Europa im Griff der islamischen Religionspolizei

Internationaler Strafgerichtshof auf Basis

der Scharia geplant

By • on February 9, 2013

Originalartikel von Aeneas

Galileo vor dem Heiligen Offizium, Malerei 19. Jahrhunderts v. Joseph-Nicolas Robert-Fleury

Wir sind derzeit Zeugen der jüngsten Phase des Plans, islamische Gesetze in der nichtislamischen Welt einzuführen. Das Ziel scheint zu sein, einen internationalen Gerichtshof zu gründen, der auf der Scharia basiert und der somit als Instrument dienen soll, das Scharia Recht auch auf Nicht-Muslime auszuweiten. Der Gerichtshof wird sich wahrscheinlich in seiner Ausgestaltung an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag anlehnen. Möglicherweise wird damit das langfristige Ziel verfolgt, diesen Gerichtshof durch einen der Scharia willfährigen zu ersetzen.

Die ersten Anzeichen dieser neuen Phase von Aktivitäten kamen vom iranischen Politiker Mohammad Alis Esfanani. Irans Pressefernsehen berichtete folgendes:

„Esfanani forderte darüber hinaus einen unabhängigen internationalen islamischen Gerichtshof, der alle Fälle von Genoziden, Vergehen gegen die Menschlichkeit und Akte der Blasphemie gegen heilige Personen und Werte des Islam untersucht.“ (Hervorhebung wurde hinzugefügt!)

Es ist klar, dass er darüber besorgt ist, dass die Exzesse von Regimen wie die seines Landes, die den Prinzipien der Scharia folgen, kritisiet werden. Wie alle Tyranneien scheint auch das iranische Regime jede Kritik an seinen barbarischen Praktiken im Keim ersticken zu wollen und das auch in den Ländern, die sich noch an einem Fünckchen Freiheit erfreuen. Natürlich hat Herr Esfanani mit keiner Silbe die signifikanten Menschrechtsverletzungen erwähnt, die innerhalb der Grenzen seines eigenen Landes stattfinden. Die Unterdrückung der iranischen Bahai (die größte religiöse Minderheit im Iran) ist ihm nicht in den Sinn gekommen. Die Scheinheiligkeit von Leuten wie Herrn Esfanani muss beendet werden.

Herr Esfanani hat Kontakte zur Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) (1). Die OIC wird zweifellos seine Idee trotz der Kritikwürdigkeit ihrer eigenen Länder freudig aufgreifen, weil sie sich nahtlos in den modus operandi der Organisation einfügt. Die OIC scheut sich nicht zu fordern, dass jedermann weltweit Furcht vor dem Zorn Allahs empfinden müsste, besonders aber diejenigen, die die islamischen Dogmen hinterfragen. In der Tat wäre die Hauptaufgabe eines internationalen Scharia-Strafgerichtshofs, die Kritiker der islamischen Doktrin zu bestrafen. Eine solche Institution hat es in Europa seit der Inquisition nicht mehr gegeben! Das Ziel der OIC ist es nicht, Muslimen eine friedliche Glaubensausübung zu gewährleisten sondern denjenigen, die nichts mit dem Islam zutun haben wollen, diesen Glauben oder zumindest dessen Regeln aufzuzwingen! Jedenfalls verdunkeln die Kommentare des Herrn Esfanani die Nacht des in dieser Woche in Kairo stattfindenden 12ten OIC Gipfeltreffens noch weiter (2).

Die OIC hat bereits signalisiert, dass sie ihre Bemühungen intensivieren wird, westliche Freiheiten einzudämmen, was auf das Vorhaben hindeuten könnte, ein internationales Scharia-Gericht aufzubauen:

„Bezugnehmend auf die Ausführungen des Generalsekretärs der OIC, Ekmeleddin Ihsanoglu, müssen die Führer der islamischen Staaten einen neuen Versuch starten, der sich mit den Gefahren der Islamophobie beschäftigt. (Hervorhebung wurde hinzugefügt!)

In seinem Aufruf zur Schaffung eines Beobachtungsbüros zur Bekämpfung religiöser Intoleranz erwähnte Ihsanoglu natürlich mit keinem Wort die religiöse Intoleranz und Verfolgung in den OIC-Staaten. Das Vorgehen der OIC dreht sich ausschließlich um die Einführung der Scharia und mit nichten darum, tatsächlich religiöser Intoleranz zu begegnen.

Trotz oder gerade wegen der Freiheits- und Menschenrechte verneinenden Einstellung der OIC verharren die westlichen Regierungen in ihrer positiven Haltung zu dieser Bande Freiheit hassender Tyrannen. Die wahren Menschenrechte werden damit aufs Spiel gesetzt. Der kulturelle Fortschritt der vergangenen Jahrhunderte, der unter westlicher Führung errungen wurde, wird zerstört werden, wenn den Ambitionen nachgegeben wird. Die OIC Agiteure werden uns unversehens in ein neues Zeitalter der Häresie katapultieren, in dem nicht einmal mehr die geringsten Anstandsregeln gegenüber denjenigen gelten werden, die mit den islamischen Dogmen in Konflikt geraten.

Die Regierung des Vereinigten Königreichs bestätigte ihre Kollaboration mit der OIC bereits im Juni 2011, als sie das Angebot derselben annahm, als gekorener Beobachter in dieser Organisation zu fungieren (4). Anstatt sich für das britische Volk stark zu machen, das Freiheit und Menschenrechte sehr hoch schätzt, unterstützte die Regierung damit gerade diese Organisation, die die Menschenrechte mit Füßen tritt. Man muss sich nur die Berichte aus den Mitgliedsstaaten der OIC über Verfolgung und Diskriminierung anschauen, um zu erkennen, wie sie wirklich zu den Menschenrechten stehen. Durch die Kollaboration mit der OIC befürwortet die britische Regierung gewissermaßen die Idee, dass die Werte und Dogmen der OIC im Vereinigten Königreich Platz greifen.

Nachdem die Muslimbruderschaft durch eine Wahl „demokratische Legitimation“ erlangt hat, unterstützt der Westen den ägyptischen Tyrannen Mursi, der die OIC ohne Zweifel in diejenige Richtung dirigieren wird, die dem Iraner Mohammad-Ali Esfanani vorschwebt. Denn der islamistische Diktator Mursi ist derzeitiger Präsident der OIC, so dass er auf dem Gipfeltreffen in dieser Woche eine bedeutende Rolle spielen wird. Es scheint unausweichlich, dass die Vorstöße und Forderungen der OIC unverschämter und noch intensiver werden, da die Islamisten mehr und mehr Macht in der islamischen Welt erringen. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis eine von der Scharia inspirierte Version von Interpol die Welt auf der Suche nach Häretikern durchstreifen wird.

In der westlichen Welt wissen wir, wozu Gesetze zum Schutz der Religion führen. Die Abbildung zu Beginn dieses Artikels zeigt, was vor wenigen hundert Jahren im Westen passierte – die Inquisition! Müssen wir nicht verhindern, dass ein System wie die Scharia, das Köpfen und Verstümmelung für legale Strafen hält, ein Teil unserer Zukunft und der unserer Kinder wird? Gesetze, die auf religiösen Dogmen beruhen führen zu Menschenrechtsverletzungen und zerstören die Basis unserer Freiheiten. Es wird Zeit, dass tyrannische Regime zuerst vor ihrer eigenen Haustüre kehren, bevor sie andere über Sauberkeit belehren wollen. Die westlichen Regierungschefs sollten keine Entschuldigungen mehr für Länder an den Haaren herbeiziehen, in denen Menschenrechte verletzt werden, sondern aufstehen und dagegen protestieren.

Die International Civil Liberties Alliance (Internationale Allianz für Bürgerrechte) – ICLA – wird weiterhin den auf Nichtmuslime gerichteten religiösen Hass beobachten, der von den OIC-Staaten toleriert, wenn nicht gar von diesen geschürt wird.

Die ICLA wird sich auch künftig der Politik des Westens widersetzen, die der OIC dabei hilft, die Infrastruktur zur Durchsetzung ihrer religiösen Intoleranz aufzubauen.

(1) Muslims must unite to foil anti-Islam organized attack: Iran MP(PressTV)

2) Morsi hosts Islamic summit, Egypt assumes OIC presidency (Zapaday.com)

(3) İhsanoğlu calls for observer office to combat religious intolerance (Today’s Zaman)

(4) Organisation of the Islamic Conference Admits UK as Observing Member (IslamToday

Originalartikel http://www.libertiesalliance.org/2013/02/04/proposal-for-international-criminal-court-based-on-sharia-4/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s