Frankreichs Hölle der Gewalt

Eine Rezension  des Buches  von  Obertone:    „La France Orange mécanique „

Von Torben Snarup Hansen, Historiker, Emeritus der Univ. Kopenhagen (übers. rvc)

http://www.rights.no/2013/05/det-franske-voldshelvetet/

Der Film Clockwork Orange  – 1971, von Stanley Kubrick – ist eine anti-utopische Erzählung von einer Verbrecherbande, die sich durch äusserste Gewalt auszeichnet. Das hat den Journalisten Laurent Obertone zu dem Titel „Clockwork Orange Frankreich“ inspiriert.

Über 350 Seiten dokumentiert, analysiert und kommentiert er den Absturz der französischen Gesellschaft in massive, permanente Kriminalität vom schwersten Kaliber als Folge der Einwanderung, sowie die massgebliche Verantwortung der Behörden und Medien für die Katastrophe.  

Frankreich hat früher eine grosse Anzahl von Ausländern aufgenommen – zum Beispiel Italiener und Armenier in den 20ern, und Portugiesen und Spanier in den 50ern. Die wurden relativ schnell und leicht integriert. So ging das nicht  – oder jedenfalls nur teilweise – mit dem Zustrom in den letzten vier Jahrzehnten von nicht-westlichen Zuwanderern (und Flüchtlingen). In den grossen und mittelgrossen Städten sind sogenannte „sensible Quartiere“ entstanden,  von denen viele für die Republik völlig verloren sind (”territoires perdus de la république”). Hier hat sich eine neue Unterklasse von arabischen, afrikanischen Zuzüglern angesammelt. Die ursprüngliche französische Bevölkerung flüchtet nun von diesen Orten, wo die weitaus meisten Wohnungen Sozialbauten sind.

Soziologisch betrachtet sind diese „Zonen“ Schmarotzer der Gesellschaft , der Nation. Obertone bringt eine Flut von Statistikern – primär offizielle – zur Verdeutlichung  des Elends. Von 1980 bis 2000 hat sich die Anzahl der Vergewaltigungen verfünffacht, und sieben Prozent der französischen Frauen fielen diesen Verbrechen zum Opfer. Jedes Jahr werden 75 000 Frauen vergewaltigt. 

Laut den offiziellen Angaben werden pro Jahr 1000 Morde begangen, aber ein Soziologe schätzt die wirkliche Zahl um 45% grösser. Die Anzahl der Einbrüche, der Raubüberfälle, der abgebrannten Autos oder anderer Vandalenakte steigt seit langem an.  Jährlich gibt es 105000 räuberische Überfälle – darunter Bankraub – ohne Waffen,  plus 6 200  mit Schusswaffen und 9 5000 mit Messern. Total kostet die Kriminalität jährlich 115 Milliarden Euro – 5,6 % des Bruttosizialprodukts  (2010 veröffentlicht in der Zeitung Le Figaro). Unter anderen Ausgaben können die 30 Milliarden Euro Pensionsgelder für die Einwanderer genannt werden. Dazu kommen eine Reihe von anderen Ausgaben wie die Sanierung von Mietwohnungen, der Betrieb von Gefängnissen, die erhöhte Bereitstellung von Polizei und Feuerwehr u.s.w..      

Die Politiker, vor allem vom linken Flügel, streiten ab, dass dieses täglichen Delikte überhaupt stattfindet. Stattdessen reden zum Beispiel die sozialistische Minister Valls und Toubira  (bzw. der Innenminister und der Justizminister) über die dringende Notwendigkeit zur Bekämpfung der „Rassismus“ unter der ursprünglichen französischen Bevölkerung. 

Vergewaltigung ist ein Regierungsanliegen, wenn es sich um Syrien handelt, aber nicht um Lyon oder Paris. Über Frankreichs interne Probleme wachen verschiedene ganz- und halbstaatliche Organisationen, die vom linken Flügel zum Zweck des antirassistischen Einsatzes geschaffen wurden. Bis 2011 fungierte HALDE, die sogenannte „Höhere Behörde  zur Bekämpfung der Diskriminierung und Förderung der Gleichheit“, die heute DDD heisst , „Verteidigung des Rechts“. Neben der Bezichtigung „der Weissen“ als Rassisten und daraus folgender „Ausgrenzung“ der Einwanderer weisen die Behörden auf Faktoren wie Armut und Arbeitslosigkeit hin. Dass Moslems enorm überrepräsentiert sind in den Gefängnissen, ist die Schuld der französischen Gesellschaft. 

Die flächendeckeneden Medien berichten ungern über die täglichen kriminellen Vorfälle aus den „sensiblen Quartieren“. Wenn sich die schlimmsten Verbrechen schliesslich herumsprechen, scheuen die Redaktionen nicht vor Verdrehungen, Verschweigen und geradezu Lügen zurück. Die berühmte Tageszeitung  Le Monde nannte auf diese Weise einen Mörder tschetschenischer Herkunft um: Sein Name ist Omar, aber die Zeitung nannte ihn Vladimir. Politiker und Medien haben sich das moralische Recht genommen, die Vorfälle entweder zu verschweigen oder umzuformulieren oder die Fälle in Anführungszeichen zu setzen, die von kriminellen Einwanderern verursacht werden, oder die Proteste der Opfer lächerlich zu machen, zu verurteilen oder zunichte zu machen.

  • Eine veritable Kulturrevolution hat in unserem Land stattgefunden. Man fühlt sich noch intellektuell überlegen, wenn man Partei für die Verbrecher ergreift und ihre Verantwortung bagatellisiert. ..“ (S.17)

Die öffentliche Debatte ist von einem Paradigma durchdrungen, einem „Diskurs“ bzw. einer Wortwahl, die die Realität der Brandstiftungen, der Schiessereien, der Messermorde und Vergewaltigungen verschleiert und leugnet  Klagen und Protest werden regelmässig mit  Beschuldigungen  wie  „ungerechte Kritik an ganzen Bevölkerungsgruppen aufgrund von  Einzelfällen“ erwidert. Wenn Tausende von Kriminellen, die aus  afrikanischen Staaten stammen – sowohl nördlich wie südlich der Sahara –  die Stadt abbrennen, heisst es „die Jungendlichen aus den Vorstädten“. Es gilt nämlich bestimmte Gruppen von Einwanderern nicht zu „stigmatisieren“.“

Die Redaktoren, Politiker und Beamten wohnen natürlich selber nicht in „sensiblen Quartieren“, und sie schrecken nicht davor zurück, diejenigen zu stigmatisieren, die zu einem effektiven Einsatz gegen die Verbrechen aufrufen. Ist ein Kritiker erst mal als „Rassist“ verschrieen, werden alle Mittel eingesetzt, ihn anzuschwärzen. Angriff ad hominem ist eine beliebte Taktik. Hatte ein Bruder des Grossvateres des betreffenden Rassisten irgendwelche Beziehungen zum Vichy.-Regime (das mit der deutsche Besatzungsmacht 1940 –44) zusammenarbeitete)? In dem Fall ist die Sache sonnenklar, und jede Dokumentation über Mord oder schwere Körperverletzung ist vom Tisch gefegt. 

Obertone liefert eine gründliche Widerlegung der Hauptpunkte der monotonen Rhetorik  und Indoktrinierung, der die „professionellen Moralisten“ die Gesellschaft aussetzen. Ein Beispiel: Die Arbeitslosigkeit ist relativ hoch in Frankreich, aber die „Randgebiete“ mit den meisten Arbeitslosen haben eine wesentlich  niedrigere Kriminalitätsrate als die „sensiblen Gebiete“ in und um Paris. Er schliesst das Buch mit folgender Feststellung:  Ethnisch homogene Gesellschaften wie Finnland  oder Japan haben die geringste Kriminalität und den höchsten Wohlstand.

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