen und rechtlichen Aspekte bei der Kollision von Scharia und säkularem demokratischen Recht, zur Haltung der westlichen Justiz, die die Gewalt gegen Frauen durch das islamische Recht wissend toleriert.

mehr: http://www.meforum.org/3780/sex-traffic-forced-islamic-marriage

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Tag der Frau

8. März 2014

Die etwas anderen Covergirls

Täuschend echte Zeitschriften-Covers publiziert eine Frauenorganisation zum Internationalen Tag der Frau. Die Schlagzeilen mögen zynisch sein, doch die Botschaft ist stark.

Das ist nicht „Good Houesekeeping, sondern good Slevekeeping http://www.20min.ch/panorama/news/story/Die-etwas-anderen-Covergirls-22962852

Das US-Crowdfunding-Unternehmen Catapult aus New York hat zum Weltfrauentag 2014 eine Kampagne mit gefälschten Zeitschriften-Covers lanciert. Dabei werden drei Themen behandelt: Zwangsheirat, Frauenhandel und sexuelle Ausbeutung. So heisst die Zeitschrift «Bride» (Braut) «Child Bride» (Kinderbraut). Darunter eine Bildlegende: «Wie alt ist er? 60? 70? und andere Fragen, die man lieber nicht stellt».

Flüchtig betrachtet, sehen sie aus wie ganz normale Frauenmagazin-Covers: Die Titel erinnern an bekannte Zeitschriften, die Schlagzeilen sind elegant gelayoutet, die Models perfekt ausgeleuchtet.

Doch bei genauerem Betrachten wird man stutzig. Das eine Magazin heisst nicht «Bride» (Braut), sondern «Child Bride» (Kinderbraut), das andere nicht «Good Houskeeping» (Gute Haushaltsführung), sondern «Good Slavekeeping» (Gute Sklavenhaltung).

Frauenhandel, Zwangsheirat und Sklaverei

Ebenso zynisch kommen die Schlagzeilen daher. «Versteck ihren Pass, wo sie ihn niemals findet», steht da etwa. Oder: «35 Make-up-Tipps, um blaue Flecken zu kaschieren». Es handelt sich um eine Aktion der feministischen Crowdfunding-Agentur Catapult aus New York zum Internationalen Tag der Frau. Sie nimmt damit drei heikle Themen ins Visier: Frauenhandel, Zwangsheirat und Sklaverei.

«Der Internationale Tag der Frau ist der einzige Zeitpunkt des Jahres, an dem das Thema Gleichberechtigung für Mädchen und Frauen etwas Aufmersamkeit bekommt», sagt Maz Kessler, Gründerin und Creative Director bei Catapult, gegenüber dem US-Blog Mashable.

(…)   14 Millionen Mädchen – manche sogar unter acht Jahre alt – werden im Jahr 2014 zwangsverheiratet. 1,2 Millionen Kinder sind Opfer von Menschenhandel, 80 Prozent davon sind Mädchen. In ihrer Heimatstadt New York ist das Durchschnittsalter, in dem eine Frau sexuell ausgebeutet wird, 13 Jahre.

Men in action;

Lockangebot: Über tausend Pädophile wollen Sex mit 10-Jähriger

«The Whistleblower»: Frauenhandel mit Uno-Hilfe

Prostitution: Frauen zu verkaufen
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Zwangsheirat

August 2012 12  http://www.20min.ch/schweiz/news/story/27408354

Wenn der Wille der Frau nichts zählt

Jeden zweiten Tag findet in der Schweiz eine Zwangsheirat statt. Der Bund präsentiert weitere eindrückliche Zahlen, die belegen, wie stark der Einfluss der Familie auf junge Paare zuweilen ist.

Zwangsheiraten in der Schweiz sind keine Einzelfälle: In den vergangenen zwei Jahren wurden gemäss einer Studie rund 1400 junge Frauen von ihrer Umgebung unter Druck gesetzt, zu heiraten, eine Liebesbeziehung zu beenden oder auf eine Scheidung zu verzichten.

Die Zahlen haben Forscherinnen der Universität Neuenburg im Auftrag des Bundesamts für Migration (BFM) ermittelt. Es handelt sich um Schätzungen: Die Zahl genau zu beziffern, sei praktisch unmöglich, halten die Autorinnen fest. Für ihre Studie stützen sie sich auf die Angaben von Einrichtungen wie Frauenhäusern…

Das Parlament hatte in der letzten Session ein Gesetz über Massnahmen gegen Zwangsheiraten verabschiedet. Neu ist zum Beispiel gesetzlich verankert, dass erzwungene Ehen ungültig sind. Wer jemanden zu einer Ehe nötigt, riskiert eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren…

Es geht um Zwangsheiraten wie um gewaltsame Scheidungsverhinderungen.

Bei den Zwangsheiraten ist über ein Drittel der Betroffenen in der Schweiz geboren, bei den verbotenen Liebesbeziehungen rund die Hälfte. Die Betroffenen seien mehrheitlich gut im Arbeitsmarkt integriert oder hätten eine Ausbildung absolviert, hält die Studie fest.

Physische und psychische Gewalt

Auf Scheidungen verzichten müssen vor allem über 25-jährige, im Ausland geborene Frauen, die wirtschaftlich von ihrem Ehemann abhängig sind und deren Aufenthaltsstatus unsicher ist. 80 Prozent der Betroffenen verfügen nicht über die Schweizer Staatsbürgerschaft.

Die Scheidungsverzichtsfälle sind nicht nur die häufigsten. In diesen Fällen wird laut der Studie auch am meisten psychische und physische Gewalt angewendet. Dennoch werde darüber nur selten gesprochen, stellte Mitautorin Neubauer fest. …

Form der häuslichen Gewalt

Um den Frauen zu helfen, empfiehlt die Studie eine neue Herangehensweise an das Problem der Zwangsheiraten: Diese sollten künftig als Formen der häuslichen Gewalt behandelt werden, finden die Forscherinnen. Weiter sollen die verschiedenen Institutionen enger zusammenarbeiten.

Dass Zwangsheiraten Gewalt bedeuten, sollte eigentlich klar sein. Ist es aber nicht für die vielen allzu vielen, denen das als Ehe legalisierte Vergewaltigungsrecht des Moslemmannes egal ist odedr gar kein begriff. Weil sioe z.b. Auch nichts gegen die Zwangsprostiotution im eigenen Land haben.

Nationalrat entscheidet: Zwangsheirat steht künftig unter Strafe

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Deutsche Duckmäuser kuschen vor dem linken Meinungsterror

Linksfaschistisches Görengesindel grölt gegen Sarrazin

Eine Peymann-Inzenierung?

 

Kopftuchmädchen verhindern Sarrazin-Lesung

http://www.welt.de/politik/deutschland/article125344150/Kopftuchmaedchen-verhindern-Sarrazin-Lesung.html

Der frühere SPD-Politiker Thilo Sarrazin wollte im Berliner Ensemble über sein neues Buch vom „Tugendterror“ diskutieren. Allerdings kam es nicht dazu. Wütende Demonstranten hatten etwas dagegen.

  • Demonstranten verhindern Sarrazin-Lesung
  • Um fünf vor zwölf haben die Demonstranten ihr Ziel erreicht: Thilo Sarrazin verlässt die Bühne, umzingelt von mehreren Personenschützern. Er flieht vor einem lautstarken Mob, vor mehreren Dutzend Protestierenden, die linksradikale Parolen brüllen. Er kapituliert vor Trillerpfeifen, Buhrufen und „Sarrazin raus“-Schlachtgesängen. Der Bestsellerautor und Sozialdemokrat, der Ex-Bundesbankvorstand und ehemalige Berliner Finanzsenator entschwindet nach fast einer Stunde vom Podium – ohne dass er dort ein Wort gesagt hat. (…)
  • „Wir sind die Kopftuchmädchen“
  • Unter Bravo- und Buhrufen betritt Sarrazin um 11.02 Uhr das Foyer im ersten Stock des BE. „Wir sind die Gemüsehändler“, steht auf einem Transparent, das eine junge Frau entrollt. „Wir sind die Kopftuchmädchen“, behauptet ein älterer Herr aus der Menge. Ein weiterer Demonstrant hält ein Schild hoch, auf dem eine Guillotine zu sehen ist und „#TerrorThilo“ als „Menschenfeind im Brecht-Theater“ tituliert wird. „Wir sind der Tugendterror“, kündigt ein anderer in großen Lettern an. Er hat nicht zu viel versprochen. „Hau ab, hau ab“, skandieren mehrere Dutzend Demonstranten. (…)
  • Ferbers bietet einer Demonstrantin ein Statement auf der Bühne an; drei Minuten lang darf sie reden. „Wir sind der Tugendterror“, brüllt die junge Frau ins Mikrofon. „Wir sind die Gebärmaschinen.“ Ihre Hände zittern, während sie den Zweck ihrer „Performance“ beschreibt. Man wolle Sarrazin „den Spiegel vorhalten“, er sei ein „Brandstifter“, verantwortlich für die Brandanschläge gegen Ausländerheime in Solingen und Mölln; zu diesen war es Anfang der 90er-Jahre gekommen. Anders als vom BE erhofft, verlassen die Demonstranten nach dem Brüllstatement nicht den Raum. (…)
  • Die Veranstaltung endet, bevor sie begonnen hat. Die Gäste bekommen ihr Eintrittsgeld erstattet. Sarrazin flieht ins Direktionszimmer von Helene Weigel. „Gegen Rechtsbrecher müssen Sie die Polizei holen“, wirft seine Ehefrau Ursula dem BE vor. Jutta Ferbers hat soeben mit ihrem Intendanten Claus Peymann gesprochen. Unumwunden gibt sie zu: „Wir haben uns diesem Meinungsterror gebeugt.“