Rechtsverschlammung und Scharia-Umschleimung

Die Scharia als Quelle von Werten wie Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit

Tageblatt:

Tunesien ist ein freier Staat, unabhängig und souverän, seine Religion ist der Islam, seine Sprache das Arabische, und seine Staatsform die Republik“, so lautet der erste Artikel der seit 1959 bestehenden tunesischen Verfassung. http://www.tageblatt.lu/nachrichten/meinung/story/17748699

Das Blauauge vom Tageblatt bejubelt diesen Verfassungartikel unter dem Titel „Scharia ade“ – als bedeute der Islam als Staatsreligion nicht Scharia.

Der Ilusionsjournalismus ist floriert. Wäre die Scharia, das Gesetz des Islam, ausdrücklich in der Verfassung als geltendes Recht erwähnt, würde es in der Dhimmipresse heissen, es handele sich um eine moderate Form der Scharia. Der Islamgletscher schiebt diese Schlamm-Masse der medialen Kollaboration vor sich her, die sich den jeweiligen Gletscherformationen anpasst. Der Islam- Schlamm begräbt alles, was sich noch an Widerstand gegen Islamisierung regt. ____________________________________________________________

Die Schlamm-Masse der Kollaboration ist vor allem kenntlich an einer starken Schleimbildung der deutschen Leit-Medien rund um die Scharia. Zum Ritual der Islamunterwerfung gehört die Schönschreibung der Scharia; am Grad der Scharia-Verschleimung der Medien lässt sich der Grad der Vergletscherung der Kultur ablesen.  Man kann gegen eine Schlamm-Masse nicht „rational“ argumentieren, wir halten solche Versuche für herzlich illusionär und naiv.

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Die Einstimmung der Dhimmimedien auf die Scharia erfolgt scheibchenweise, aber doch recht zügig. Der „Frühling“ des Islam wird nach kurzm gespieltem Erstaunen über die Wahlergebnisse in den islamischen Ländern zum Frühling der Demokratie umgeschrieben.  

Die Zeit weiss, was Scharia bedeutet 

  • Ägypten: Wo die Scharia Demokratie bedeutet
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  • Kopftuchzwang, Steinigungen, Islamismus – das versteht der Westen unter der Scharia. Für die meisten Ägypter aber ist sie der Garant für den Rechtsstaat (…) Eines aber steht schon fest: Rund 90 Prozent der Ägypter wünschen sich den Einfluss der Scharia in der Politik. Entsprechende Umfrageergebnisse von 2007 wurden im vergangenen Jahr bestätigt. Bei den Wahlen in Ägypten gingen deshalb auch mehr als 80 Prozent der Stimmen an Parteien, die das islamische Recht als Quelle der Gesetzgebung fordern. Doch anders als im Westen verbinden die Menschen in Ägypten die Scharia nicht mit einem islamistischen Gottesstaat, mit Steinigungen oder Händeabhacken. Im Gegenteil: Für mehr als 85 Prozent der Ägypter steht die Scharia für Frauenrechte, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Förderung der Wissenschaften und Minderheitenschutz.

M.a.w. Frauenunterwerfung ist Frauenrecht, Zwangsehe ist Frauenfreiheit, Genitalverstümmelung ist Menschenrecht, die Schlamm-Masse rückt zügig voran, obendrauf der Schleimspuren der Scharia-Schönschreiber.  Für die Nazis standen die Nazigesetze auch für Gerechtigkeit und Freiheit.

Von den 85 Prozent der Ägypter, denen die Islamkriecher der Zeit und die  Schariaumschleimer nachsagen, Scharia stünde für sie  für „Frauenrechte“ (!), sind mindesten die Hälfte Männer, von nicht alle ihre Frauen überhaupt zur Wahl gehen lassen in den ländlichen Gebieten, und wenn haben sie zu wählen was der Mann will. An den Islamdemos in Kairo konnte man Frauen sehen, die wie Kamele zusammengebunden waren und von einem Mannsexemplar auf Steinzeitstufe an der Leine zur Demo geführt wurden.  Dieses Stück Mann war nicht das einzige seiner Art. Woher wollen die Schariaschleimer von der „Zeit“ eigentlich wissen, dass die Fraueneinsperrer und Zwangsverheirater unter  Scharia „Frauenrechte“ verstehen und nicht das, was die Scharia ist: Frauen-entrechtung und Menschenrechtswidrigkeit und Barbarei in allen ihren Formen.  

Man kann wie gesagt nicht gegen den Schlamm und Schleim argumentieren, man kann ihn allenfalls noch dokumentieren. Die Scharia-Sch….. , denen das Maul nach Scharia wässert, wissen was sie umschleimen und warum.  sie wissen was ihnen gefällt und was ihnen missfaällt – z.B. Islamkritik. Man muss sie nicht widerlegen, man kann sie vorführen. Gegen die Hirnverschlammung kann man nicht mit Argumenten vorgehen. 

  • Die säkularen Experimente sind gescheitert
  • Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung also sieht in Scharia und Demokratie keinen Widerspruch. Vielmehr gehören beide zusammen. Nach den gescheiterten säkularen Experimenten mit Sozialismus und Panarabismus wollen die Ägypter jetzt einer islamisch geprägten Demokratie eine Chance geben.

Es ist die Zeit, die zwischen Scharia und Demokratie keinen Widerspruch sieht, weil die Frauen-Menschenrechte in einem deutschen Schlammhirn nicht erst als Menschenrechte vorkommen. Aus der Tatsache, dass die Wählermehrheit in Ägypten den Islam der Demokratie vorzieht, schliesst das deutsche Scharia-Schlamm-Medium, dass diese islamfromme Mehrheit die Demokratie meine und sie mit der Scharia für „vereinbar“ hielte. Der Zeit-Mensch könnte ebenso gut schreiben, die Nazis hatten die Nürnberger Gesetze mit dem europäischen Recht für vereinbar gehalten. 

Bruder Alexander Ritzmann diskutiert mit.

  • (er) ist Wissenschaftler am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS) in Potsdam und arbeitet dort zum Thema „Der islamische Frühling in der arabischen Welt – Chancen und Herausforderungen für Europa“. Die ersten Forschungsergebnisse werden Mitte März veröffentlicht.

Der Islam und die Scharia als Chance und Herausforderung für Europa? Das BIGS erklärt uns die grosse Chance für die Demokratie. Die Chance, die Scharia zu übernehmen, ohne sich von den Islamkritikern und ihren Hasspredigten terrorisieren zu lassen. Wer der Schleimspur folgt, ist auf dem rechten Weg.

  • So sieht beispielsweise Rashid Ghannouchi, Vorsitzender der tunesischen Muslimbrüderpartei Ennahda, deshalb keinen Widerspruch zwischen Scharia und Demokratie, weil die Scharia kein konkretes Gesetzbuch sei, sondern eine Quelle von Werten wie Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit. Westlicher Säkularismus, so Ghannouchi, sei dem Islam jedoch fremd, weil es im Islam keine machtpolitisch agierende Kirche gebe, die in ihre Schranken gewiesen werden müsse. In der islamischen Welt ginge es vielmehr darum, die Religion vor dem Einfluss des Staates zu schützen. Innerhalb des Rahmens religiöser Werte.

Die Verschlammung der Rechtsbegriffe ist voll im Gange.  Man kann sie nicht in die Schranken weisen. Der Menschenrechtsbegriff der „Zeit“  befindet sich schon auf der Höhe der Islamischen „Menschenrechtserklärung“ von Kairo.

  • Auch der politische Arm der ägyptischen Muslimbrüder, die Freiheits- und Gerechtigkeitspartei, erklärte sich kürzlich zum Thema Demokratie: Man wolle innerhalb eines Rahmens religiöser Werte die Freiheiten und Grundrechte jedes Ägypters respektieren. Es dürfe keine Diskriminierung aufgrund der Religion, des Geschlechts oder der Hautfarbe geben. Die Korruption solle bekämpft und politischer Pluralismus gefördert werden. http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/aegypten-scharia-muslimbrueder

Innerhalb des Rahmens religiöser Werte – sprich der „Werte“ der Scharia. die kritiklose Übernahme  der Verlautbarungen der Muslimbrüder  durch die Zeit folg der Schleimaspur, auf der die islamkritkbasher der deutschen Medien schon seit Jahren kriechen. Es ist beachtlich, welches Tempo die Kriecher auf der Schariaschleimspur vorlegen, um mit den Muslimbrüdern mitzuhalten… 

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-03/aegypten-scharia-muslimbrueder

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