ICLA: Hexenjagd auf Islamkritiker

Haben Medien und Politiker Schuld an

dem Mordversuch an Lars Hedegaard?

Nach den schrecklichen Gräueltaten, die Anders Behring Breivik am 22. Juli 2011 begangen hat, schien es, dass alle und jede Kritik an der Scharia zu seinem verabscheuungswürdigen Verbrechen beigetragen haben könnte. Schariakritiker wurden dämonisiert und von Fanatikern in den traditionellen Alt-Medien gejagt.

Beziehungen wurden geschädigt, Menschen wurden entlassen, ausgegrenzt und ins Exil gezwungen, sie wurden von staatlichen Behörden verfolgt, einfach nur weil sie sich gegen eine immer weiter zunehmende Anpassung an die Scharia gewehrt haben.

Kann man solche Dämonisierungen durch Establishment Politiker und Hexenjäger der Alt-Medien als ursächlich oder Inspiration für den Angriff aus Lars Hedegaard betrachten?

Ist es nun an der Zeit für die Alt-Medien und die Establishment Politiker selbst gerichtet zu werden, nach genau den Maßstäben, die sie selbst gesetzt haben?

Durch ihre mündlichen und schriftlichen Stellungnahmen scheinen sie den Hass gegenüber jene inspiriert zu haben, die sich Sorgen in Bezug auf die Scharia machen.

Auch benutzten die Journalisten nach Breivik sehr häufig das Wort Verbindung, um noch mehr Menschen in ihre eingebildete Verschwörung mit einbeziehen zu können. Vielleicht hatten sie das Gefühl, dass der Gebrauch dieses Wortes sie irgendwie entlasten würde, wenn sie absichtlich darauf aus waren, das Leben von Menschen gezielt zu ruinieren.

Für den Beginn einer Hexenjagd reichte es schon aus, wenn jemand einen Link auf seiner Blogroll hatte, zu einer Webseite, die Breivik entweder gefiel, oder die er besucht hatte und hoppla-hopp war da die Verbindung zu Breivik. Schuldig durch Assoziation – das war das Werkzeug, das die Alt-Medien und Establishment Politiker benutzten, um die Diskussion über Angelegenheiten abzuwürgen, die sie zum Gegenstand konsequenter Zensur machen wollten.

Natürlich hatte auch schon vor Breivik eine Dämonisierung der Schariakritiker stattgefunden, Breivik war einfach nur ein nützliches Werkzeug gewesen für das Establishment, so dass sie dies entschieden nutzten, um die Begeisterung zu intensivieren, mit der die Dämonisierung ausgeführt werden würde. In den Nachwehen von 9/11 begannen die Regierungen gegen Schariakritiker vorzugehen.

Mit jeder nachfolgenden Attacke gegen die Freiheit, so wie bei der Reaktion auf die dänische Karikaturenkrise, wurde der Druck intensiviert. Gesetze wurden entwickelt, um Menschen mundtot zu machen und sie wurden vor Scheingerichte gezerrt, um so zu demonstrieren, wie man mit jenen verfährt, die man als Häretiker betrachtet.

Der Zweck sowohl der Gesetzgebung als auch der Schauprozesse war, die Schariakritiker zu dämonisieren. Natürlich trägt solch eine Dämonisierung nicht dazu bei, die Sicherheit ihrer Opfer zu erhalten.

Auch Herr Hedegaard wurde die Behandlung durch ein Scheingericht zuteil. Hat dies zu einer Entwicklung beigetragen, in deren Verlauf sich jemand dazu aufgerufen gefühlt hat zu versuchen ihn zu ermorden?

Die Diskussionen durch Mitglieder des politischen Establishments ihre Hexenjagden zu rechtfertigen, verliefen wahrscheinlich folgendermaßen:

“Wir mögen keine Schariakritiker.“
“Lasst uns unscharfe Gesetze formulieren, die man dazu benutzen kann jemanden aus den fadenscheinigsten Gründen zu kriminalisieren.“

“Lasst uns behaupten, dass der Zweck solch drakonischer Gesetze der Kampf gegen so etwas wie Hass wäre, das man ebenfalls nur schwer präzisieren kann.“

“Wenn wir Freunde haben, die Akte des Hasses gegen Schariakritiker begehen, lasst uns sicherstellen, dass das neue Gesetz auf sie nicht anwendbar ist.“

“Wenn alles andere fehl schlägt, werden wir darauf zurückgreifen das Gesetz selektiv durchzusetzen.“

“Auch wenn wir keine Verurteilung erreichen können, soll der Schariakritiker hohen Ausgaben und Unannehmlichkeiten ausgesetzt werden, gleichzeitig wird es uns möglich sein, ihn in den Medien durch negative Berichte zu dämonisieren.“

Diese Gesetze sind die säkulare Variante der Blasphemiegesetze und sie sind gleichermaßen ungerecht und stehen in einem diametralen Gegensatz sowohl zu den Menschenrechten als auch zum Leben in freien Gesellschaften.

Ein Teil des Auftrags der Internationalen Allianz für Bürgerrechte ist die Kampagne für das Recht sich der Scharia zu widersetzen. Dieses Recht wird nicht respektiert, wenn die Menschen, die es ausnutzen, dämonisiert werden und sie in Angst und Schrecken um ihr Leben leben müssen. Die Scharia ist ein Gesetzessystem, das keine Gleichheit anerkennt und Menschenrechte, so wie die Welt sie bisher verstanden hat.

Wir rufen die Journalisten und Politiker des gesamten politischen Spektrums dazu auf, diejenigen in den schärfsten Worten zu verurteilen, die versuchen, Anti-Scharia Aktivisten zu dämonisieren und deren Absichten verfälschen. Wir rufen auch dazu auf, die Gesetze zurückzunehmen, die, obwohl sie behaupten dagegen zu sein, tatsächlich Hass erzeugen.

Jetzt ist die Zeit da, für eine ehrliche und offene Debatte über die Scharia. Die Interessen der Etablierten sollten das Stattfinden einer öffentliche Grundsatzdebatte nicht behindern.

DK: Sören Kern: Ein weiterer Anschlag auf die Redefreiheit in Dänemark

Mark Steyn: Lars Hedegaard, der letzte Aufrechte. Gerade noch!

DK: Alain Wagner (ICLA): Wieviele Menschen sollen sterben?

Lars Hedegaard: Ich werde nicht aufhören die Wahrheit zu sagen

Attentatsversuch auf bekannten Islamkritiker Lars Hedegaard

DJV verurteilt Mordanschlag auf dänischen Journalisten

Diana West: Der Löwe unter den Dhimmis

Bruce Bawer, der in Norwegen lebt, hat die aalglatten, widerlichen Reaktionen der einheimischen Medien genauer unter die Lupe genommen, die aus zwei Teilen besteht:

Lars zu dämonisieren, weil er “hasserfüllte“, “verwerfliche“ Dinge über die Muslime schreibt, um ihm dann selbstgefällig und Voltaire-artig beizustehen, dass Lars das Recht habe, solch “hasserfüllte“ und “verwerfliche“ Dinge zu schreiben. Ja, er ist „wie ein Abwasserkanal“, weil er den Islam anklagt aber, darauf bestehen sie, soll er doch weiterfließen (und sie klopfen sich dabei gegenseitig auf den Rücken). Wie hohl ist das denn!

Bawer schreibt: “Wie bei den Morden von Pim Fortuyn und Theo van Gogh, haben die Journalisten den Anschlag auf Hedegaards Leben als exzellente Möglichkeit ergriffen das Opfer durch den Dreck zu ziehen.

Bawer schreibt: Eine Unterüberschrift. Die sowohl in einem Artikel von Aftenposten von einem Herrn Kjetil Hansen, als auch in der norwegischen Telegranbyrå und in einem Artikel von VG von den Herren Bjørn-Martin Nordby und Harald Berg Sævereid erschien, bezeichnen Lars als “krassen“ Kritiker des Islams – krass, ein Wort das ausgesprochen harsch oder (ja) krass bedeuten kann.

Beide Artikel nennen ihn merkwürdigerweise “Vorsitzenden der sogenannten Gesellschaft für Pressefreiheit, einer kontroversen Gesellschaft“ – die Kontroverse ist natürlich, dass viele Mitglieder der dänischen Medien und der akademischen Elite denken, dass die Presse nicht so frei sein sollte, wenn es um das Thema Islam geht …

Mit anderen Worten, so viele Mitglieder der dänischen Medien und der akademischen Elite denken schon wie ein Dhimmi – nicht-Muslime, die die Einschränkungen und Verbote des islamischen Rechts akzeptiert haben im Austausch für die Fortsetzung einer verkümmerten und entwürdigenden Existenz – “Toleranz“ – nach den Launen ihrer islamischen Herren. Die höhnischen Medien betonen nur die Kapitulation derselben.

Wir erleben hier eine subtilere Form einer höhnischen Herablassung in den amerikanischen Mainstream Medien, beinahe alle – außer TheBlaze – scheinen sich einzig und allein auf den Bericht von Associated Press bezogen zu haben, in dem geschrieben steht:

Hedegaard ist Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Pressefreiheit, einer Gruppe die behauptet, dass die Pressefreiheit durch den Islam bedroht wird.

Aus der Huffington Post:

Lars Hedegaard, der Vorsitzender einer Gruppe ist, die behauptet, dass die Pressefreiheit bedroht sei, erklärte der Associated Press, er sei aufgewühlt aber nicht verletzt worden bei dem Anschlag vor seiner Wohnung in Kopenhagen.

Aus der britischen Daily Mail:

Herr Hedegaard, der Vorsitzender einer Gruppe ist, die behauptet die Pressefreiheit sei bedroht durch den Islam, sagte er sei aufgewühlt nach diesem Angriff aber nicht verletzt.

Die Presseagentur AP berichtet von dem Attentat, nicht zufälligerweise ist dies alles was man auf der Webseite von Fox News finden kann, mehr haben sie wohl nicht für nötig befunden. Diese Berichterstattung ist aber immer noch mehr als die auf anderen MSM Seiten (CBS, CNN) die gar nichts veröffentlicht haben. Die Washington Post verbreitet nur AP Material, während das Blog der New York Times tatsächlich eine ganz kurze Zeit lang auf Jihad Watch verlinkte (ich habe einen Screenshot gemacht, weil ich wusste, dass sie zensurmäßig wieder zu sich kommen würden). Die NYT verlinkt jetzt zur von den MSM anerkannten AP Geschichte auf Fox.

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Zur Benutzung des Massakers von Breivik gegen Islamkritiker siehe auch: 
 
 
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