Linksextreme Hetze gegen Aufklärung über den Islam

Hetze gegen BaZ-Artikel zur Aufklärung über den Islam

Islamfeindliche Hetze basierend auf rechtsextremer Quelle“ – so  titelt ein Hetzer gegen die jüngsten aufklärerischen Artikel des BaZ zum Islam, speziell islamische Christenverfolgung,   der sich Schlemihl nennt.

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http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615

 

Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet BaZ 20.3.13

 

Von Thomas Wehrli    99 Kommentare

 

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Nun, der Name des Schlemihl dürfte stimmen, wenn auch anders gemeint… Wer sich dem Islam verschreibt und die Islamkritik verteufelt, hat einen üblen Pakt geschlossen. Denn diese Friedensreligion holt auch ihre willigen Helfer, wenn sie nicht mehr nützlich sind. Der Islam verfolgt nicht nur seine Kritiker, auch die Kollaborateure müssen dran glauben, wenn sie keine Konvertiten sind, was auch wieder nahe liegt, denn der Denunziant ist ja nicht so weit entfernt von der Schariamentalität.

Der Artikel über islamische Christenverfolgung u.ä. Eigenheiten der Scharia, wird von einem Hetzer gegen Islamkritik als Hetze denunziert. Der Herr befindet sich damit in bester Gesellschaft mit den Freunden des Islam. Schon Hitler und Himmler wussten diese Religion zu schätzen. Die Verfolgung von Islamkritikern, analog der von Dissidenten unter allen Diktaturen, macht die Monokultur des Islam auch bei den totalitären linken Köpfen so beliebt. Was an der Denunzianten- und Zensorenmentalität schon nicht mehr erstaunt, ist aber die Schamlosigkeit der Attacken auf die Aufklärer, die die Verbrechen des islamischen Rechts anprangern.

Angesichts der bekannten Barbareien dieses in islamischen Staaten gültigen Religionsrechts mit seiner Sexualsklaverei, die auch ohne die Anwendung der Huddustrafen weiterbesteht, erinnert die Beanstandung der Zahlen von Open doors durch diesen Schattenlosen an die Bemäkelung der Holocaustzahlen, -es seine keine sechs Millionen gewesen, sondern genau…? Was diesem Schlemihl nicht passt, ist dass die Greuel der Scharia überhaupt publik werden. Und dass sie nicht in ehrfürchtigem Ton berichtet werden. Kritik am Islam ist im Islam nicht erwünscht. Egal ob es sich dabei um einen Konvertiten oder einen linken Mullah handelt, der sich hier als Religionswächter gegen die Kritiker aufspielt –   der Wind weht vom Wächterrat.

Was von Open doors veröffentlicht wurde, kann der Mann, der die Islamkritik beschattet, zwar nicht widerlegen ausser mit Hinweisen auf islamophile Kollaborateure, – nur diffamieren. Dazu ist der nächstbeste Islamkriecher gut, ein Kirchenmann wie Oberkirchenrat Michael Martin, der die Ermordung von Christen in islamischen Ländern mit Mitarbeitentlassung bei Nokia vergleicht. Interessantes Rechtsverständnis, das nicht zwischen Morden und Entlassungen unterscheiden kann. Dem würden alle Holocaustfreunde unter den Arabern zustimmen.

Das Schweigen auch höherer Kirchenmänner zur islamischen Christenverfolgung erinnert an frühere Zeiten. Es gibt da gewisse Ahnlichkeiten mit vergangenen Schrecken, was die offizielle Haltung der Kirche(n) angeht, – vom heutigen Schweigen zur Scharia sowie zu den laufenden Verbrechen der Djihad-Religion an Christen und „Ungläubigen“ bis zu deren Verharmlosung als sog. „Kollateralschäden innerislamischer Konflikte“ (Prof. Schulze, Islambeschöniger vom Dienst).  Zur  bodenlosen Verharmlosung  der Morde an Christen durch den OberKriecherrat  Michael Martin, der die Verbrechen mit Entlassungen einer Firma vergleicht, kann man nur sagen: welch eine frohe Botschaft der gezielten zynischen Ignoranz!  Diesen Islamkriecher also bietet Schlemihl als Kronzeugen auf, der Open doors angeblich „scharf  kritisiert“, weil er meint, „nicht jedes Verbrechen an Christen“ sei Christenverfolgung. Hat das  etwa  jemand behauptet? Ist die Christenverfolgung damit inexistent?

Diese selben Herrschaften würden niemals sagen, nicht jedes Verbrechen an Moslems sei schon Rassismus, oder nicht jede Islamkritik sei schon rechtsextrem, nicht wahr, da gelten ganz andere Regeln der geistigen Korruption. Was ein echter Islamumschleimer ist, der möchte aus der islamischen Christenverfolgung zu gern eine christliche Islamverfolgung machen, die darin besteht, dass die von den Islamophilen ignorierten Morde an Christen in islamischen Ländern überhaupt publik  werden.

Die Botschaft ist das Delikt. Für einen Religionswächter, der die Islamgegner rufmörderisch diffamiert, als wären sie die Mörder, von denen die Apostaten, Konvertiten und Dissidenten des Islam verfolgt werden,  besteht das Verbrechen in der Aufklärung über die Verbrechen.  Aber nicht ein Schlemihl wird von moslemischen Mordbanden bedroht, nicht er muss mit Lynchmord rechnen oder mit einem bewaffnetem Besuch daheim, wie Hedegaard oder Wilders.  Denunzianten können sich sicher fühlen in diesem Klima der Gesinnungsaufseher.

Gewalt im Koran-und im Islam

http://europenews.dk/de/node/66833

Die Mordaufrufe des Koran gegen Christen Juden Atheisten sind für die Islamkollaborateure irrelevant, der Koran zählt nicht, oder? Es sind christliche Gruppierungen, die sich um Opfer islamischer Verbrechen wie Sklavenhandel kümmern, nicht umgekehrt. Sklaverei inklusive Sexualsklaverei ist koranlegal, was einen Schlemihl gezeilt ignoriert, und was ihn nicht stört. Die Fakten über die islamischen Verfolgungen könnte er auch von Christian Solidarity CSI beziehen, aber das interessiert den saubern Herrn nicht, der den Islamkritiker Mannheimer, der auch über die Fakten und Gefahr des Islam aufklärt, wie einen Verbrecher behandelt, den man nicht zitiert.  Ein Unberührbarer. Das Denunziantentum floriert in diesem Klima, wo die  Kritiker einer Religionsbarbarei mit Mord zu  rechnen haben (> Geert Wilders: Marked for Death) , wo Karikaturisten von mordwütigen Moslems bedroht werden wie Westergaard in Dänemark oder Lars Vilks in Schweden.

Der jüngste Mordanschlag galt dem dänischen Historiker Hedegaard, der wie Geert Wilders fortan unter Polizeischutz lebt, während jeder Denunziant frei herumspaziert, ein jeder Linksfaschist sich an den Denunziationen der Islamkritiker ergötzen kann und sich bei gewalträchtigen Blockaden islamkritscher  Veranstaltungen das Etikettt „Kampf gegen rechts“ aufkleben.  Gegen Sarrazin darf der linke Gewaltmob unbegrenzt pöbeln, das ist alles straffrei.

Zusätzlich zur mörderischen Bedrohung durch die Religion des Friedens und der Toleranz  werden die Aufklärer auch in Europa angezeigt und strafverfolgt, kurzum ein jeder Hund von Denunziant kann seine Zensurgelüste nach ihnen befriedigen, sie rufmörderischen attackieren und kriminalisieren oder ihre Veranstaltungsräume mit Exkrementen beschmieren.

Ein Klima mittelalterliche Ketzerverfolgung oder metternichscher Bespitzelung politischer Gegner im Stil des ancien régime ist wieder in,  Blasphemiegesetze aus Religionsdiktaturen haben Hochkonjunktur beim linkstotalitären Denunziantenstadl. Dort hatte man noch nie Probleme mit der Dämoniserung der politisch Andersmeinenden, die als bürgerlicher Klassenfeind mit dem falschen Bewusstsein zu bekämpfen waren, bei Bedarf zu liquidieren.

Die Denunzierung Mannheimers durch den Islamschleimer Schlemihl als „Rechtsextremist“  demonstriert in aller Offenheit, wie Linksfaschisten vorgehen, um die Aufklärung über den Islamofaschismus zu bodigen, zu erledigen.  Es soll ein für allemal äufgeräumt werden mit  Islamkritik und –kenntnis, das ist das linke Demokratieverständnis. Es ist nicht neu, es hat nur wieder Auftrieb durch den Islam. Und es sind Linksfaschisten, die den Artikel zensuriert wünschen und befriedigt zur Kenntnis nehmen, dass der BaZ-Journalist das Mannheimer-Zitat in der Online-Ausgabe gestrichen hat. Die Aussage, dass auch eine radikale Minderheit wie die Nazis am Ende die Macht übernehmen kann, was auch von der Islamisierung gilt und ihren radikalen Stosstrupps, wird durch die Zensur der Islamschleimer und Schlemihls nicht aus  der Welt geschafft und auch nicht unwahr. Die Dämonisierung der Kritik ist der lebende Beweis für die linksextremen Methoden des Religionswächterrats. Hier der Nachtwächter als Zensuraktivist, der interveniert (!) und  dekretiert, was die Leser lesen dürfen und was nicht.

Hier noch einmal das von der BaZ selbst zensurierte Mannheimer-Zitat, das im Artikel zur Christenverfolgung in der Printausgabe noch erschien, aber in der online-Ausgabe nicht mehr:

  • Der Deutsche Soziologe und Islamkritiker Michael Mannheimer geht davon aus, dass „eine zu allem entschlossene und gut organisierte Minderheit von drei bis fünf Prozent in der Lage ist, der Mehrheit einer Gesellschaft ideologisch den Stempel aufzudrücken“.  Er ist überzeugt: „Wie selten zuvor in der Geschichte zeigt sich der Islam in seiner fundamentalsten und archaischsten Form.“ Die Gotteskrieger kämpfen. Für eine islamische Welt, für eine am Wort klebende Umsetzung der Suren. Blut klebt mit.

Der selbsternannte Zensor ist ob der Zensur tief befriedigt. Die Leserbevormundung funktioniert.

  • “Mannheimer” besonders beliebt in islamfeindlichen Kreisen
    “Mannheimer” ist auch in der Schweiz kein Unbekannter. Auf Politplattformen, auf Facebook oder in Kommentaren von Online-Zeitungsartikeln findet man viele Statements von “Mannheimer” – oftmals ohne Quellenangabe. So auch auf der Politplattform Vimentis, wo zahlreiche User Aussagen von “Mannheimer” per copy-paste wiedergegeben haben (natürlich ohne Quellenangabe).
    Erst nach mehrmaligem Intervenieren von mir und anderen Usern, wurden die entsprechenden Kommentare teilweise gelöscht.

Nicht alle wurden gelöscht nach mehrmaligem Eingreifen des Religionswächters. So liess sich Vimentis offenbar nicht alles bieten von dem Mann, der ein grundsätzliches Problem mit der Ausfklärung hat und der die ermordeten Christen unter dem islamischen Terror zu gern als Täter hingestellt haben möchte. Vielleicht möchte der  Herr auch die  Berichte über Steinigungen nach islamischem Recht gesäubert haben, weil sie die Opfer der  Barbarei als Opfer zeigen und nicht umgekehrt. Er wünscht wahrscheinlich auch keine „einseitigen“ Berichte über den Armenier-Genocid?

  • Es ist zudem auffällig, wie polemisch und einseitig der Artikel geschrieben ist. Insbesondere werden Christen völlig einseitig als Opfer und Muslime einseitig als Täter dargestellt. Auch unterscheidet der Autor nicht zwischen der kleinen Minderheit von gewalttätigen Islamisten und der grossen Mehrheit von gemässigten und friedlichen Muslimen. Der Autor hat offensichtlich ein grundsätzliches Problem mit dem Islam und deutet am Schluss sogar noch an, man müsse den Islam verbieten.

Hier ist ein Saubermann am Werke, der für Ordnung sorgt in den Medien. Zum inquisitorische Vorgehen dieser Zensurkreatur, der alles, was ihm nicht passt am Bericht über die islamische Christenverfolgung, „rechtsextrem“ nennt, gehört auch diese aparte   Information über den Verfasser des Artikels, den von Somm eingesetzten Journalisten,   

  • Er ist heute stellvertretender Ressorleiter Politik bei der BaZ, wie Peter Keller streng gläubiger Katholik und war Präsident der Kirchpflege in einer kleinen Gemeinde im stock-katholischen Fricktal.

Dass der Autor des Artikels Katholik ist, ist offenbar ein Grund zur Intervention.  Christen dürfen sich, wenn es nach dem Islamschleimer Schlemihl geht, nicht zur islamischen Cristenverfolgung äussern ausser  im Sinne von Schlemihl, nämlich so, dass nicht Christen von Moslems massenhaft ermordet werden, sondern Moslems die Opfer einer christlichen Islamverfolgung sind. Apologeten und Islamagenten bestimmen, was noch über den Islam noch gesagt werden darf. 

http://schlemihlsblog.wordpress.com/2013/04/02/basler-zeitung-baz-islamfeindliche-hetze-basierend-auf-rechtsextremer-quelle//

ad BaZ Zensur Mannheimer-Zitat sieh auch:

http://widerworte.wordpress.com/2013/04/05/in-frau-sonbatis-frisiersalon-des-liberalen-islam/

Was wäre geschehen, hätte die BaZ die Schlemihlschen Anweisungen nicht befolgt? Anzeige gefällig? Religionstribunal wie in Holland, in Dänemark, in Deutschland? Die Wachhunde des Gottesstaats stehen parat. Wenn die Scharia erst offiziell anerkannt wird als schweizweit geltendes Recht, dann kommen sie alle aus ihren Löchern, wie schon offen angekündigt. Die Kombination aus Linksfaschisten und Islamofaschisten ist besonders schlagkräftig. Was sie  primär verbindet, sind ihre traditionellen Säuberungsmethoden – die Ausschaltung der Andersdenkenden, der Ungläubigen, der Apostaten und der „Rechtspopulisten“, zu denen in der linksextremer Version alles gehört, was nicht dem linken Denkkommando gehorcht. Wenn der Boykott gegen die BaZ nichts genützt hat, dann möchte man es vielleicht einmal mit Strafanzeigen und Verbot versuchen, nicht wahr. Die BaZ wegen Volksverhetzung verbieten lassen oder wie hätten die Meinungsaufseher es gern? _______________________________________________________________________

Und hier noch ein kleiner Einblick in die Aktivitäten der viele vielen friedlichen Muslime in Europa, deren jugendliche Mehrheit sich die Scharia wünscht, nicht nur in Grossbritannien und in Österreich… Aber die hält ein Schlemihl wohl für ein friedliches und tolerantes Recht, oder aber – was wir für viel wahrscheinlicher halten – er ist sich über ihre Natur sehr wohl im klaren, weshalb sie ihm auch so gut gefällt, dass er ihre störungsfreie Verbreitung auch in der Schweiz nicht behindert wissen möchte durch unliebsame Kritik an der Gesetzesreligion, oder hat er etwa etwas gegen Tausende von Zwangsheiraten in Europa, darunter auch die auf von Frauen über tausend geschätzten Fälle in der Schweiz, die noch nie geahndet wurden? Das wäre ja „rechtsextrem“, wollte man gegen die islamische Frauenversklavung vorgehen, die auch in Europa um sich greift dank der linken Islamapologeten und Schariaschleuser. Man muss nämlich wissen, wie die linksfaschistischen Hirne ticken…

Allahs Richter: Scharia-Gerichte in Großbritannien und anderen EU-Ländern.. http://oe1.orf.at/programm/334454   Externer Player16.4.13

  • Das islamische Recht, die Scharia, ist schon längst in Europa angekommen. Besonders deutlich wird das in Großbritannien, das aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit besonders viele Migranten aus muslimischen Ländern aufgenommen hat. Bereits 1982 öffnete der erste Schariarat in London seine Pforten. Seither bestimmen er und Dutzende weitere islamische Schiedsgerichte über finanzielle und familienrechtliche Angelegenheiten tausender britischer Muslime. Gegnerinnen und Gegner sehen darin eine Paralleljustiz, die Frauen diskriminiert.
  • Schiedsgerichte in Großbritannien
  • In Großbritannien sind private Schiedsgerichte, religiös und nicht-religiös, seit 1996 offiziell zugelassen. Solange beide Parteien mit der Schiedsgerichtsbarkeit einverstanden sind, und das Ergebnis mit dem britischen Gesetz vereinbar ist, dürfen Bürgerinnen und Bürger in privatrechtlichen Angelegenheiten ihren eigenen, vom Staat losgelösten Weg gehen. Staatlich registrieren hat sich bis jetzt aber nur ein islamisches Gericht lassen: Das „Muslim Arbitration Tribunal“, das muslimische Schiedsgericht in Nuneaton, im Herzen Englands. Es ist daher das einzige Schariagericht, dessen Entscheidungen von einem englischen Gericht angefochten werden können.
  • Selbst das älteste und größte Scharia-Gremium, der Islamische Scharia-Rat in London, ist kein staatlich registriertes Schiedsgericht. Er hätte zwar die Ressourcen, sieht sich jedoch als Wohltätigkeitsorganisation und nicht als Schiedsgericht. Zwischen zwölf und 85 Schariagerichte soll es in Großbritannien geben, so genau weiß das niemand, da sie oft nicht registriert sind oder ihre Existenz nur in der jeweiligen Community bekannt ist. Theoretisch kann jeder Imam in jeder noch so kleinen Moschee einen Scharia-Rat gründen und dort beispielsweise Paare islamisch verheiraten oder Ehen auflösen.
  • Schariagerichte
  • Spätestens seit 2008 sind Schariagerichte im Bewusstsein der britischen Öffentlichkeit angekommen. Damals hat der ehemalige Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, nach einem BBC-Interview heftige Diskussionen ausgelöst.
  • Rowan Williams, ehemalige Erzbischof von Canterbury „Es scheint, dass die Anwendung von islamischem Recht unvermeidlich ist. Tatsächlich ist es zum Teil in unserer Gesellschaft und in unserem Rechtssystem schon angekommen.“
  • Menschenrechtsaktivisten fürchten nun nicht nur eine islamische Parallelgerichtsbarkeit, die das demokratische Rechtssystem, auf das England so stolz ist, unterwandern könnte. Sie warnen besonders davor, dass Frauen und Kinder diskriminiert werden könnten. Im islamischen Recht sind Frauen und Männer keineswegs gleichgestellt. Eine Frau erbt nur halb so viel wie ein Mann, ihre Zeugenaussage vor Gericht ist nur halb so viel wert. Dafür kann der Mann bis zu vier Frauen haben, so lange er alle gleich gut behandelt. Lässt er oder sie sich scheiden, kommen die Kinder ab dem 7. Lebensjahr automatisch zum Vater.
  • Dass vor allem familienrechtliche Probleme in Schariagerichten gelöst werden, ist eine Tatsache. Rund 7000 Fälle hat der Londoner Islamische Scharia-Rat, der ISC, seit 1982 bearbeitet – der Großteil sind Scheidungen. 90 Prozent davon wurden laut Angaben des ICS von Frauen eingereicht.
  • Scharia
  • Das Wort Scharia beschrieb ursprünglich einen Pfad in der Wüste oder den Weg zu einer Wasserquelle. Es ist das islamische Recht und wird nach der Auffassung von Muslimen nicht von Menschen geschaffen, sondern kommt direkt von Gott.
  • Die Scharia regelt alle Bereiche des Lebens: Familiäre und religiöse Pflichten, finanzielle Angelegenheiten und alltägliche Routinen. Nicht alles aber steht im Koran, der Heiligen Schrift des Islam. Deshalb basiert die Scharia auf verschiedenen Rechtsquellen. Wichtig für die Anwendung des islamischen Rechts sind jedoch auch andere Faktoren wie der Konsens der Rechtsgelehrten, ihre persönliche Meinung oder das Gewohnheitsrecht.
  • Die Scharia ist schon längst in Europa angekommen und beschränkt sich keineswegs nur auf Großbritannien. Heute bieten viele große Banken islamische Geldanlagen für ihre muslimische Kundschaft an. Verboten sind beispielsweise Investitionen in Pornografie, Alkohol, schweinehaltige Produkte und Glücksspiel. Islamische Banken dürfen Anlegern auch keine Zinsen bieten, weil das die Religion verbietet. Dafür sind Gewinnbeteiligungen an Geschäften erlaubt, in die die Bank investiert.
  • In Deutschland beschäftigten die sogenannten „islamischen Friedensrichter“ bereits das Abgeordnetenhaus in Berlin. Im Süden Europas, in Griechenland, wurden Schariagerichte im Jahr 2011 verboten, in Spanien hingegen ist die Option einer islamischen Eheschließung im neuen Personenstandsrecht verankert. Auch in Österreich ist die Scharia-Debatte aufgeflammt. 2011 hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass eine gebürtige Saudi-Araberin von ihrem Exmann nach der Scheidung keinen Unterhalt erhält – weil das die Scharia nicht vorsieht. Grundlage dafür ist das internationale Privatrecht. Es regelt, welches Gesetz in einem Fall mit Auslandsbezug in Frage kommt.
  • Besonders in Bereichen des Familien- und Erbrechts ist häufig das Recht der Beteiligten aus ihrem Heimatland anzuwenden. Das erklärt, warum es beispielsweise auch polygame Ehen in Österreich gibt. Lässt sich ein Mann aus Saudi Arabien mit seinen zwei Ehefrauen in Österreich nieder, wird die Ehe hier anerkannt.
  • http://oe1.orf.at/programm/334454
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